Optimale Entwicklungsumgebung

Admin Persönliche Seite #256022
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Es gibt keine universelle Entwicklungsumgebung für Software und
Hardware. Abgesehend davon dass das kaum Vorteile hätte ist das
KO-Kriterium, dass man sich von vornherein auf einige wenige
Architekturen (Prozessoren, FPGAs) festlegen müsste.

Ohne Hintergrundinformationen ist die Frage sinnlos. Was entwickelst
du, wie groß sind deine Projekte dass man Eagle "vergessen" kann?
Gast #256024
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@Manuel B.: Deinem Beitrag zu Folge scheinst du noch nicht
ernsthaft mit einem dieser Programme gearbeitet zu haben. Du stellst
Eagle pauschal in die Hobbyecke und vergleichst das auch noch mit
Protel DXP! Was du da geschrieben hast ist mal richtig Bullshit. Und
Anscheinden hast du keine Ahnung was diese Programme kosten. Aua.
Gast #256027
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@Manuel
> Protel halte ich von Preis/Leistung durchaus akzeptabel, aber
> trotzdem noch verbesserungsfähig ;)
sag das bloss nicht dem Oliver Bartels

Layouts macht man mit der Layout Software
FPGAS mit einer FPGA Software
Firmware mit einem Assembler oder Compiler

Eine Soft für alles ist Mist die kann dann nichts richtig.
So in etwa wie Proteus.

Was mir so noch einfällt:
- Orcad(schlecht und buggy)
- PowerPCB jettzt Mentor (SCH + PCB) gut unt teuer
- Xilinx (Weppack umsonst)
- Synplicity (sehr teuer)
- Multisim (kenn ich nicht näher)

von Protel halte ich übrigens überhaupt nichts, da ist Eagle
m. E schon besser.

Thomas
#256028
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Sehe ich auch so, eine EiwoMiSa wirst Du nirgends finden, bzw. nicht
optimal damit arbeiten können.

Ich nehme Protel nur für Schaltplan und Layout.
Für PLDs je nach Typ Wincupl oder Webpack.
Für Sourcen Keil, WINAVR.


Ich nehme übrigens immer noch das alte Protel 99SE.
Ein Update ist daran gescheitert, daß die jetzt ne neue beschissene
Lizenzpolitik haben. Die Software muß per Internet freigeschaltet
werden und ist damit an die Rechner-Hardware gebunden.
D.h. bei Defekten und Windows-Neuinstallation bin ich immer auf die
Freundlichkeit und Existens des Herstellers angewiesen.

Das alte habe ich inzwischen mindestens 10-mal neu installiert und mit
der Nummer auf der Packung freigeschaltet, die Hardware ändert sich ja
so schnell und Windowse auch (95, 98, NT, 2000, XP).

Auch sehe ich nicht ein, daß ich als Einzeluser 3 Lizenzen kaufen muß,
wenn ich Protel wahlweise im Büro, in der Werkstatt oder aufm Notebook
nutzen will.

Ich plädiere dafür, daß auch andere sich nicht an die Lizenzkette legen
lassen und derartige Software meiden.


Peter
Gast #256029
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Selbst wenn du mit Protel DXP FPGAs programmierst, benötigst du die
Xilinx bzw. Altera Software, die im Hintergrund arbeitet und
letztenends den Baustein programmiert.

Interessant finde ich den Gedanken schon, dass Mikrocontroller und PLDs
im Tool simuliert und programmiert werden können.
Gast #256031
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Also, ich benutze Protel DXP ab und zu mal um mir ein paar kleine Sachen
routen zu lassen (darf mal zwischendurch bei jemanden dran). Gemessen am
Ergebnis ist der Preis des Pakets schlichtweg inakzeptabel. Wenn du nach
dem Autorouter nicht den DRC check laufen laesst und manuell
korrigierst, kriegst du garantiert Schrott. Schade, finde den schematic
Editor nicht so uebel, wobei ich die Loesung mit subsheets und Busnamen
nicht besonders gut gelungen finde. Ausserdem dieses permanente library
install Gefuddel - das geht mir echt auf den Geist. Simulation habe ich
leider noch nicht probiert, kann mir nicht vorstellen, dass man fuer
uCs  auf nem PC ne anstaendige Simulation hinkriegt. Fuer
analoge/diskrete Schaltung mag das noch klappen - wie gesagt, da bin
ich kein Experte.
#256032
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@The Daz,

also der Autorouter hat mich auch total enttäuscht.
Was da rauskommt, ähnelt einem Wollknäuel, mit dem eine Katze gespielt
hat, aber nicht einem Layout.
Nachdem er auch alles vollständig verstopft hat, läßt er noch 10
Leitungen übrig, die man dann unmöglich manuell plazieren kann.


"Ausserdem dieses permanente library install Gefuddel - das geht mir
echt auf den Geist."

Kannst Du das mal näher erläutern, was muß denn da installiert werden
?



Peter
Gast #256033
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Naja, ich wuerde erwarten, dass wenn ich ein Bauteil placen will, suche
ich in der Maske nach dem Ding, finde und place es. Im Protel muss ich
erstmal die richtige library installieren. Moeglicherweise bin ich aber
auch zu daemlich.
#256034
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@The Daz,

stimmt, da haste Recht. Man muß wissen, in welcher Library das Teil
ist.
Ich benutze die mitgelieferten Libraries nur als Vorlage und ziehe mir
dann alles in meine eigenen Libraries und passe es dann an. Da kommen
dann noch Lieferant, Bestellbezeichnung, Preis und unsere Nummer mit
rein.
Gut gefällt mir, daß man 3 verschiedene Ansichten von Bauteilsymbolen
haben kann, z.B. bei OPVs habe ich dann eine mit vertauschten
Eingängen.


@Manuel,

ich versuche immer die Schaltpläne im A4-Format zu halten, das ist
handlicher, besonders wenn man auf Serviceeinsatz ist.
Daß ich dann 10..20 Blätter habe, ist völlig normal.
Und da man ja die Nummerierung nach Blattnummer aufteilen kann, findet
man auch sofort das Blatt zu einem Bauteil (R1501 ist auf Blatt 15).

Das mit der Mutterseite habe ich auch mal gemacht, als ich 3 gleiche
Baugruppen unterbringen mußte. Also einfach die Schaltung 2-mal
kopieren und dann auf der Mutterseite verbinden.



Peter
Admin Persönliche Seite #256037
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Manuel:
> Ich sagte, das Eagle für grosse Projekte ungeeignet ist und somit
> nur was für den Hobbybereich ist. Es geht mir überhaupt nicht um
> das FPGA- Design (kam vielleicht falsch rüber), sondern darum,
> diesen in einer Schaltung zu simulieren.

Auch das ist nicht Aufgabe eines Layouteditors. Es gibt sehr viele
Layouteditoren die allein schon wegen des Preises unmöglich die
Bezeichnung "Hobby"programm verdienen, und von FPGAs noch nie etwas
gehört haben.

> Grad bei Controllern,
> die nur einmal zu programmieren sind, ist eine vorherige
> Simulation vorrausetzung.

Abgesehen davon dass OTP-Controller vom Aussterben bedroht sind: Es
gibt für JEDEN Controller eine mehrfach programmierbare Version
und/oder einen Emulator. Die komplette Entwicklung in der Simulation
machen zu wollen ist völlig utopisch. Darf ich fragen wie du bisher
gearbeitet hast?
Gast #256040
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> Da es m.E. unter Linux noch keine wirklich benutzbare Software
> gibt (der einzige Grund, warum ich überhaupt noch eine WinXP
> Partition auf der Platte hab), fällt das wohl flach.

100% FULL ACK!


,,,, (QuadComma) = Hubert Müller*

*) Weil es ja wichtig ist, hier einen richtigen Namen zu benutzen LOL

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