Oh, das ist ja überhaupt kein Problem.
Der AVR hat eine interne Referenz von 2,56 Volt.
D.h. wenn vom Poti 8 Volt kommen, darf am ADC-Eingang maximal 2,56 Volt
anliegen damit der ADC-Bereich optimal ausgenutz wird.
Konkret: Spannungsteiler aus R1 = 82 Kiloohm und R2 = 36 Kiloohm.
Der R2 kommt zwischen Masse und ADC-Pin des Controllers, der R1
zwischen ADC-Pin des Controllers und dem Ausgang des Potis.
Der ADC des AVR hat 10 Bit. D.h. er spuckt Werte von 0 bis 1023 aus.
Un die gemessene Werte vom ADC in Spannungswerte umzurechnen und
umgekehrt, verwende folgende Formeln:
Spannung = ADC-Wert * 2.56 * (R1+R2) / (1023 * R2)
ADC-Wert = Spannung R2 1023 / (2.56 * (R1+R2))
D.h.
Wenn der Poti 2 Volt liefert, liest Du aus dem ADC den Wert 243. Bei
2,2 Volt bekommst Du den Wert 268 und bei 8 Volt bekommst Du den Wert
975. D.h. für je 0,2 Volt mehr steigt der ADC-Wert um ca. 24 an.
Du musst eben in Deinem Programm die Werte etwas runden, wenn Du nur
0,2 Volt Auflösung haben willst. Am besten nimmst Du den mit dem
geringstem Abstand zu einem bekannten Wert.
Die Messungen wären noch genauer, wenn man nicht die interne Referenz
des AVRs verwenden würde, sondern die Referenzspannung aus der
Versorgungsspannung des Potis gewinnen würde. Dann würden die
Spannungsschwankungen der Poti-Spannung ausgeglichen werden.
Und die Widerstände sollten 1% Genauigkeit haben.