Hallo,
ich habe eine Schaltung für ein symmetrisches +-2.5V supply von einer
Li+ batterie heute einmal mit Texas Instruments TINA Spice
durchsimuliert und bin auf eine Ungereimtheit gestoßen, die ich nicht
verstehe:
Aufbau:
3.7V Zelle, davon
a) mit TPSA4901 reguliert auf 2.5V
b) mit Inverting Charge Pump (250kHz) TPS60403 und anschließend
TPS7A3001 reguliert auf -2.5V
Für den TPS7A4901 und TPS7A3001 habe ich jeweils Makros für Spice
gefunden.
Den TPS60403 habe ich aus (idealen 1ns rise time) spannungsgesteuerten
switches und Kapazitäten nachgebaut.
Beschaltung (vorallem mit Cs) ist wie in den Datenblätter empfohlen.
Dort wird nun aber immer wieder darauf hingewiesen, dass für die
Kapazitäten X5R/X7R Kondensatoren mit LOW ESR (<200mOhm) genommen werden
soll, damit das ergebnis so low noise ist wie versprochen.
Meine Simulation beinhaltet deshalb (weil man bei den Cs nur einen
Parallelwiderstand aber keine ESR angeben kann) vor den Kondesatoren
immer noch einen Serienwiderstand mit 200mOhm für eine Worst case
abschätzung.
Files sind im Anhang. Nun das Merkwürdige:
Alles läuft (in einer Transientenanalyse) wie geplant, solange ich dem
großen eingangskondensator C13 (10µF) der inv. charge pump eine ideale
ESR (R6) = 0 Ohm erlaube.
Stelle ich diesen Wert auf 100mOhm, fällt in der Simulation sofort nach
Einschalten der positive LDO zweig (+2.5V) auf Null!
Kann mir das jemand erklären?!
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P.S:
Innenwiderstand der Quelle (Li+ Zelle): 300mOhm
DC-Widerstand der 3,3µF Induktivitäten: 340mOhm
ESR Widerstände: 200mOhm
Alle anderen Bauteile sind "ideal".
Von der batterie zieht eine Last R5 mit 1kHz rechteck 100mA. Ich möchte
nämlich wissen, wie sehr sich das auf die präzisionsgeregelten
Spannungen auswirkt.