PWM = Puls-Weiten-Modulation
Ein digitaler Ausgang kann bekanntlich 0 oder 1 sein. 0V oder 5V.
Schaltet man diesen Ausgang jetzt in schneller Folge
ein und wieder aus spricht man von Modulation.
Verändert man das Verhältniss der Ein/Ausschaltdauer
spricht man von Pulsweitenmodulation.
Das Verhältniss Ein-zu Ausschaltdauer kann zwischen 0% (immer aus)
und 100% (immer ein) liegen. Bei 50% hat man es mit einem symmetrischen
Rechteck zu tun.
Gibt man solch ein Signal auf einen Tiefpass
( R in Reihe, C [Elko]
zur Masse hinter dem R) läd sich der C durch die gedämpften (R) Pulse
bis zu einer Grenzspannung auf die nahezu linear zum Verhältniss der
Ein-/Ausschaltdauer ist. Verstärkt man diese Spannung z.B. mit einem
OpAmp hat man so etwas wie einen D/A-Wandler geschaffen.
Die Grenzfrequenz des Tiefpasses muss sehr viel kleiner sein wie
die Modulationsfrequenz. Mindestens 1/10.
Man kann PWM z.B. sehr gut für analoge Messwerke oder
Gleichstrommotore (Schalttransistor) verwenden.