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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Audiosignal abschwächen


Autor: tom (Gast)
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Ich möchte meine Schallplatten digitalisieren, allerdings hab ich
festgestellt dass das Signal nach dem Vorverstärker sehr stark
übersteuert ist bzw. sehr stark übersteuert in meinem Notebook ankommt.
Hab den Line-In-Regler im Notebook auch schon ganz runtergeschraubt und
trotzdem ist das Signal noch übersteuert. Jetzt war meine Idee, einfach
einen Spannungsteiler dazwischen zu schalten, allerdings hab ich im
Internet gelesen, dass dieser das Signal verfälschen würde, ist da was
dran? Und kennt jemand eine ganz simple Schaltung um das Problem zu
lösen?

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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guck doch mal bei ELV, Conrad oder so nach Entzerrern. Bei den genannten
Firmen gibt es meist auch die Schaltpläne zum Herunterladen.
Sonst solltest du in ein Mischpult mit Phono-Eingang investieren...

Autor: tom (Gast)
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Der Vorverstärker hat ja den Entzerrer eingebaut, das Problem ist nur
dass das Ausgangssignal eine zu große Amplitude hat, so dass es
übersteuert im Notebook ankommt. Kann ich da einfach einen
Spannungsteiler zwischen schalten?

Autor: Heiner Bm (karadur)
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Grundsätzlich ja. Wenn man das ganze dann noch optimieren möchte muß man
über den ersten Widerstand noch einen Kondensator parallel schalten. Der
sollte der Eingangskapazität des Notebooks x Kehrwert des
Widerstandverhältnisses entsprechen.  ( Stichwort
Frequenzgang-kompensierter Spannungsteiler )
Heißt in der Praxis probieren.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Das ist aber sehr merkwürdig: Vorverstärker geben i.d.R auf 0db aus,
also wenn Du einen Vorverstärker an einen Line-In anschließt, sollte
dies in keinem Fall zu einer Übersteuerung führen. Ist es möglich, den
Pegel am Vorverstärker herunterzuregeln? Dann würde ich dies als ersten
Schritt wählen. Kontrolliere doch mal mit einem Kopfhörer am Ausgang des
Vorverstärkers, ob das Signal dort überhaupt noch sauber ankommt; wenn
nicht, dann nützt Dir auch ein Spannungsteiler vor dem Notebook
nichts...

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Ich denke, er hat den MIC-Eingang der Karte genutzt. Das ist wenig
fruchtbar, auch wenn man eine Pegelanpassung und RIAA-Entzerrung
hinbekommt, da das Rauschen von PC-Soundkarten viel zu hoch ist.

Da macht die Digitalisierung keinen Sinn !

Sinn macht es, einen RIAA-Entzerr-Vorverstärker mit Phonoeingang zu
bauen oder für 30,- zu kaufen und dann dirklet auf line-Pegel in den
Rechner zu gehen. Dann hat man wenigstens mal 50dB S/N. So richtig Sinn
macht aber nur eine Recordingkarte. Ich benutze ein SEK'D Prodif mit
90dB S/N. Das liefert dann auch die gewünschte Qualiät.

Autor: tom (Gast)
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@Jürgen Schumacher: Bitte das nächste mal nicht mehr denken!!! Am
MIC-Eingang hängt das Line-In-Signal nicht sonst hätte ich das
geschrieben. Und das Signal kommt auch nicht verzerrt an dem
Vorverstärker raus.

Autor: EasyGoing (Gast)
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Wow, ist das hier der übliche Umgangston? Hatte mich hier

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-7-257390.html#new

auch schon sehr erschrocken.

Autor: The Daz (Gast)
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@EasyGoing

Eigentlich nicht. Insbesondere derjenige, der um Hilfe bittet, sollte
sehr vorsichtig sein. Die meisten (ich auch) antworten zu schnell, aber
man will ja irgendwie helfen. Mal abgesehen von ein paar Suppenkaspern
finde ich diese Forum akzeptabel. Es ist kein Profi-Forum, auch wenn
hier mancher Crack seinen Beitrag leistet. Aber es ist auch kein
Heise-Forum.

  Daz

Autor: MSE (Gast)
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"Insbesondere derjenige, der um Hilfe bittet, sollte
sehr vorsichtig sein."

DAS SEHE ICH ALLERDINGS AUCH SO!

Gruß, Michael

Autor: TravelRec. (Gast)
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Was uns auch nicht weiter gebracht hat. Mich hätte dann doch
interessiert, welcher Vorverstärker solch hohe Pegel produziert, daß
man diese nicht vernünftig weiterverarbeiten kann. Also wenn trotz
alledem das Signal aus dem Teil sauber ist, dann hilft ein
Spannungsteiler vor der Soundkarte bestimmt (pro Kanal einer). Hierbei
ist auf enge Widerstandstoleranzen und hohe Güte der Rs zu achten, also
Metallschicht-Rs.

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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@Tom

1) Knigge kaufen, Umgangsformen lernen!

2) Das nächste mal selber erstmal LESEN, dann selber erstmal DENKEN,
dann meinen Namen richtig schreiben!

3) Meine Vermutung, daß der MIC-Eingang benutzt wird und es daher zu
Übersteueruungen - vor allem im HF-Bereich - kommen kann, ist absolut
korrekt und wird hiermit aufrecht erhalten, denn:

a) neigen arrogante, in der Audiotechnik unerfahrene Dummfrager, wie Du
einer bist, dazu in der Tat die Eingänge zu verwechseln und dass Du
nicht sonderlich viel Ahnung hast, äussert sich darin, daß Du a) nach
der Verwendbarkeit eines Spannungsteilers fragst und b) an dem
Softwareregler im Controlpanel Pegelanpaasungen vornehmen willst, was
in sich ein Unfug ist: Die müssen selbstredend auf Max stehen, bei
einkanaligen Aufnahmen ...

b) neigen Notebook- und PC-Hersteller dazu, die Farben zu verwechseln,
was dann der User nicht merkt, den MIC-eingang kurz benutzt, diesen
ruiniert und auch durch das spätere Richtigstecken einen verzerrenden
klang infolge eines defekten PreAmps vorfindet ..

c) sind die meisten Billigsoundkarten so aufgebaut, daß sie keinen
echten line-in haben, sonder nur einen passiven - nicht hf-abgestimten
Spannungsteiler vor einem einzigen MIC-amp, was dazu führt daß man
Rauschtechnisch nicht besser ist, als mit der Nutzung des MIC-Amps.
Diese Aufbautechnik findet man leider sogar auch bei einem billigen
Studioverstärken -speziell jenen mit Kombibuchsen Klinke+XLR.

Dies wird dann teilweise versucht, durch mehr Eingangsverstärkung und
anderer (höherer) Impedanz zu kompensieren, damit der USER mehr
Lautstärke bei schwachem Eingangspegel hat, oder der käufliche VV
unterstellt eine passende Eingangsimpedanz und kommt mit erhöhtem
Ausgangspegel. Die Impedanzen passen dann nicht zusammen, was auf den
ersten Blick scheinbar kein Problem ist, da in der Audiotechnik
(anders, als oft und gerne falsch dargestellt wird) NICHT mit
Leistungs- sondern ausschließlich Spannungsanpassung gearbeitet wird,
aber die Pegel stimmen eben nicht mehr.

Dies ist keinesweg spezifikatinosgemäß und führt bei der Nutzung
"normaler" VV zu Pegelproblemen und nichtlineraen Freuqenzgängen,
zumal manche Vorverstärker mit +4dBU Studiopegel daherkommen, während
die offenbar hier vorliegende Conusmersoundkarte -10dBU
Heimtechnikpegel erwartet - wenn  überhaupt:

Wenn man mal nachmisst, so stimmen die wenigsten Ausgäng aus
Consumergeräten tatsächlich mit der 0,7V-Spec überein. Aus dieser
Erfahrung habe ich geantwortet.

"Und das Signal kommt auch nicht verzerrt an dem Vorverstärker
raus."

Wenn ich von einem Entzerrer bei Schallplattenüberspielungen spreche,
dann meine ich lineare Ver/Entzerrung gemäß Schallplattenkennline
(siehe oben) und nicht etwa nichtlineare Verzerrungen infolge von
Übersteuerungen. Dies ist auseinanderzuhalten!

Autor: Arno H. (Gast)
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Welches Abnehmersystem wird benutzt (MM, MC, Keramik)?
Ist im Plattenspieler (welcher Typ) schon ein (Vor-)Verstärker
eingebaut?
Arno

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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übrigens kann es auch sein, dass der Mikro-Eingang auch noch eine
Phantom-Spannung für den Betrieb von Kondensator-Mikrofonen ausgibt.
Das sieht dann richtig interessant ohne Entkopplung aus...

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