Dann bau Atrappen ein (Lichtleiterstücke) und lass auf dem Druckkopf
eine helle LED mitfahren. Das bringt den gleichen Effekt mit weniger
Aufwand.
Wenn es dir aber um den Aufwand gehen sollte, dann ist das
"Mitschneiden" an den Motoranschlüssen schonmal nicht schlecht. Falls
dir die Induktion die Signale versaut, dann könntest du sie vielleicht
vor den Treiberstufen abgreifen.
Die LEDs können dann per Schieberegisterkette angesteuert werden, Oder
du machst gleich eine Matrix 8x8, denn es sollte ja immer nur eine LED
leuchten (der Kopf kann ja nicht gleichzeitig an zwei verschiedenen
Positionen sein).
Bei (nur) 64 LEDs (also nur 64 Positionen) geht zur Erfassung der
Position auch ein Potentiometer mit "Riemenscheibe" mit genau
berechnetem Durchmesser. So, dass der Gesamte Weg des Druckkopfes dem
Drehbereich des Potis entspricht. Eine zusätzlich am Druckkopf
angeknüpperte Strippe (Skalenseil, Zahnseide?) kann über Umlenkrollen
das Poti mit antreiben. Die Position wird dann per ADC ermittelt, wobei
man nur adch auslesen braucht und dann durch 4 teilt, schon hat man den
Wert auf 0...63 begrenzt. Die Ausgabe kann dann über zwei Tabellen je 8
Einträgen je 1 Byte erfolgen oder über eine Tabelle mit 64 Einträgen je
2 Bytes. In diesen stehen dann die Bitmuster der Ausgabeports. Also ein
Mega8 würde sich in dieser Anwendung zu Tode langweilen. Das Projekt ist
also realisierbar. Ausgangstreiber werden nicht benötigt, da der Mega8
den Strom einer gleichzeitig leuchtenden LED sicher aufbringt.
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