Trafo ohne geschlossenen Kern

Gast #260568
Lesenswert?

Es wird zumindest eine Spannung induziert. Um diese aber belasten zu
können, ist ein geschlossener magnetischer Kreis von nöten.
Stell dir einfach vor, das die Feldlinien die an den Polen aus und
eintreten durch die Luft (schlechter Leiter für magn. Fluss Phi) einen
WESENTLICH höheren Widerstand überwinden zu haben.
Theoretisch ist es möglich. Da durch die Beziehung N*I(Windundszahl *
Strom) aber entweder eine unerreichbare Stromstärke oder Windungszahl
auszurechnen ist, wars das dann aber auch schon wieder.

Kurz gesagt...Luftspalt ist hoher Widerstand für magn.Fluss
Es passiert das gleiche wie bei einer Spannungsquelle mit hohem
Innenwiderstand. Bei Belastung sinkt die Spannung ab
Deshalb wird versucht, beim Trafobau den Luftspalt so gering wie
möglich zu halten. Durch den Luftspalt wird die Sättigung schneller
erreicht.

Und noch was dazu...falls es jemandem in der Schule früher aufgefallen
ist, das die U-Magnete immer kurzgeschlossen sind. Das hat auch was mit
Luftspalt zu tun. Die Sättigung ist so schnell erreicht, das sich bei
einem offenem Dauermagneten der Restmagnetismus mit der Zeit
verringert.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren