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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Professionelle Verdrahtung??


Autor: Bodo (Gast)
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Hallo,

ich möchte eine "Backplane" - Verdrahtung für ein 19" - System
vornehmen.

Hier müssten auf die gesamte Breite (84TE) 6 Leitungen (2x 1mm, 4x
0.6mm) verlötet werden (diese DIN-Stecker verbinden, die an der
Z-Schiene angeschraubt werden).

Ich möchte, dass es professionell aussieht; wenn ich verzinntes
Kabel von der Rolle nehme, sieht das aber ein bischen "eierig" aus;
es wird nie so richtig gerade..

Habt ihr da Ideen?

Danke und viele Grüße
  Bodo

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Draht gerademachen: An beiden Enden mit je einer Zange anfassen und
kräftig ziehen. Natürlich nicht so kräftig, bis der Draht reisst ...

Ist der Draht zu lang oder zu dick, ist anstelle der einen Zange ein
fest installierter Schraubstock zu verwenden. So bekommt man auch
Querschnitte von 1.5mm² noch gerade.

Autor: Patrick (Gast)
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Bodo,

die Backen einer Flachzange mit Isolierband abkleben und gefühlvoll
biegen. In der Lehre haben einige 1,5mm² Leitungen so 'bearbeiten'
können, dass einige Leitungen nebeneinander dann aussahen wie
Flachbandkabel
Wichtigste Zutat: Geduld

Autor: Winfried (Gast)
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Wir haben auch immer den Draht "gestreckt", wie oben beschrieben. Der
Draht wird dann vielleicht 10% länger und super gerade.

Autor: mmerten (Gast)
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und entsprechend dünner ;) Daher den Ausgangsquerschnitt ggf. eine
"Nummer dicker" wählen.

Autor: Marc989 (Gast)
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einmal kurz ruckartig mit zange am draht ziehen, dann wird der draht
absolut grade und man kann ihn in kurze stücke zwicken und sie für alle
arten von verdrahtung nehmen. hatte für meine abschlussprüfung damals
duzende solche stücke dabei :))
dünner wird er dabei nicht wirklich.

Autor: Ulrich (Gast)
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exact so wurde es mir in meiner Ausbildung auch gezeigt und so mache ich
es heute noch. anders gehts auch gar nicht....

Autor: Unbekannter (Gast)
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"Ruckartig" brauchst Du beim Draht strecken überhaupt nicht ziehen.
Einfach eine Seite des Drahtes einspannen oder irgendwo festzurren und
am anderen Ende (mit einer Zange) ziehen.

Am Anfang passiert nichts, dann ziehst Du immer fester und dann merkst
Du plötzlich wie der Draht anfängt zu "fliessen", also nachgibt. Wenn
das passiert den Zug aber gleich wegnehmen, denn wenn Du nun weiter
ziehen würdest, würde der Draht reissen.

Einfach mal ein wenig üben. Nicht zu kurze Stücke am Anfang zum Üben
verwenden. Man kann den Punkt, an dem sich der Draht streckt, wirklich
hervorragend fühlen.

Ach ja: Nach dem Strecken den Draht natürlich nicht mehr biegen oder
knicken...

Noch ein Tip: Mit Drähten die schon hundert mal hin und her gebogen
wurden, geht das eher schlecht. Je neuer der Draht, also je weniger er
schon gebogen wurde, desto weicher ist. Mit jedem Biegevorgang wird die
atomare Struktur des Kupfers mehr gestört und das Kupfer wird härter.

Autor: Bodo (Gast)
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Danke für die Tips!

Grüße
Bodo

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