Mega 8, der Superchip ? Experten gesucht !

Gast #21900
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Hallo,

hier mal eine Fragen an die Profis :

Ich nutze gerade den 4433, möchte aber umsteigen auf Mega 8, warum:

1. gut zu händelnde Bauform 28pol DIP
2. viele Ausgangspins für Baugrösse, wenn ich Ports erweitern möchte, 
dann mit I2C, da die Elemente z.B. Taster und LEDs eh am Gehäuse und 
nicht auf der Platine sitzen.

Vorteile Mega 8 --> 4433:

bis 16MHz taktbar
mehr IO-Pins
mehr Speicher u.v.m.

Und vor allem : Günstiger im Kaufpreis !!!!!

Meine Fragen nun:

Stimmt es, das man den Quarz extern weglassen kann und einen 
einstellbaren Quarz im Chip nutzen kann ?

Wie soll man den programmieren, welche Frequenzen lassen sich einstellen 
?

Wie ist Auflösung der Einstellungen 500kHz ?

Wer hat Erfahrung und kann mir noch mehr Unterschiede nennen und mior 
Empfehlung dazu geben ?

Ach ja, muss die Stufe des Auto-Reset (Abbildung des Aufbau und 
Erklärung unter www.AR-Online.de)
wirklich sein, welche Nachteile gibt es ohne ?

Gibt es platzsparendere Aufbauten am Reset-Pin.


Bitte helft mir...

Dirk
Gast #21901
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Hi Dirk

Bin auch letzte Woche auf Mega8 umgestiegen.(Anfänger)
>Stimmt es, das man den Quarz extern weglassen kann und einen einstellbaren Quarz 
im Chip nutzen kann ?
Jain:-). Man kann den externen Quarz weglassen. Intern läuft aber ein RC 
Oszillator. Den kann man auch kalibrieren, irgendwie... siehe ab Siete 
24 im MANUAL.

Setup: Calibrated Internal RC Oscillator CKSEL3..0 0100 für die max 
8.0MHz. 8Mhz sind das, was der interne RC max schafft. Man kann aber 
auch, wie bisher, extern einen Quarz/RC  bis max 16Mhz anhängen.
Gast #21905
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Ich hab im Moment den 4433 im Einsatz (Anfänger) und hab mir den Mega8 
mal angesehen. So toll ist der ja nun auch wieder nicht. Eine Menge O/Is 
haben mehrere Funktionen, so dass man sie eigentlich nicht wirklich 
nutzten kann. Zwei gehen für das Quarz drauf und einer für Reset.
MAn hat (glaube ich) keinen kopletten 8Bit Port zur freien Verfügung, 
sondern immer "Lücken" drin.
Verbessert mich, wenn ich das falsch sehe!
Aber ansonsten ist er halt schon "ne Ecke" besser als die normalen AVRs. 
Nur die Sache mit den Ports nervt mich irgendwie.
Gast #21906
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Möglichst viele Funktionen mit wenig Anschlüssen ist immer ein Problem. 
PortD ist übrigens ein vollständiger 8 Bit Port. Die Doppelbelegung ist 
recht brauchbar gelöst. Wem die Ports nicht reichen, der kann ja zum 
MEGA16/32 oder MEGA128 greifen. Auf den ungenutzten I/O-Adressen hätte 
man vielleicht noch eine Output Compare Funktion für Timer 0 wie beim 
MEGA16 und eine 3. 16 Bit PWM Funktion implementieren können. Da dieser 
Chip ja wohl für den Low Cost Markt gedacht ist, währe dieses wohl 
wieder 1 oder 2 Cent zu teuer gewesen.
Gast #21907
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Hallo,
Ich bin auch noch nicht so lange dabei. Hab eigentlich mal mit dem 2333 
angefangen. Es läst sich halt schon sehr schnell mit nem Dip28 ne 
Schaltung aufbauen (es lebe die Lochrasterplatine). Im Grunde sind 4433 
und Mega8 ja nur entsprechende Nachfolger.
Marco hat absolut recht, auch wenn man mit PortD 8-bit zusammenbekommt. 
Da liegen RX/TX int0, int1 .. drauf und sind dann nicht mehr nutzbar ! 
Ich verwende zwar jetzt Mega8 aber hauptsächlich, weil man mit denen 
Sachen testen kann die bei den größeren Mega's auch drin sind (TWI, 8x8 
Hardware Multiplier, self-programming). Was den günstigen Preis angeht, 
ist der noch lange nicht beim Entkunden angekommen und bei den 
Distributoren ist der Unterschied zum Mega16 mit  deutlich mehr I/O's 
auch nicht sehr groß. Was die Idee mit dem Hardware I2C angeht - Peter 
hatte mich schon zu recht gewarnt - für einfache I/O lohnt sich das kaum 
das kommt man mit nem einfachen mC und ner Softwarelösung auch gut hin 
(besser ist gleich ein mC mit ausreichend I/O's).

Gruß Bernhard

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