Betriebsarten: A, B, ALT, ADD, CHOP, XY-Betrieb (1 MHz).->??

Gast #261912
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Ich bin gerade auf der Suche nach einem Oszilloskop, welches ich zum
Betrachten aller Übertragungen von AVR, ARM und Xilinx nutzen kann. Das
bedeutet, dass Signale bis 60MHZ inklusive Rauschen dargestellt werden
müssten.
Eine Speicherung der Signale zum Analysieren von Übertragungsfehlern
wäre sehr gut.

Immer wieder finde ich Oszilloskope, die zwar Bandbreiten bis 400Mhz
angegeben haben(ich weiß nicht, ob sich das jetzt auf die Abtastung
oder die Darstellung bezieht, wobei ich mir letzteres bei Preisen unter
1000E nicht vorstellen kann)

Zu meiner Frage:
Betriebsarten: A, B, ALT, ADD, CHOP, XY-Betrieb (1 MHz).

Was bedeutet XY-Betrieb??


Nebenbei:
Falls mir jemand einen guten Tipp geben kann, woher ich so ein
oszilloskop bekommen kann habe ich immer ein offenes Ohr und wäre sehr
dankbar :-)
Natürlich könnte ich auch immer Oszilloskope gebrauchen, die
periodische Schwingungen auch mit bis zu 433Mhz wiedergeben können,
aber da ich mir soetwas ohnehin nicht leisten kann, gebe ich diesen
gedanken auf. Es sollte natürlich so günstig wie möglich sein.
Ich bin mir auch im Klaren darüber, dass es unter 700E wohl kein
Oszilloskop mit diesen Eigenschaften gibt(wenigstens habe ich bis jetzt
keine Hoffnung)
Gast #261913
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http://www.helmut-singer.de/stock/1002551430.html
Das scheint meine Forderungen zu erfüllen. Etwas günstigeres würde ich
mir aber wünschen.

http://www.helmut-singer.de/stock/-1972484540.html
Das könnte ich mir leisten. Die 400Mhz hören sich sehr gut an, aber
dieses Oszilloskop hat mich auf die Frage nach dem XY-Betrieb
gebracht.
Eigenartig finde ich, dass es einen fast identischen Artikel von den
Leistungen her gibt, der aber für 1.5k€ verkauft wird. Bei dem sind
dann aber die unteren Schächte mit Elektronik gefüllt.
Gast #261917
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"Ein Beispiel für ein Einstiegsmodell ist das TDS1002
(http://www.tek.com/site/ps/0,,40-15314-INTRO_EN,00.html) von Tektronix
(ca. 1200 Euro). Es hat 2 Kanäle mit je 1 GS/s (1 Milliarde Abtastungen
pro Sekunde) und ist für Signale bis 60 MHz verwendbar. Die
Wandlerauflösung beträgt 8 Bit (256 Stufen), der Speicher ist 2 kByte
groß. "
Das sagt die Wiki hier auf MC. Das hat zwar nur halb so viel Speicher
und auch eine etwas geringere Auflösung, aber man wird mit einer 4x
höheren Samplerate versorgt und günstiger scheint es auch zu
sein.(günstiger, als das von mir erwähnte Philips, welches für 60Mhz
eine recht geringe Samperate hat. Für Logiganalyse mag das reichen,
aber für eine Untersuchung vom Signalrauschen ist das etwas langsam) Wo
bekommt man soetwas?
Persönliche Seite #261918
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Nein, im XY-Betrieb wird eben die X-Achse nicht mehr von der Zeitbasis
angesteuert. Stattdessen erfolgt die horizontale Auslenkung durch die
am entsprechenden Eingang angelegte Spannung, genauso, wie die
vertikale Auslenkung durch die am anderen Eingang angelegte Spannung
gesteuert wird.

Manche Oszilloskope bieten über einen dritten Eingang eine
Beeinflussung der Strahlhelligkeit, so daß sich das Oszilloskop mit
etwas Zusatzbeschaltung als Fernseher missbrauchen lässt.

Beides aber ist in erster Linie bei analogen, nichtspeichernden
Oszilloskopen relevant, die haben bekanntlich gar keine Samplerate ...
Gast #261919
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@Rufus: So habe ich mir das nach der 1. Erklärung fast vorgestellt, aber
er hat gesagt, dass die Zeitachse durch den anderen X-Wert ersetzt wird,
was für mich auch die Zeitachse ist(er meinte sicher Y-Wert). Das hat
mich zuerst irretiert.

http://www.hameg.com/downloads/dblatt/data_de_HM1008.pdf
Also das würde ich nach meinem Kenntnisstand sofort nehmen, wenn es
500€ billiger wäre. Vielleicht spare ich aber auch einfach noch ein
bischen...

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