TTL Signal auf eine Gleichspannung aufmodulieren?

Gast #262254
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Das geht, indem man die Betriebsspannung für die Auswerteschaltung mit
einem Linearregler auf 5V stabilisiert und vor dem Linearregler (und
dessen Entkopplungskondensator und einer Diode zur Enkopplung der
Stabilisierung von der Betriebsspannungsleitung) die Spannung (über
Spannungsteiler) mißt. Ist sie beispielsweise kleiner als 8V, wird eine
logische 0 interpretiert, ist sie größer als 9V, wird eine logische 1
erkannt. Die Spannungssprünge werden von einer Steuerschaltung über
MosFets oder Transistoren auf eine auf den 0-Pegel stabilisierte
Betriebsspannung beaufschlagt. Es sind allerdings Grenzen bei der
maximalen Geschwindigkeit der Daten zu erwarten, die es durch Probieren
zu ermitteln gilt ;-). Theoretisch kann das jeder kleinere AVR in
Verbindung mit etwas diskreter Elektronik. In der oben genannten
Version ist Datenverkehr lediglich in einer Richtung möglich.
Gast #262255
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@Christoph:
ja genau sowas ähnliches wie die 1-Wire Geschichte von Dallas
suche ich. Nur hab ich keine 1-Wire Komponenten und ich muss
vom Bus ca. 150mA entnehmen können. Und natürlich sollte das ganze
bidirektional sein bei einer Baudrate von 4800. Bei uns in der Arbeit
haben wir sowas schon als Kabelsteuerung, aber nur in eine Richtung und
mit einer ziemlich großen Spule (1mH).
Ich dachte mir vielleicht gibts da irgendeinen IC ohne Spule.
Gast #262258
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Das geht ganz gut, ich hab das mal gemacht:

Auf der Sender und Empfängerseite je eine Entstördrossel 20µH in die
VCC-Leitung. Der Sender koppelt über einen Leistungstreiber (7440) und
einen Kondensator Impulse ein.

Und am Empfänger über einen Kondensator auf einen Schmitt-Trigger
(74LS14), der mit einem Spannungsteiler zwischen beide
Schwellspannungen vorgespannt wird.

Ein High am Treiber erzeugt dann eine positive Nadel und ein Low eine
negative.
Diese Nadeln läßt der Kondensator durch und der Schmitt-Trigger kippt
entsprechend um.

Hab damit mal ein 2.LED-Display für meine Digitaluhr gebastelt, hing
dann an 20m 2-pol. Klingeldraht dran, die Datenschiebefrequenz war etwa
4kHz.


Peter
Gast #262259
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Hallo Peter,

genau so in etwa ist das bei uns auch aufgebaut mit Drossel und
Schmitt-Trigger. Aber bei uns hat die Drossel 1mH und die
Schmitt-Trigger IC's sind bei Sender und Empfänger der 74HCT132.
Bei uns werden Daten mit 4800 Baud übertragen und es funktioniert wie
gesagt locker auf 100m. Um das ganze bidirektional zu machen hätte ich
mir vorgestellt die Leitung an den Enden für Coder/Decoder per
Mikrocontroller und Mosfet jeweils umzuschalten(RX-TX) und dann halt
halbduplex Daten übertragen. Was hältst du davon? Wie berechne ich die
minimale Induktivität? Wär super wenn du mir da weiterhelfen könntest.

Gruß Peter

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