Gast
#262421
Hallo, ich möchte mit einem Mikrocontroller (I/O Ports mit 3.3V und so ca. bis 10-15mA belastbar) eine Last mit 5V und 150mA schalten (DC Pumpe). Ich will einen Logic-Level FET, N-Kanal, verwenden (sowas wie den IRL3803 http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/irl3803.pdf), das Gate häng ich an den Ausgang des uC, Source an GND und Drain an die Last, den anderen Anschluss der Last an Vcc = 5V. 1) In den Datenblättern des FET sind die Kennlinien (I_d über U_gs), die zeigen, dass der FET bei so ca. U_gs=2V durchschaltet. Jetzt steht da aber, dass der Drainstrom I_d bei U_gs = 3V so ca. 30A beträgt. So eine Stromstärke verträgt aber meine Pumpe nicht mehr. Macht dieser Strom jetzt die Pumpe kaputt? Oder richtet sich der Strom durch die Pumpe und den FET nach der Pumpe? Besser als ein Kurzschluss kann der FET doch im Prinzip nicht werden oder? Insofern müsste das doch so klappen wie ich das vorhab, oder? Was soll aber dann die Kennlinie? 2)Desweiteren sollte ich an der Pumpe möglichst die 5V haben. Der Widerstand R_ds = 1 Ohm des FET ist nur für einen Ausgangstrom von ca. 120A angegeben. Kann ich darauf vertrauen, dass er bei I_d = 150mA auch so klein ist oder verändert er sich da? (im Durchgeschalteten Zustand U_gs = 3.3 V). 3)Brauch ich eigentlich noch nen Gatevorwidestand, wenn ja in welcher Größe? Ich hab gestern ewig viel Zeit schon in diese Punkte investiert, aber ich komm grad net weiter. Hab auch leider grad keinen FET zur Hand zum ausprobieren. Ich wäre euch sehr dankbar wenn mir mir jemand meine Irrtümer aufdecken könnte. Klar mit einem Signal-Relais und nem normalen NPN könnt ich das ganze auch realisieren, aber ich wollt das ganze mit nem FET machen (weniger Schaltungsaufwand, kein mech. Verschleiß). Oder habt ihr einen anderen Vorschlag? Vielen Dank schon mal für eure Ratschläge!