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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie berechne ich die Größe eines Kühlkörpers?


Autor: Chris Lambert (Gast)
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Hallo,

nach langen googeln, bin ich auf kein sinnvolle oder mir verständliche
Anleitung zur Berechnung eines passenden Kühlkörpers gekommen.
Kann mir jemand sagen wie genau das ganze jetzt mathematisch
durchgeführt und welche Werte ich den Datenblatt entnehmen muss?

PS.: max. Strom ueber mein Bauteil (2N3055) sind 2,2A bei einem
Spannungsabfall von ~5V wenn das von Bedeutung ist. Umgebungstemperatur
~25-30°C.

Danke schonmal....

Autor: Jens D. (Gast)
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hallo bei 2,2A und 5V wuerde ich spontan dennoch sagen 20Watt ist
sicherer..

Angaben sind nur in etwa..
P    =   20  W
Ti   =   100  k
TU   =   35  °C
RthG =   0,5  K/W
RthM =   0,5  K/W
FETs =   1

RthGM =  *2,25  K/W*

ich habe mal im Anhang eine Excel Datei angefügt, diese die K Werte
berechnet (nach Fischer Elektronik)
Gruss

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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Rth nennt sich der Parameter... wird in K/W gemessen.

Autor: cazy horse (Gast)
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Das ist von Bedeutung:-).
Als erstes brauchst du die entstehende Verlustleistung, den inneren
Wärmewiderstand des Bauteils sowie die zul. Sperrschichttemperatur.
Die Rechnung selbst ist leicht: Du kannst einen zul.  max.
Gesamtwärmewiderstand errechnen, bei dem die zul.
Sperrschichttemperatur nicht überschritten wird:
sagen wir mal 120° Sperrschichttemperatur, 30° Umgebungstemperatur,
macht 90° Temperaturdifferenz. Du hast 11W Verlustleistung, der
Wärmewiderstand darf also max. 90°/11W=8°/W betragen. Davon ziehst du
den inneren Wärmewiderstand des Bauteils ab, dazu den der Montageart.
Jetzt hast du den Grenzwert, welchen Wärmewiderstand der Kühlkörper
haben darf, Grösse, Form, Material, Oberfläche, Einbaulage und
Konvektion/Zwangslüftung bestimmen den. Jetzt hast du noch die Qual der
Wahl, wie nahe du an den theoretischen Wert herangehst - max. Ausreizung
tut selten gut...

Autor: Mark Struberg (struberg)
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Ev sollte man noch anmerken, daß oftmals in den Formeln vom
Wärmeleitwert gesprochen wird. Das ist nichts anderes als der
Reziprokwert (1/x) des Wärmewiderstands.

Die Berechnung ist analog dem Kirchhoffschen Gesetz, nur daß statt der
abfallenden Spannung U die abfallende Temperatur eingesetzt wird.

Autor: Chris Lambert (Gast)
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Hallo,
mal eine Frage.... wenn ich in der Excelberechnung die FETanzahl
erhöhe, warum steigt dann der Kühlwert??? Müsste der nicht sinken???

Autor: Jens D. (Gast)
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Die Leistung ist die gesamtleistung, nicht die, des einzelnen FETs!!

ich habe dir Formeln aus dem Fischer Katalog nur in Excel eingetragen..

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