mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik RFID selber gemacht


Autor: Frank M. (Gast)
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Hallo.
Ich habe mir vorgenommen, einen RFID empfänger selber zu bauen.
D.h. den Funkempfänger.
Bisher hab ich noch keine funksendern / empfänger gebaut. Habe aber
gute elektronische kenntnisse.
Kann mir jemand einen ansatz geben, wie ich das genze angehen sollte ?

Gruß, Frank

Autor: leo9 (Gast)
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Wenn du an ~125kHz denkst ist es relativ einfach, im MHz-Bereich  wirds
vom Design schwieriger.

Guter Start sind die AP von microchip

grüße leo9

Autor: cdg (Gast)
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Mal bei ct' und Elektor schauen.

MfG cdg

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Die c't hat zwei Bausätze (oder nur Platinen ?) im Programm als
RFID-Finder,das geht natürlich nur im Nahbereich einige Zentimenter

Autor: Frank M. (Gast)
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Hallo.
Ja ich dachte an 125 khz. Aber ein paar Mhz sollten mit einer selbst
geätzten platine doch auch drin sein !?

Wo kann man des des bei c't finden ?
ich hab da nur 2 RFID detektoren gefunden.

Autor: MIchael (Gast)
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Schau sonst mal bei Microchip unter dem
Reference Manual "microID® 125 kHz RFID System Design Guide".
Da wird der Aufbau solcher Lesesysteme beschrieben mit Beispielen.

Gruß
Michael

Autor: Frank M. (Gast)
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Kennt auch jemand ein distributor für die Teile von Microchip ?

Autor: Mark Struberg (struberg)
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Sasco-Holz

http://www.sasco.de

Autor: Markus_8051 (Gast)
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In der Oktober-Ausgabe der Elektor war ein Grundlagenbericht über
RFID-Leser drin. Die einfachste Demoschaltung hatte nur eine Spule und
einen Kondensator an einen Atmel-µc angeschlossen - fertig.

Wofür brauchst Du einen Microchip-Distributor? Der Reader aus deren
Ap-Notes kommt doch ohne Spezialbauteile aus, oder?

Mein Reader besteht aus einer 3-fachen OP-Filter/Verstärkerstufe und
dahinter ein 8051. Solange Du nur im Nahbereich mit den Transpondern
arbeiten willst, ist das Interessante eher die Software. Erst wenn Du
dir Transponder über 80cm weit auslesen möchtest, wird auch die
Hardware interessant - ja regelrecht spannend.

Ich habe auch mal einen Reader mit dem Philips HTRC110-Readerchip
aufgebaut. Hier solltest Du Dir aber erstmal eine Woche Zeit geben, um
das Datenblatt zu studieren und die Funktionsweise des Chips zu
verstehen.

Gruß,
Markus_8051

Autor: Sam (Gast)
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Hat hier jemand den Artikel aus der Oktober-Ausgabe des Elektor ?
Bin leider zu spät gekommen, um mir das Heft mal anzuschauen und zu
kaufen.

Was mich interessieren würde ist:
- Ist es mit einem "normalen" AVR gemacht oder einem speziellen
RFID-AVR ?
- Kann er wirklich RFID lesen und nicht nur "finden" (wie der
RFID-Finder aus der ct') ?
- Welche Bauteile sind dazu noch notwendig (dem Forum habe ich schon
entnommen, dass es wohl KEINEN HTRC110 braucht)
- Kann er auch HITAG2 lesen ?
- Kann er eventuell HITAG2 schreiben ?
- natürlich: in was wurde es geschrieben ?

Danke fürs lesen

Sam

Autor: Hardy (Gast)
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Hallo,

den Artikel kann man sich auch von der Homepage von Elektor runterladen
(Preis 1,3€):

http://www.elektor.de/Default.aspx?tabid=28&year=2...

Dort gibts auch die SW (geschrieben in ASM) zum downloaden
(kostenlos)!

Es reicht ein ganz normaler kleiner AVR .
Einziges Spezialbauteil ist eine selbstgewickelte Spule aus 0,25mm
Kupferlackdraht!
Und er kann wirklich den Inhalt lesen nicht nur den Chip finden!
Zu HITAG2 kann ich nichts sagen, aber schreiben kann er wohl (noch)
nicht!

Möchte mir -sobald ich den Kupferlackdraht habe- das Teil nachbauen!
Falls ich erfolgreich bin werde ich mich hier mit einem
Erfahrungsbericht nochmals melden.

Autor: Steffen (Gast)
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 abo 

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo ...

weiss jemand wo man für diesen Aufbau die Transponder bekommt.

Am besten als Sample ?

Grüße
Steffen

Autor: Oliver Keller (Gast)
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Hallo,

ich möchte mit mehreren Readern die Singalstärke eines RFID Tags messen
(nennt sich prinzipiel RSSI, Received Signal Strength Indication) und
damit auf die Position schließen. Messbereich sollte ca. 50m sein,
Auflösung ca. 1 cm. Denkst Du das ist viel "analoger" Aufwand,
Markus?
Aber das größte Problem ist erstmal ein Reader IC im 125/134kHz Band zu
finden, dass die Signalstärke überhaupt als Information anbietet.
Hat da jemand nen Tipp? Kenne bisher nur den TLM-30 von tec-tus(.de)
der das macht.

Alternativ zu RFID habe ich schon eine schöne Masterarbeit über ein
ähnliches Verfahren mit einfachen, rein elektromagnetischen, Tags
gefunden. Also mittels der Kaufhaus Anti-Diebstahl Dinger. Falls es
jemanden interessiert:
http://www.media.mit.edu/resenv/pubs/theses/KaiYuh...
Da hätte man auch nicht das Problem mit der Reichweite. Aber sobald
mehere Tags gleichzeitig erkannt werden sollen, hat man ein Problem, da
die anti-shoplifting tags bei gleicher Bauform immer genau die selbe
Resonanzfrequenz haben und die müsste man dann von Hand erst nachtunen,
da wären RFIDs schon bequemer... Bei RFIDs muss dafür die Reader
Software ausgereift sein, wenn mehre gleichzeitig funken und ob dann
ein Reader IC die einzelnen Signalstärken je Tag überhaupt ermitteln
kann ist fraglich.
Was meint ihr?

Gruß,
Oli

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Oli: Meinst Du wirklich die ganz "normalen" 125kHz-RFID-Tags, wie
z.B. Tiris, HITAG, oder EM4001/4002/4100.... ?

Nun, zunächst mal zum Prinzip: Diese Tags arbeiten passiv, d.h., sie
senden nicht selbst, sondern belasten ein vorhandenes 125kHz-Feld mit
rhytmischen Impulsen und übertragen so ihre Daten. Dieses Feld kommt
natürlich von der Antenne des Readers. Die Feldänderung, die dieser
registriert ist natürlich winzig im vergleich zu dem Signal, welches er
selbst aussendet. Sprich, das Lesen der Tags klappt im Idealfall auf 1-2
Meter. Wenn Du nur detektieren und nicht lesen möchtest, sind evtl. auch
3 Meter drin, aber 50m - vergiß es!

Ich habe mal so einen Transponder nachgebaut - mit einem µC. Dieser
erzeugt ein Telegramm im gleichen Format wie die käuflichen TAGS, aber
er sendet halt selbt, braucht demzufolge auch eine Batterie und war
auch dementsprechend größer. Damít kam ich - ohne weiter Optimierung -
auf ca. 15m Reichweite.

Ein weiteres Problem ist, das die Stärke des empfangenen Signals
wesentlich von der Orientierung von Transponder zu Readerantenne
abhängt, mehr noch als von der Entfernung. Sprich, wenn du einen TAG
genau in die Mitte der Readerspule bringst, und diesen senkrecht zur
Antennenfläche ausrichtest, wird der Reader ihn dort nicht lesen
können.

Bei uns in der Firma gab es mal Versuche, einen Transponder mit
analogem Eingang zu entwickeln. Dieser konnte dann - neben seiner ID
auch den Meßwert zum Reader übertragen. Auch hier wollten wir - über
eine am A/D-Wnadler angeschlossene Antenne mit Gleichrichter - die
Entfernung zum Reader bestimmen.

Um mehrere TAGS im Feld erkennen zu können muß nicht nur die SW
ausgereifter sein. Du brauchst hierfür auch besonder Transponder. Nicht
jeder ist "multi-tag-fähig".

Gruß,
Markus_8051

Autor: Anton Wert (antonwert)
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wo kann ich denn solche Geräte kaufen, damit ich vorher mit
funktionierenden Geräten arbeiten kann?

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Anton: Hallo !?!? Liest Du auch was andere hier schreiben? Eine Firma
wurde schon oben genannt :)

Wenn Du mehr Geld für schlechtere Lesegeräte ausgeben willst kannst Du
auch beim großen C oder ELV reinschauen.

Gruß,
Markus_8051

Autor: Anton Wert (antonwert)
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@Markus: Meinst du nun http://www.sasco.de? Sorry, aber da finde ich nix
:-(

Naja ELV und C, also wenn dann die "Leser" von Conrad, aber taugen
die überhaupt was?

Autor: Markus_8051 (Gast)
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www.tec-tus.com

Autor: Oliver Keller (Gast)
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@Markus: Sorry! Das war ein Typo, ich meinte natürlich 50 Zentimeter!
Mit 3 Spulen unterm Schreibtisch würde ich dann gerne den Bereich vor
einem Computer Monitor abdecken.
Die anti-collision Sache ist ja scheinbar echt ein größeres Problem,
nach dem, was ich jetzt gelesen habe, scheinen die meisten Reader ja
nur einen kleinen Algorithmus zu haben, der so lange wartet bis nur
gerade ein Tag antwortet, also im Empfangsbereich ist.
Nicht gerade geeignet, für meine Anwendung. Achja, ich würd auf
jedenfall gerne passive Tags einsetzten.

Oli

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Oli: Na, da rückt das ganze ja wieder in einen machbaren Bereich,
trotzdem wird es nicht einfach.

Wie ist das nun, ist gewährleistet, daß die TAGs sich alle in einer
Ebene befinden, also auf dem Schreibtisch liegen? Oder daß zumindest
ihre Ausrichtung gleich ist?

Anti-Collision ist nun auch wieder nicht so wild: Der Reader sendet
zunächst ein Kommando, daß sich alle TAGs melden sollen. Kommt eine
Antwort, die er auswerten kann, ist alles in Ordnung, andernfalls wird
der Adressbereich der angesprochenen Transponder immer weiter
verkleinert, bis er eine saubere Antwort bekommt. Soweit ich weiß, sind
irgendwelche von den Hitags Multitagfähig.

Wie schnell muß das ganze werden? Du kannst die drei Reader nämlich
nicht gleichzeitig lesen lassen, sondern nur zeitversetzt. Andernfalls
müßtest Du die Reader synchronisieren, was nur mit wenigen Geräten
möglich ist.

Markus_8051

Autor: kryon2000_0 (Gast)
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Hi

hat jemand den Schaltplan da vom:

http://www.elektor.de/Default.aspx?tabid=28&year=2...

???

Ich würde das gerne mal aufbauen.

mister_crd@gmx.de

Autor: TOM (Gast)
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Gibts doch auf der Seite, den Link hast du doch selbst angegeben

Autor: madmax (Gast)
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kann ich dort geld überweisen ???? NEEEEEEEE

Autor: gerdme (Gast)
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Habe mir das ELEKTOR-Teil bereits aufgebaut, das Ergebnis ist eher
enttäuschend. Es werden scheinbar nur spezielle Transponder unterstützt
- halt diese TIRIS-Teile...
Alle Standard-Transponder aus meiner "Sammlung" reagieren nicht.

Was anderes: Hat mal wer eine Schaltung aus dem obigen Vorschlag gebaut
(Reference Manual "microID® 125 kHz RFID System Design Guide") - Also
den: [[http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/51115F.pdf]]?
Weiter habe ich 'nen eBay/er entdeckt, welcher derzeit recht günstig
Transponder anbietet:
[[http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...]]
Derzeit plane ich an einer Leseeinrichtung für Transponder (Antenne ca
20x30cm, Leseabstand 0-15cm). Soweit ich es bisher verstanden habe,
gibt es mindestens 3 unterschiedliche Modulationsarten: ASK (Amplitude
Shift Keying), FSK (Frequency Shift Keying), PSK (Phase Shift Keying)
Die Frage ist also: welche Modulationsart unterstützen die Transponder?
Oder ist das egal?
Muss ich mich entscheiden, welche Schaltung aus dem microchip-Doku ich
aufbaue (ASK, FSK oder PSK), wenn ich mehr techn. Daten von den
Transpondern erhalten habe?
Oder habt Ihr noch Tipps für andere Ansätze oder Selbstbauschaltungen,
die man an die eigenen Anforderungen anpassen kann? Da ich einige
spezielle Wünsche habe, lässt sich das mit keiner der fertigen
Schaltungen realisieren.

Danke und Gruss, Gerd

Autor: Jörg (Gast)
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Hi, bei dem eBayer habe ich 3 gekauft, also hast du wohl die anderen
zwei ... :-), im Datenblatt
(http://www.emmicroelectronic.com/webfiles/product/...)
steht was zu den verschiedenen Modulationsarten.
Sobald ich die in den Händen halte, werde ich mich mit dem Bau des
Empfängers beschäftigen. Aber danke schon mal für die App Note. Wäre
schön, wenn du hier weiterhin posten würdest, was du machst...
Wo liegen denn deine Anforderungen? Wenn mich nicht alles täuscht, gibt
es beim großen C ne Lesevorrichtung für kleines Geld, welche die IDs
ausgibt. Beschreiben kann man die 125 kHz IDs von dem eBayer nicht,
also was hast du damit vor?
Gruß
Jörg

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Gerd: Ja, der Elektor-Reader funktioniert so nur mit TIRIS. Wobei die
einfache Hardware sicher auch für andere Transpondertypen geeignet
wäre, nur die Software muß angepaßt werden.

Der TAG,der bei o.g. eBay-Link verkauft wird arbeitet mit
Amplitudenmodulation, 64 Modulationszyklen pro bit. Die Daten sind
Manchester-Codiert. (Tiris verwendest FSK)

Der ASK-Reader aus dem Microchip-Paper funktioniert wohl so. Ich habe
meinen Reader ähnlich aufgebaut: Den Empfänger habe ich fast 1:1
übernommen, nur die Sendestufe habe ich anders aufgebaut: als µC
verwende ich einen 8051 und keinen PIC :-) Wenn dieser mit 12 MHz
getaktet wird, kannst du mit Timer2 sehr schöne 125kHz erzeugen. Als
Treiberstufe dient bei mir ein HEX-Inverter: Jeweils drei
parallelgeschaltete Inverter bringen genügend Leistung um die
Antennenspule anzusteuern.

Gruß,
Markus_8051

Autor: gerdme (Gast)
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Danke erstmal für das feedback!

Von dem besagten eBay/er habe ich noch keine erworben, ihn aber nun zum
2. mal angeschrieben, bez. weiterer techn Daten. Ich denke aber auch,
dass die passen.
Die vom grossen "C" sind leider bez. reader sehr eingeschrängt, da
funktionieren nur die "C"-eigenen Transponder. Ist laut Auskunft "so
gewollt"

Den ELEKTOR-reader habe ich abgeschrieben. Dafür gestern den ASK-reader
aus dem microchip Design Guide in target3001 überführt. Als nächstes
steht dann die Platine an. Die Schaltung habe ich um den gesamten Teil
der Signalaufbereitung in Richtung ser. Schittstelle beraubt. Für meine
Planung sollen 1 oder sogar 2 der Empfänger-Schaltungen auf einen
weiteren Microcontroller geführt werden, wo dann die eigentliche
Auswertung und Ereignissteuerung (elektr. Riegel) passiert.
Das Endprodukt soll dann eine wirklich (selektiv!) funktionierende
Katzenklappe werden. Will meinen: 2 Katzen dürfen rein und raus, die 3.
nicht. Im Krankheitsfall darf dann zB eine von den Freigängern auch mal
für'n paar Tage nicht raus.
Das ist mit den am Markt erhältlichen Produkten leider nicht bzw nicht
zuverlässig möglich.
OK, nicht jeder kann was mit einer Katzenklappe anfangen, wenn man das
Projekt aber mal neutral betrachtet, ergeben sich vielleicht noch
weitere Anwendungsmöglichkeiten.
Im Idealfall habe ich also 3 Transponder und 2 der Empfängerschaltungen
im Einsatz, eine an der Aussenwand, eine innen. Damit wäre dann auch die
Bewegungsrichtung erkenn- und speicherbar.
Die Antenne soll im Rahmen der Katzenklappe verschwinden, daher auch
der grosse Umfang (ca 18x20cm). Damit soll der Transponder idealerweise
bereits 10-15 cm vor der Antenne erkannt werden und bewegt sich dann
(mit Katze dran...) durch die Antenne hindurch. Im Bereich des Tunnels
will ich die innere und äussere Antenne möglichst voneinander
abschirmen. Vielleicht gelingt es mir aber auch, beide Antennen mit
einer Taktschaltung bzw Endstufe anzusteuern und damit zu
synchronisieren. Die diskret aufgebaute Schaltung mit zentralem
Taktgeber für Endstufe(n) UND PIC(s) gibt es ja durchaus her!
Der Empfänger- Verstärker- und PIC-Teil würde dann getrennte Wege
gehen.

Es bleibt spannend und ich werde weiter berichten...

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Gerd: Daß Conrad eigene Transponderchips herstellt, halte ich für
unwahrscheinlich. Das wäre ein wenig zuviel Aufwand für doch relativ
geringen Nutzen. Ich vermute eher, daß sie sehrwohl wissen, welche
Transponder sie einsetzen, diese Information aber nicht rausrücken,
damit sie ihre TAGs weiterhin zu den überhöhten Preisen loswerden
können... Ich vermute, es sind ebenfalls die TAGs, die auch besagter
Ebayer anbietet.

Zu Deiner Katzenklappe: Die Idee klingt gut und machbar. Auch das
Problem mit der Synchronisation der Antennen hast Du richtig erkannt -
da machen sich leider nur wenige Leute Gedanken drüber. Wie lang ist
Dein Tunnel, also, wie weit sind die Antennen entfernt?

Was hältst Du davon, die Antennen abwechselnd abzufragen? Du brauchst
nur einen Sender/Empfänger/µC und schaltest einfach die beiden Antennen
über Halbleiterrelais um. Ich habe so mal 16 Antennen an einem Reader
realisiert. Nun kenne ich die PIC-Software nicht, aber wenn sie
intelligent programmiert ist, benötigt sie maximal 64ms um einen
Transponder zu lesen, anschließend umschalten auf die andere Antenne
und wieder lesen - so schnell ist keine Katze...:-) Bist Du
einigermaßen fit in µC-Assembler? Dann kannst Du das Umschalten der
Antennen direkt in den PIC mit einbauen. Vor dem Umschalten sollte man
aber den 125kHz-Takt abstellen, da im Betrieb an der Antenne an die
100V anliegen können...

Gruß,
Markus_8051

Autor: Sam (Gast)
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Zur Verwirrung um die Conrad -Reader und -Tags kann ich meine Erfahrung
beitragen:

Bei mir haben keine anderen Tags als die von Conrad funktioniert, was
mich schwer wunderte, da der gleiche Reader eines Freundes damit
funktionierte.

Auch der eigentliche Reader-IC (es war ein Philips HTRC110) war der
gleiche und konnte laut Datenblatt auch meine Hitag2 lesen.

Meine Vermutung war, dass nur bestimmte IDs der RFIDs zugelassen
werden.

Ein Anruf beim Hersteller gab dann Äufklärung:
Die fühen Versionen waren wohl ohne ID-Begrenzung, die neuen sind aber
bewußt mit dieser Begrenzung versehen. Bei größeren Stückzahlen kann
man beim Hersteller selbst eine Version ohne Begrenzung bekommen.

Autor: Sam (Gast)
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@Markus: (den RFID-Profi! hehe)

Danke erst mal für Deine Ausführung zu den verschiedenen Typen der
RFIDs (schleim)...

Ich habe auch voller Hoffnung den Beitrag aus dem Elektor gekauft und
dachte erst, ich müsste die "aufwendige" 134 KHz - Modulation auf 125
KHz umstellen, falls es nicht auf anhieb funktioniert.
Nun hab ich bei Dir gelesen, dass es wohl auch einen Unterschied in der
Modulation der TIRIS-Tags (FSK) zu den HITAGs (AM) gibt.

Siehst Du eine Chance, bzw. hast Du schon eine Lösung für die HITAGs
mit einer reinen Mikrocontroller-Lösung einfach zu demodulieren und zu
dekodieren ?

Eigentlich wollte ich dies mit einem AVR machen, Du scheinst mir mehr
die 8051 (siehe Namen) zu bevorzugen.

73 de SAM

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@SAM: Das mit der ID-Kreis-Beschränkung bei den Conrad-Readern ist ja
wohl eine Frechheit. Aber gut, dann weiß ich schon mal, welche Reader
man nicht weiterempfehlen muß... !

Du schreibst, auf dem Conrad-Reader ist ein HTRC110 drauf? Da frag ich
mich doch, wieso man für einen solchen Low-Cost-Reader einen so teuren
Readerchip einsetzt.

Ob 125 oder 134 kHz ist (fast) egal. Im Bereich von 100 bis 150kHz
läuft alles (siehe Transponderdatenblatt), nur die Reichweite ändert
sich dabei. Der Transponder synchronisiert sich ja auf die Frequenz,
die die Antenne des Readers abstrahlt und arbeitet dann mit dieser. Nur
ist halt der Schwingkreis im Transponder auf eine bestimmte Frequenz
abgeglichen und bei dieser gibt es dann die höchste Reichweite.

Zu den HITAGs: Bei den "normalen" read-only-Transpondern ist es so,
daß sie sofort anfangen ihre ID zu senden, sobald sie in ein
125kHz-Feld gelangen. Die HITAG-Transponder (ich weiß nicht ob alle,
aber zumindest die HITAG-II, die ich damals benutzt hatte) müssen erst
ein Lesekommando bekommen, bevor sie ihre ID senden. Dazu muß der
Reader in der Lage sein, sein Feld zu modulieren. Das einfachste ist
natürlich eine 100%-Modulation, sprich Feld an / Feld aus. Das
vertragen aber manche Transponder nicht, da die TAGs in diesem Fall bei
"Feld aus" weder Takt noch Energie bekommen. Am einfachsten ist es zu
realisieren, wenn du den ASK-Reader aus der Microchip-Note so
modifizierst, wie ich oben beschrieben habe (Sende-Endstufe aus
parallel-geschalteten Invertern) Hier kann man z.B. mit einem Inverter
ein schwaches Grundfeld erzeugen, und für die Modulation dann noch zwei
Inverter dazuschalten. Mit dieser 1:3 Modulation kommen eigentlich alle
Transpondertypen, mit denen ich bisher zu tun hatte, ganz gut klar.
In der Software mußt du dir natürlich noch eine Prozudur schreiben, die
das entsprechende Lesekommando sendet. Der Empfang der Daten ist ähnlich
wie bei den "normalen" TAGs, sprich die Manchester-Codierung bleibt,
nur die Struktur des Datenblockes ändert sich etwas.

Wie du schon richtig vermutest, für den 8051 habe ich so etwas schon
mal geschrieben, für AVR leider noch nicht.

Gruß,
Markus_8051

Autor: gerdme (Gast)
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@Markus:
Der Tunnel ist so lang, wie die Mauer + Aussenisolierung dick ist,
etwas über 30cm. Ich denke, mit einer Abschirmung jeweils in Richtung
Tunnel müsste ich die genug voneinander entkoppelt haben. Wichtig ist,
dass der eine reader nicht auf den heran nahenden Transponder von der
anderen Seite reagiert und umgekehrt. Weiter soll im Zweifel alles
blockiert werden, wenn von beiden Seiten ein Transponder erkannt wird
(Beliebtes Spiel des Katers: Lauern, und wenn die Katze durchkommt,
draufhauen...). Zudem soll mit dieser Schutzfunktion nicht die eine
Katze die andere sozusagen rauslassen.
Abwechselnd abfragen oder gar per Relais umschalten dürfte mE etwas zu
langsam sein. Zumal der Aufwand für 2 Leseeinrichtungen sich in Grenzen
hält. Die Selektion mache ich dann im letzten µC. Und in Sachen
µC-Programmierung bzw Assembler laufe ich noch vor die Wand...

@Sam.
Genau die Erfahrung habe ich auch gemacht, habe mich auch mit dem
Hersteller (Ist im Beipackzettel aufgeführt) in Verbindung gesetzt und
die Antwort erhalten: "Ja, die sind speziell codiert, das ist von
"C" so gewollt"
Dabei ist natürlich nicht der reader-Chip der Übeltäter, sondern der
AT89C2051, in dem die decodierung steckt.


Habe nun die tech. Daten der Tags von besagtem eBay/er per mail
bekommen:

 Frequenz: 125 kHz
 Temperaturbereich:
  Lagerung: -50° - +70° C
  Betrieb: -45° - +70° C
 Kompatibilität: EM H 4002
 Codierung: Manchester-Code, ASK, MOD64(64 clocks per bit)
 Material: ABS (außer: ISO-Karte aus PVC)
 Umwelteinflüsse: 100% wasserdicht

Soll ein Auslauftyp sein, der aber durch einen kompatiblen, ähnlich
preisgünstigen Typ abgelöst wird.

Ich habe erstmal welche bestellt, werde die dann mit der (noch zu
bauenden) Schaltung testen.
Wenn meine Grundschaltung ein ser. Signal liefert, bin ich ja schon mal
einige Schritte weiter...

@Markus:
Lässt sich das mit der 1:3 Modulation visualisieren, will meinen, gibt
es zB einen Schaltplan? Oder hast Du gar eine Lösung mit Deinem
"Lieblings-µC" (8051) parat? Ich bin ja nicht grundsätzlich auf den
PIC festgelegt.

Traumhaft wäre es, wenn wir allesamt eine Art Standard-Schaltung (incl.
3 versch. nachbausicheren Antennengrössen) zum Auslesen und Anzeigen
(LCD) von Tags möglichst aller Art (aber beschränkt auf ASK, 125kHz,
evtl noch 134,2 kHz) hinbekommen. Daraus lassen sich dann, wenn es von
Seiten der HW und SW modular genug aufgebaut wird, sicherlich auch
einige spezielle Lösungen realisieren.
Der ASK-reader aus dem microchip Design Guide ist schon mal ein guter
Anfang: Zentraler Takt, Endstufe, Empf.-Verstärker, µC zum decodieren.
Als gemeinsame Basis kommt dann ein ser. Signal raus, welches je nach
Anforderung weiter verarbeitet wird. Bei den günstigen µC Preisen kann
ich durchaus mit mehr als einem µC in einer Gesamtschaltung leben.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Hallo Gerd,

ich bin gerade dabei, eine WEB-Seite mit einigen Informationen zum
Thema RFID zusammenzustellen. Bis diese online geht, muß ich aber
nochmal mit meinem Ex-Chef ein paar Urheberrechtliche Fragen klären.
Das könnte also noch etwas dauern.

Aber schreib mir doch mal ´ne eMail, dann werde ich sehen, was ich bis
dahin für Dich tun kann.

Gruß,
Markus_8051

Autor: gerdme (Gast)
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@Markus:

nun komme ich doch auf Dein Angebot mit dem decoder zurück...

Habe die Schaltung von microchip (ASK-reader) nun aufgebaut, nach
einigen kleinen Modifikationen funktioniert das Teil bis zur Erzeugung
der Daten aus dem Transponder. Den Antennenschwingkreis habe ich auch
im Griff, dürfte am Ende nachbausicher werden. Nur der PIC will
nich...
Scheinbar akzeptiert der wieder nur die TAGs aus dem eigenen Hause...
Derzeit habe ich auch nur 3 Conrad-Transponder und einige unbekannte,
die aber auch ein stabiles Signal liefern. Auf die von dem besagten
eBay/er warte ich noch.
Du hast was von einer Lösung geschrieben, die Du vor einiger Zeit
realisiert hast. Könnte ich mir das mal anschauen?
Zum PIC:
Der code ist für einen 16C84 geschrieben, ich habe aber nur den
leichter erhältlichen 16F84A im Einsatz. Kann der code hier einfach
übernommen werden?
Assembler ist halt nich meine Welt...

Autor: Markus_8051 (Gast)
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@Gerd:

Wie schon geschrieben, ich arbeite eher mit der 8051-Serie...

Was Deine Versuche mit den PICs angeht: Der Unterschied von der C zur F
Type ist, daß der F-Typ ein Flash-Speicher hat und ISP-fähig ist. Ich
glaube, da ist der Unterschied vom xx84 zu xx84A gravierender. Ich
meine, hier sind einige neue Configuration-Bits dazugekommen. Aber wenn
du den gleichen Code nimmst, und ihn für diesen Prozessortyp neu
assemblierst, sollte es klappen.

Falls das nicht klappt: Ich habe halt nur Code für den 8051 und ohne
fundierte ASM-Kenntnisse auf 8051 und PIC Seite wird das mit dem
umschreiben auch nix. Mein nächstes Projekt wird eine Portierung der
Transpondersoftware auf den AVR, aber PIC ist nicht in Planung.

Also, bleiben wir beim 8051: Hast Du für irgendwelche Controller dieser
Serie ein Starterkit, Programmer o.Ä.? z.B. das 89S8252-Flashboard aus
der Elektor?

Gruß,
Markus_8051

Autor: Hardy (Gast)
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nur der Vollständigkeit halber:

Habe die Schaltung aus Elektor nachgebaut und sie tut wunderbar mit
meinem Championchip vom Laufschuh (wie auf der Abbildung des
Elektor-Berichtes). Jetzt müsste man nur noch günstig an solche Chips
(TIRIS) kommen, dann könnte man sich wunderbare Dinge ausdenken um die
Schaltung einzusetzen.

Kann jemand zu Preis /Verfügbarkeit was näheres sagen?

Autor: Nikias Klohr (Gast)
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Hi,
hab mir diesen Thread aufmerksam durchgelesen und finde vor allem die
Anwendung mit der Katzenklappe sehr ammüsant :-) !
Allerdings hat sich mir sofort eine Frage von nicht Elektrotechnischer
Natur aufgedrängt. Hast du schonmal darüber nachgedacht, wie sich die
Katzen verhalten werden? Die Frage ist z.B. wird eine Katze...wenn sie
einige Zeit vor "verschlossener" Tür stand von alleine wieder auf die
Idee kommen, es "mal wieder" zu probieren? Bzw. wenn ich das
"Sprungverhalten" der Katzen bein "Tür-Durchtritt"
beobachte...könnte ich mir vorstellen das es doch durchaus zu
ernsthaften Hals-Wirbelverletztungen und Traumatas kommen könnte, wenn
die Tür auf einmal nicht mehr öffnet!
Ausserdem solltest du dir auch noch über den "Worst-Case" beim
Ausfall deines Systems gedanken machen... z.B Katzen drinnen, niemand
daheim, kein Katzenklo... du könntest das System mechanisch so
gestalten, das die Tür bei Ausfall immer offen ist.

Natürlich ist mein Beitrag technisch nicht ganz ernstzunehmen...eher
zur Belustigung gedacht :-)

Grüße,
Nikias

Autor: Lai (Gast)
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Und noch einen Link dazu

http://cq.cx/prox.pl

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Autor: Henning (Gast)
Datum:

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 abo 

Autor: Rainer (Gast)
Datum:

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Hallo,
wer kennt sich mit den Transpondern aus, die es im REAL, CONRAD-Laden, 
Elektromarkt als Warensicherungsetikett gibt.
Diese, die mann kostenlos von außen an der Verpackung bekommt, wenn man 
ein Teil von mehr als 20 Euro kauft?

Mit welcher Frequenz arbeiten die?

Gruß Rainer

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