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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 2 mega8 an einem 16Mhz Quarz


Autor: Hellmut Kohlsdorf (hellmut)
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Hallo Freunde

Ich möchte 2 mega8 an einen 16MHz Quarz anschliessen. Kann ich das tun
indem ich die beiden mega8 parallel an den Quarz anschliesse?

Autor: TravelRec. (Gast)
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Nein, so geht´s: Ein ATMEGA wird direkt an den Quarz angeschlossen, wie
man´s gewohnt ist. Dieser bringt den Quarz zum schwingen. Bei eben
diesem ATMEGA ist zusätzlich zu den Fuses für externen Crystal
Oscillator 3-8Mhz die CKOPT-Fuse zu setzen. Der zweite ATMEGA wird mit
möglichst kurzer Leitung mit seinem XTAL1 an den XTAL2 des ersten MEGAs
geklemmt. Der zweite MEGA wird mit den Fuses auf externe Clock
geschaltet.

Autor: Ingo (Gast)
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ATMega1 muss im Full Swing Oscillator Mode betrieben werden. ATMega2 pin
XTAL1 wird mit ATMega1 XTAL1 verbunden und läuft im External Oscillator
Mode.

Autor: Niels Huesken (monarch77)
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XTAL2 des slaves unbeschlatet lassen und nicht etwa auf Masse legen oder
so.

Falls es sich um eine ganggenaue Taktgebung z.B. für Software-RTC
handelt: bei dieser Erweiterung kann sich die Taktfrequenz geringfügig
ändern. Der einstellbare Resonator müsste also neu Kalibriert werden.
Ber der Kalibrierung muss man darauf achten, das man die Messfrequenz
nicht direkt vom Quarz mit einem Frequenzzähler misst. Am besten
schreibt man ein Programm, das einfach nur einen Ausgang Hi- und low
schaltet, anhand der Taktzyklen ausrechnet, wie hoch die Schaltfrequenz
sein müsste und danach den Resonator kalibriert.

Ich habe auf diese Weise schon Ganggenauigkeiten von unter +-1Sek pro
Monat hinbekommen.

Autor: TravelRec. (Gast)
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@ingo: XTAL1 des Slaves MUSS an XTAL2 (Ausgang!) des Masters.

@Niels: Kalibrierung setzt einen Trimm-Kondensator an XTAL1 des Masters
nach GND voraus. Nur weil Du´s nicht erwähnt hast ;-)

Autor: Frank (Gast)
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Moin Moin

Man könnte auch statt eines Quarzes einen Oszillator nehmen und dessen
Ausgang an die M8er geben. Dann funktioniert das Ganze auch, wenn einer
der M8 mal nicht in Betrieb sein sollte. Ich hatte sowas mal auf nem
Experimentierbrett gemacht, wo die Chips desöfteren getauscht wurden
und da war es blöd wenn man den taktangebenden Chip rausnehmen wollte.

bye

Frank

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Alternativ müßte man doch auch einfach beide parallel an einen externen
Quarzoszillator hängen können.

Autor: TravelRec. (Gast)
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@Rolf: Klar kann man das - sogar bis zu 10 Stück: mit XTAL1 an den
Oszillator, XTAL2 bleibt frei, Fuses auf externe Clock.

Autor: Niels Hüsken (monarch2)
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Wie kommst du auf das Limit von 10 Stück?

Autor: TravelRec. (Gast)
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Weil auch mehr gehen, aber 10 gehen mit Gewißheit. Ein herkömmlicher
Büchsen-Oszillator kann 20 LS-TTL-Lasten in beide Richtungen treiben.

Autor: Sebastian Gerhard (Gast)
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Muss XTAL2 des Slaves frei bleiben oder laesst er sich als normaler
IO-Port benutzen?

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