Was für ein Transistor/MOSFET?

OP #263783
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Hallo,

Mein µC der mit 3V läut soll einen kleinen Heizwiderstand mit 74,6 Ohm
steuern der an 13,8V betrieben wird. Also im Prinzip:

           13,8 V
             |
             |
 3V von µC --X
             |
             R
             |
            GND

Wobei X das schaltende Bauteil ist. Da ich keinerlei Erfahrungen mit
den Vorteilen verschiedener Transis,etc. habe die kurze Frage an euch
was ich nehmen soll/kann.

Grüße
  Tobias
Gast #263784
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Wenn Du R nach +13,8V an den oberen Zweig legst und den unteren Zweig an
Masse, tut´s ein Leistungs-npn-Transistor (BDxxx) oder besser: ein
Darlington-npn Transistor, ein Basiswiderstand vom Controller zum
Transistor ist noch notwendig. Dabei kommt der Emitter dann auf Masse,
der Kollektor auf den Widerstand nach +13,8V. Alternativ kannst Du
einen Treiberbaustein nehmen, zum Beispiel den ULN2803. Von diesem
nimmst Du einen Transistorzweig. Vorteil: kein Basiswiederstand
notwendig, weil schon drin, integrierte Schutzdioden, gegen eventuell
auftretende Induktion. Nachteil: viele unnütze Pins, wenn Du nur einen
Transistor brauchst.
OP #263785
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Hallo!

Erstmal danke für die Antwort!

Den Wiederstand kann ich leider nicht an den oberen Zweig hängen weil
ich einen entfernte Sensorplatine verwende, an der über den selben GND
noch ein Feuchtesensor angeschlossen ist.
Ansonsten hätte ich vermutlich meinen Standard-MOSFET BS170 verwendet.
:)

Grüße
  Tobias
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Gast #263786
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@Tobias!

Det jeht aber nich. Wenn Du mit 3V an den 13,8V schalten willst, gibst
Du dem Mosfet einmal 13,8V (low) und einmal 10,8V (high). Glaub nicht,
das in das groß juckt.

Wenn Du im oberen Zweig schalten mußt, dann einen NPN-Transistor gegen
GND legen, mit dem Kollektor die Basis einen PNP-Transistors schalten
(Basiswiderstand), der mit dem Emitter an 13,8V liegt und an dessen
Kollektor der Heizwiderstand hängt.

Was für ein Signal bringt den der Feuchtesensor. Das könnte event. beim
Schalten des Heizwiderstandes verfälscht werden.

Sven
Gast #263788
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Sven meint sowas in der Art:

              13V         13V
               +           +
               |           |
               |           |
              .-.          |
              | |470k      |
              | |          |
              '-'          |
               |         |<
               o------- -|  PNP
               |         |\
              .-.          |
              | |          |
              | |3k3       |
              '-'          |
               |           |
       2k7     |           |
       _   |/           .-.
   o--|___|--|  NPN       | |
             |>           | |R_heiz
 3V uC         |          '-'
               |           |
   o-----------o-----------'
               |
              ===
              GND
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
Gast #263790
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Was aber trotzdem den Meßwert des Feuchtesensors mit Sicherheit
verfälschen dürfte, da der Strom auf der Masse bei eingeschalteter
Heizung bei ca. 130mA liegt und bei langen Leitungen die Masse durch
den Strom angehoben wird und somit der Bezugspunkt für den
Feuchtesensor bei ausgeschalteter Heizung gewiß ein anderer ist, als
bei eingeschalteter. Für den Fall müßten 2 getrennte Masseleitungen,
eine für den Strom, eine für den Sensor, zu der entfernten Platine
geführt werden und am Meßgerät zusammengeschaltet werden. Das müßte
ebenso beim Schalten nach + erfolgen, da der Stom immer auch über Masse
abfließt. Eine zusätzliche Leitung wirst Du in jedem Fall spendieren
müssen :-(...
OP #263791
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Naja, der Feuchtesensor soll nur ein "Es regnet" oder ein "Es regnet
nicht" feststellen können.
Und wenn es Regnet soll der Heizung angehen, damit das Wasser möglichst
schnell verdunstet.
Daher kommt es auf einen genau Messung gar nicht an, weil der
Unterschied zwischen Regen und gerade Nebel eh eine Frage der
Definition ist.
Außerdem sind die beiden Masse auf der Platine am anderen Ende schon
verbunden und die Kabellänge sind vielleicht 5 cm. (Die Platine hab ich
mir als Ersatzteil eines ELV-Bausatzes organsiert). :)

Trotdem Danke fürs Mitdenken!
Gast #263793
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Wenn Du Messfehler durch Masseströme vermeiden willst (wie von TravelREC
beschrieben):

* Vor der AD-Messung den Heizwiderstand abschalten
* ein paar us - ms warten
* AD-Wandeln
* Heizwiderstand wieder einschalten

Viel Spass, Stefan
Gast #263794
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@ Mike:
Ja, von der Versorgung aus. Das sichert einerseits der Heizung den
notwändigen Strom zu, andererseits bleibt die Sensor-Masse-Leitung
davon unbeeinflußt, da dort nur der klitzekleine Sensor-Strom
abfließt.

@Stefan:
Guter Lösungsansatz.

Übrigens, bei 5 cm Leitung kann man das alles natürlich weitgehend
vernachlässigen.
OP #263796
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Hallo,

ich hab die Schaltung einfach mal mit einem BC547C für den NPN und
einem 557B für den PNP getestet. Wenn ich den µC auf 3V legen fließen
schön 138mA. Wenn ich ihn allerdings auf 0V setzen fließen immer noch
118 mA. Soweit ich die Datenblätter der Transistoren verstehe, müssten
die aber passen, oder?

Grüße
OP #263802
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Hallo,

ich hab den Aufbau nochmal überprüft und kann keinen Fehler finden. Hab
mal ein Foto gemacht und es angehängt. Die Info der Anschlussfolge hab
ich aus einem Datenblatt (siehe Bild) und ist genau andersherum wie
Sven meint. Hab aber auch mal die Transis gedreht: Dann fließen immer
~63mA egal was auf der 3V Leitung geht.

Grüße
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