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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Unterschiede der AVR-Baureihen


Autor: Marco Schramm (Gast)
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Hallo,

ich möchte mit Bascom anfangen AVr´s zu programmieren. Der Blick in den
Reichelt-Katalog hat mich aber verwirrt.

Da taucht zum Bespiel der "2313" als AT 90S2313 und als Atiny 2313
auf. Den "8515" gibt es als AT 90S8515 und ATMega 8515.

Und dann gibt es noch die ATMega 8, 16, 32.

Doch recht verwirrend für einen Anfänger.

Auf Atmels Homepage scheint es dann nur noch den Atiny und den AtMega
zu geben.

Wer kann mich mal kurz über die Unterschiede der wohl drei Baureihen
aufklären.
Auf welchen uC muß ich zukünftig setzen?
Was bedeuten eigenmtlich die Angaben 8515 und 2313
Welche Baureihe ist denn überhaupt mit Bascom kompatibel?


Danke für euer hilfreichen Antworten.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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AT90S sind Auslaufmodelle. ATtiny und ATmega utnerscheiden sich nicht
wesentlich, die einen sind klein, die anderen größer. Zu Bascom
kompatibel sollten sie alle sein. Eine genaue Beschreibung der
Unterschiede zwischen den einzelnen Typen findest du auf der
Atmel-Webseite in Tabellenform.

Für den Anfang kannst du mit dem ATmega8 (28 Pins) oder dem ATmega16
(40 Pins) nichts falsch machen.

Autor: Jan (Gast)
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Ich kann mich jetzt nur zu den Mega- und Tiny-Reihen äußern.

Bei den Megas gibt es zwei einfache Regeln, wie sich die einzelnen
Typen unterscheiden:
- die Zweierpotenzen im Namen (8,16,32,64,128) geben die Größe des
Flashs an. Mit dem Flash wachsen auch die Zusatzfunktionen und die
Anzahl der I/O.
- davon gibt es drei Reihen: Die, die hinten noch eine 8 angehängt
haben, sind neuer, lassen sich etwas schneller takten. Die, die hinten
eine 9 angehängt haben, enthalten einen LCD-Controller.

Die Tinys sind den Megas recht ähnlich, haben jedoch eine sehr
eingeschränkte Pinzahl (meist 8). Bei den Nummern kann man wohl nur
pauschal sagen, je größer, desto leistungsfähiger.


Diese µC lassen sich alle mit Bascom programmieren.

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

den Tinys fehlt außerdem der Hardwaremultiplizierer.

Matthias

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Bei Atmel gibt's noch die "parametric product table" zum
Vergleichen.
http://www.atmel.com/dyn/products/param_table.asp?...

Bei AVR Freaks gibt's das noch etwas detailierter:

http://www.avrfreaks.net/index.php?module=FreaksDe...

Autor: Bob (Gast)
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@Andreas: Vollkommen richtig, die AT90S Serie sind Auslaufmodelle.
@Marco: Vielleicht für den privaten Bereich noch interessant, da unter
Umständen billiger. Jedoch würde ich empfehlen, wie es Andreas gesagt
hat, nen ATmega16 oder ATmega8 verwenden, da diese alles haben, was man
für den Anfang braucht.
Viel Erfolg beim Einstieg mit den µCs

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Hallo
beim AtMega8515 sind außer dem schnelleren Takt und dem Multiplizierer
noch drei allgemein nutzbare Ports dazugekommen die als Port E
bezeichnet sind. Im AT90S8515 waren das nur spezielle Pins für Timer
u.ä.
73
Christoph

Autor: Sven (Gast)
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Tschuldigung, aber für den Einstieg würde ich immer noch den AT90S2313
empfehlen, wenn's was kleines sein soll. Da muss man sich noch keine
Gedanken um verschiedene Oszi-Modi, Brown-Out und so machen und kann
sich erst mal mit der prinzipiellen Programmierung beschäftigen.

Sven

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Und warum sollte man das mit dessen Nachfolger ATtiny2313 nicht genauso
können, oder eben dem schon erwähnten Mega8?
Der hat zwar ein paar Pins mehr, aber dafür hat er auch ein paar Pins
mehr :-)
Außerdem hat er ADC und viermal soviel Flash und RAM.
Ist auch noch im schmalen DIP-Gehäuse erhätlich.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Die neuen AVRs haben so viele Features (besonders an den Timern), dass
das Datenblatt schwere Kost ist. Die Standardfunktionen der Timer kann
man (der Anfänger) anhand des Datenblattes des AT90S2313 besser
nachvollziehen. Wenn man das erstmal verstanden hat, dann kommt man
auch mit den komplexeren Typen zurecht.

Ist zumindest mein Eindruck.

Und ein 2313 oder 8535 mit "verstandenem Datenblatt" bietet bedeutend
mehr Möglichkeiten als ein Mega mit "nicht gelesenem Datenblatt"
(nicht gelesen, weil es zu komplex ist).

...

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