Man muß hier bei den Funkmodulen unterscheiden. Prinzipiell gibt es FM
(Frequenzmodulation) und AM (Amplitudenmodulation). Die FM-Übertragung
ist relativ sicher und man muß fast nichts beachten, man kann einfach
den UART an den Sender hängen und am Empfänger kommts halt wieder raus.
Manche Sender bzw. Empfänger invertieren das Signal allerdings, das muß
berücksichtigt werden. Komplizierter wirds bei den AM-Modulen, die i.a.
wesentlich preiswerter sind. Da hier die Daten quasi durch Änderung der
Lautstärke übertragen werden, muß man einige Konventionen in kauf
nehmen: So sollte die Anzahl der hintereinander übertragenen "0" oder
"1" nicht zu groß sein. Im allgemeinen wird hier die sog.
Manchester-Codierung Verwendet, beispielsweise wird eine "0" zu einer
"01" und eine "1" wird zu einer "10". Ein Nibble "0110" würde also zu
einem Byte "01101001" aufgeblasen, allerdings hat das den Vorteil, daß
niemals mehr als 2 "0" oder "1" hintereinander übertragen werden. Auch
wichtig: Nach einer Übertragungspause ein paar Dummy-Bytes übertragen,
die AM-Empfänger sind sog. Pendelempfänger, die sich erst auf die
"Lautstärke" des Senders einstellen müssen. Zwar wird die
Netto-Datenrate durch diese Methode stark verringert, aber die
Datensicherheit um einiges erhöht: Es dürfen ja keine "11" oder "00" -
Einheiten vorkommen, sondern immer "01" oder "10". So kann man
verstümmelte Datenübertragungen ausfiltern.
Ich nutze dieses Prinzip bei einer selbstgebauten digitalen
Funkfernsteuerung - geht prima.