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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Druckmessung


Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

ich möchte für einen Kompressor eine Druckmessung bauen, und ihn
auf ein Leck prüfen?

- Also angenommen, der Druckbehälter hat 2bar und 1Liter Volumen.
  Die Atmosphäre hat 1 bar, und "unendliches" Volumen.
  Jetzt habe ich eine Undichte stelle, mit einer bestimmten Fläche.
  Wie sieht dann der Druckverlauf über der Zeit aus?
  Dazu gibt es doch das Gesetz von Hagen-Poiseuille.

Aber: 1. Gas(Luft) lässt sich kompimieren, ändert somit auch seine
Dichte. Kann mir jemand helfen?

Danke,
Michael

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Ich vermute mal, das geht mit einer e-Funktion wie das Entladen eines
Kondensators

Autor: Michael (Gast)
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Ja das erwarte ich auch,
aber wie kann ich das theoretisch formulieren.
Zuerst ist die Strömungsgeschwindigkeit sehr hoch, bei kleiner
werdenden Delta_P dauert es dann länger, um ein bestimmtes Volumen aus
dem Behälter zu bekommen. Nach einer e-Fkt. dauert der komplette
Druckausgleich unendlich lange.

cu

Autor: Unbekannter (Gast)
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Wozu intresiert Dich die Dichte? Du willst doch den Druck messen? Also
Drucksensor einbauen und gut ist.

> aber wie kann ich das theoretisch formulieren.

Differentialgleichung aufstellen?


> Zuerst ist die Strömungsgeschwindigkeit sehr hoch, bei kleiner
> werdenden Delta_P dauert es dann länger, um ein bestimmtes Volumen
> aus dem Behälter zu bekommen. Nach einer e-Fkt. dauert der komplette
> Druckausgleich unendlich lange.

Hmm, und wo ist das Problem? Hast Du schon mal irgendwann ein Problem
damit gehabt, weil ein RC-Glied unendlich lange benötigt, bis es sich
an einer konstanten Spannung aufgeladen hat?

Hast Du schon mal ein Problem damit gehabt, dass beim Erwärmen eines
Gegenstandes mit konstanter Temperatur der Gegenstand die
Zieltemperatur nie erreicht, es sei denn, Du würdest unendlich lange
warten?

Unsere Welt ist voll von solchen physikalischen Zusammenhängen. Und
dennoch ist uns in der normalen Praxis die vierte Stelle an einer Zahl
schon egal. Und wenn Du es genau haben willst, ist es Dir nach der 8.
Stelle piepegal, wie der exakte Wert ist.

Wann hat es Dich das letzte mal interesiert, ob die Raumtemperatur nun
20,01 °C oder 20,02 °C betrug? Wann hat es Dich interesiert, ob der Weg
zur Freundin nun 12,3 Kilometer oder 12,4 Kilometer lang ist?

Autor: Michael (Gast)
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> Differentialgleichung aufstellen?

Genau DA ist ja das Problem. Ich will hier  keine unentliche
Genauigkeit, sondern nur theoretischen Background! Wie kann ich das
berechnen?

cu

Autor: Weihnachtsmann (Gast)
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Kann man doch alles Kaufen.

Jeder halbwegs übliche Kompressor hat einen Druckmesser der sobald der
Druck einen bestimmten Wert unterschritten hat den Motor startet und
ihn wieder abschaltet sobald der gewünschte Wert erreicht ist.


gruss

Bald kommt der Weihnachtsmann

Autor: Michael (Gast)
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Na ja kaufen, oder auch selber basteln,
mich kann auch eine Messkurve aufnehmen. Aber mich interessiert das
Physikalische an der Geschichte.

cu

Autor: Weihnachtsmann (Gast)
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Ich weiss nicht ob dies so interessant ist. Es ist genau wie Christoph
Kessler  gesagt hat er verhält sich wie ein Kondensator.


gruss

Bald kommt der Weihnachtsmann

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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Dichtigkeitsprüfungen an Druckbehältern macht man häufig mit
Flüssigkeiten, da diese inkompressibel sind, und dann irgendwo aus dem
Leck "rauspiseln".
Macht man solche Prüfungen mit Gas, kann es dolle knallen...

Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

also mit wasser geht nicht, da ich nur luft habe. Wie sieht das
den mit der Berechnung der e-Funktion aus? Kann mir da jemand helfen,
wie ich die Dichteänderung, und die Leckgröße mit einberechne?

danke

Autor: struberg (Gast)
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Ist es tatsächlich so einfach?

Soweit ich mich erinnern kann, müßte man hier doch genauso wie bei
Widerstands- oder Magnetnetzwerken auf eine Art Kirchhoffsches Gesetz
zurückgreifen, da die Druckausbreitung nicht konstant sein muß.

ZB ist der Druck ja imho abhängig vom Durchmesser des 'Druckleiters'
Also ein Loch mit identer Form & Fläche im Schlauch weniger tragisch
als ein Loch im Druckbehälter.

Man kann ja viele physikalische Vorgänge durch ein elektrisches
Ersatzschaltbild versinnbildlichen, um die bereits gewohnten Formeln
verwenden zu können (In Wirklichkeit könnte man genausogut mit den
echten Werten rechnen, aber das ist halt keiner gewohnt). So ewtas
kenne ich zB vom Lautsprecherbau (zB Transmissionliner), wo die
unterschiedlichen 'Luftwiderstände' derart formuliert werden.

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