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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik hardware multiplizierer (analog)


Autor: Tobi A. (Gast)
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Hi

hat wer ne Schaltung für nen Analog multiplizierer? Bzw. nen chip?
Tietze Schenk kommt mir da mit isolierten Kopplern etc... brr
A/D Wandler, Digital multiplizierer und danach D/A scheiden aus.

Vorschläge?

 Tobi

Autor: Stephan Walter (Gast)
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Die beiden Faktoren logarthmieren, dann beide summieren, die Summe dan
exponetieren. Ferig! Das sind alles recht einfache OPV Grundschaltunen.
Müste im TS drin sein.

Autor: Marko (Gast)
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CMOS: 4097

Autor: Stephan Walter (Gast)
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@Marko

Nix Multiplexer, der Mann braucht einen Mulitplizierer. Hast du davon
gehört, dass CMOS häufig im Zusammenhang mit Digitaltechnik erwähnt
wird?

Autor: Tobi A. (Gast)
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@ stephan danke

das problem ist das das Signal max 1V hat und auch noch recht
hochfrequent ist (ca 3 Mhz). Wenn ich da logarithmiere und dann
addiere und dann wieder exponenziere geht mir vermutlich das signal
spätestens im 2. opamp im Rauschen unter.

Tobi

Autor: Stephan Walter (Gast)
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Das Signal kann man ja vorverstärken und 3 MHz sind für schnelle OPVs
kaum ein Problem. Du solltest halt bloß vermeiden, irgendwo Cs oder Ls
einzubauen (also auch die Leitungen möglichst kurz halten).
Ich denke schon, dass das machbar ist.

Autor: Stephan Walter (Gast)
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Ach, ähm ... was hast du eigentlich damit vor?
Könnte dir vielleicht auch sowas wie ein Ringmodulator helfen?

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Hallo
Sowas gibts doch fertig zu kaufen, schau mal bei www.analog.com unter
AD734 (10 MHz), AD835 (250MHz)und ähnlichen, sind aber nicht billig,
der 835 so 18 Euro bei farnell.com, der 734 noch mehr.
Auch BurrBrown hat irgendeinen MUL...und dann gabs noch die uralten
MC1495 (1MHz) "Vierquadranten-Multiplizierer"
73
Christoph

Autor: Thomas (Gast)
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Desweiteren können auch VCAs zum "Multiplizieren" benutzt werden. In
erster Linie wäre aber wichtig zu wissen, was da wirklich draus werden
soll.

Gruß Thomas

Autor: Unbekannter (Gast)
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Wie wär's mit einem simplen Steilheitsmultiplizierer diskret aufgebaut?
2 Transistoren und eine regelbare Stromquelle.

Autor: Tobi A. (Gast)
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Genrell soll das Signal über die Multiplikation verschlüsselt und
hinterher wieder entschlüsselt werden. Über Synchronsprobleme und so
hab ich mir bereits den Kopf zerbrochen und das sollte so weit passen.

Tobi

Autor: Stephan Walter (Gast)
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Hm, also du willst zwei Signale mit einer Bandbreite von 3 MHz analog
multiplizieren, und dann wieder dividieren und denkst, dass du dann
wieder das Ausganssignal bekommst?
Also wenn der "Schlüssel" wesentlich mehr ist als ein Sinus wird das
mit der Synchronisation nicht einfach.
Was hast du für einen Übertragunskanal? Wenn der keinen
frequenzunabhängigen Phasengang hast, wird da wohl nur Müll raus
kommen.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"Genrell soll das Signal über die Multiplikation verschlüsselt und
hinterher wieder entschlüsselt werden."

Analoge Verschlüsselung wurde früher verwendet, bevor es
leistungsstarke CPUs gab. Bestes Beispiel sind die Pay-TV-Sender, die
mußten alle auf digitale Verschlüsselung umstellen, wollten sie nicht
Pleite gehen.

Dein Ansatz hat also einen geringen bis gar keinen Erfolg.

Eine analoge Multiplikation ist im Prinzip ein einstellbarer Verstärker
und damit hast Du den Effekt, daß bei kleiner Verstärkung Dein Signal
sehr klein wird bzw. ganz im Rauschen untergeht.


Peter

Autor: Tobi A. (Gast)
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Hi

der Schlüssel wird ein paar addierte Sinussignale enthalten, jedoch mit
ner Bandbreite von weniger als 3 MHz. Sollte also klappen.

@ peter

ich will ja auch nicht PAY-TV machen. :-) es geht mehr um andere
Applikationen (genauer möchte ich nicht zwangsweise werden)

Tobi

Autor: Stephan Walter (Gast)
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Also machst du im Prinzip eine Amplitudenmodulation, wobei das
hochfrequente Signal, was sonst der Träger ist, hier das Nutzsignal
sein soll. D.h., dass dein Nutzsignal im Bereich der Nulldurchgänge
deines "Schlüssels" kaum wieder zu rekonstruieren ist, weil Irgenwas
mal Null ebend Null ist.
Es ist zwar eine bekannte Methode, Signale im Träger zu verstecken, in
den man den z.B. nochmals (ganz leicht) frequenzmoduliert. Das kann man
dann am Empfänger mit einer PLL wieder raus holen. Aber das versteckte
Signal muss selbst eher niederfrequent sein, damit es nicht verloren
geht.

Autor: Tobi A. (Gast)
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@ stephan.

Also besser die 3 Mhz mit 8 MHz multiplizieren?
PLL am Ende oder Ähnliches hatte ich mir auch schon überlegt.
Wegen den Nulldurchgängen. Guter Punkt hatte ich so nicht bedacht.
Eventuell bekommt das Ganze nen Offset oder so. Muss dann halt nur beim
Übertragungskanal aufpassen...


Tobi

Autor: Tobi A. (Gast)
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oder den multiplizierten offset hinterher wieder abziehen (also 2.
Multiplizierer).

Tobi

Autor: Tobi A. (Gast)
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okay...
ich löse mich etwas von dem Multiplizierer....

Frage würdet Ihr ein Signal mit einer Bandbreite von ca 3 MHz am Besten
verschlüsseln? Übertragung müsste ANALOG sein und sollte die
ursprügnliche Signalbandbreite nicht zu sehr übersteigen. (4 MHz
sollten ok sein).

Tobi

Autor: abi (Gast)
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wo für wird ein Multiplizierer benutzt?

Autor: Hagen Re (hagen)
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Autor: Layouter (Gast)
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> wo für wird ein Multiplizierer benutzt?

Zum multiplizieren!

Autor: Manchmal (Gast)
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Ein Videosignal ? Ja, man kann das Signal mit einer Pseudeozufallsfolge 
multiplizieren. Das kann man auf der anderen Seite wiederholen und gut 
ist. Bandbreite unterhalb von 1MHz sollte passen. Als Multiplikator 
wuerde sich ein Ringmischer anbieten. Es waere irgendwie praktisch, wenn 
das Signal und die Zufallsfolge eine Phasenbeziehung haetten...

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