Ein TFT-Display muss mit seiner nativen Auflösung angesteuert werden,
ein VGA-Signal kann nicht auf einem XGA-Display ausgegeben werden,
sofern nicht sehr aufwendige Skalierungselektronik verwendet wird, die
die geringere Auflösung entsprechend "hochrechnet".
In TFT-Monitoren mit analogem Anschluss sind derartige Elektroniken
integriert, in nackten TFT-Panels hingegen nicht.
Allerdings hast Du recht, der Hans schrieb tatsächlich, daß er einen
kompletten Monitor hat, und der kann auch VGA-Auflösung (640x480)
oder SVGA-Auflösung (800x600) darstellen.
Nur:
Warum eine beschissene Bildqualität für einen digitalen
"Bilderrahmen" verwenden? Darauf werden schließlich Standbilder
angezeigt; warum sollte man die künstlich schlecht machen?
Um den genannten XGA-Monitor anzusteuern, muss "nur" ein analoges
Signal mit XGA-Timing (eben 1024x768 bei 60 Hz) erzeugt werden, das
aber resultiert in einem höheren Pixeltakt als der für die direkte
Ansteuerung des Displays erforderliche, weil das XGA-Timing
röhrenkonform noch Austastlücken etc. enthält.
Demzufolge wird der Pixeltakt irgendwo zwischen 50 und 60 MHz liegen.