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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Elektor R8C-Board und FoUSB


Autor: Marko B. (Gast)
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Einige Leute hier werden sicher schon versucht haben, das Elektor
R8C-Board mit dem FoUSB zu betreiben. Die erste Hürde ist der Anschluß:
auf dem Board befindet sich eine 14-polige Stiftleiste. Dafür muß man
erstmal einen Adapter anfertigen:

FoUSB  R8C-Board
~~~~~~~~~~~~~~~~
1      8
2      7
3      1
7      2,4,6,10,12,14 (nur ein Pin muß verbunden werden)
8      13
10     5

So weit, so gut. Flashen mit dem Flash-over-USB-Programm funktioniert.
Doch leider versagt der Debugger seinen Dienst. Man bekommt nur
Communication Errors.

Die Lösung (nach langer, frustrierender Fehlersuche herausgefunden): R3
auf dem R8C-Board (Pullup am Mode-Pin) ist mit 4k7 viel zu klein. In
allen Datenblättern hat dieser Widerstand mindestens 33k. Ersetzt man
R3 durch einen 33k-Widerstand, dann funktioniert auch das Debuggen ohne
Probleme.

Autor: peter (Gast)
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Hi,
kann ich nicht bestätigen, das Problem ist das zum debuggen eine
externe Spannung angelegt werden muss. Also FoUSB auf Target Power und
den R8C mit 5 V versorgen. Dann muss man auch keine Widerstände
tauschen. Das steht auch so in der Bedienungsanleitung des FoUSB, das
das Debuggen nur bei den SPKs von Renesas mit USB Power funktioniert.
Ein PullDown sollte laut Anleitung auch noch verbaut werden(von Leitung
10 <-> 5).

Autor: Marko B. (Gast)
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Ja, das hatte ich auch beobachtet. Beim Betrieb mit einer externen
Spannung hat es funktioniert. Allerdings nur wenn die Spannung kleiner
4V war. Warum? Ist doch logisch: bei einer geringeren Spannung wird der
Pullup relativ dazu schwächer. Ich könnte wetten, daß die externe
Spannung, die Du benutzt deutlich kleiner ist als die USB-Spannung. Das
ändert alles nichts daran, daß der Pullup viel zu klein ist. Wieso
sollte es auch sonst einen Unterschied machen, ob die Schaltung über
USB oder extern versorgt wird?

Wie Du auf den Pulldown für TxD kommst weiß ich nicht. Ich habe mal die
Schaltung aus dem FoUSB-Manual angehängt. Wie man sieht entspricht die
Schaltung dem Elektor-Board, bis auf den Pullup am Mode-Pin.

Wie schon gesagt, nachdem man R3 auf 33k ändert funktioniert das
Debuggen einwandfrei, egal ob die Spannungsversorgung über USB oder
Target erfolgt.

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