Hallo zusammen,
ich baue momentan ein Gerät welches über einen normalen Taster
eingeschaltet werden muss, die Schaltung besteht aus einem CD4027 als
T-FF welcher dann ein Relais für den "Hauptstromkreis" schalten lässt.
Das ganze hängt 24 Stunden am Tag am Netz und soll deshalb so sicher wie
möglich, aber auch Energiesparend sein. Ich wollte dafür einen normalen
(1VA) Printtrafo verwenden nur ist im Datenblatt angegeben das dieser
auch im Leerlauf 1W verbraucht. (vermutlich weil Kurzschlussfest)
Fällt jemandem eine sparsamere Lösung ein? SNT? Optimal wäre etwas für
Printmontage, ein Steckernetzteil wie z.B. Handyladegerät scheidet aus
da das ganze in ein eigenes Gehäuse kommen soll. Eine Galvanische
Trennung ist übrigens unbedingt erforderlich.
Danke!
Gruß,
Jan
Jan schrieb:> Ich wollte dafür einen normalen> (1VA) Printtrafo verwenden nur ist im Datenblatt angegeben das dieser> auch im Leerlauf 1W verbraucht. (vermutlich weil Kurzschlussfest)
Nimm den Trafo. Mich nerven zwar auch die Ruheverluste, aber bezüglich
Sicherheit und galvanischer Trennung ist ein SNT eher 2. Wahl.
@Jan (Gast)
>ich baue momentan ein Gerät welches über einen normalen Taster>eingeschaltet werden muss, die Schaltung besteht aus einem CD4027 als>T-FF welcher dann ein Relais für den "Hauptstromkreis" schalten lässt.
Warum keinen 230V Taster?
>Das ganze hängt 24 Stunden am Tag am Netz und soll deshalb so sicher wie>möglich,
Die hasverdrahtung steht 24h am Tag unter 230VAC und das ist auch
sicher.
> aber auch Energiesparend sein. Ich wollte dafür einen normalen>(1VA) Printtrafo verwenden nur ist im Datenblatt angegeben das dieser>auch im Leerlauf 1W verbraucht. (vermutlich weil Kurzschlussfest)
Nein, weil auf Kante dimensioniert.
Beitrag "Re: Welchen Verbrauch hat dieses Gerät ungefähr in kWh?">Fällt jemandem eine sparsamere Lösung ein? SNT? Optimal wäre etwas für>Printmontage, ein Steckernetzteil wie z.B. Handyladegerät scheidet aus>da das ganze in ein eigenes Gehäuse kommen soll. Eine Galvanische>Trennung ist übrigens unbedingt erforderlich.
Die macht jeder 230V Schalter.
Mach aus dem Hauptrelais eins mit 230V und Selbsthaltung. Null
Leerlaufstromverbrauch.
>Nimm den Trafo. Mich nerven zwar auch die Ruheverluste, aber bezüglich>Sicherheit und galvanischer Trennung ist ein SNT eher 2. Wahl.
Stimmt, auch die Haltbarkeit ist bei einem normalen Trafo natürlich
besser. :)
>aber das sind etwa 3 Euro...., wenig..
Klar, viel ist das nicht, vorallem wenn man die anderen Verbraucher im
Haushalt anschaut. Irgendwo muss man aber anfangen :)
>Warum keinen 230V Taster?
Der Taster ist leider schon da und nur bis 24V zugelassen.
>Nein, weil auf Kante dimensioniert.
Der Tipp ist wirklich gut! Bei den Preisen für kleine Printtrafos lohnt
sich das ja schon nach einem Jahr :) (Wenn man bei 3€ von lohnen reden
kann)
So mach ichs, danke euch!
Gruß,
Jan
Jan schrieb:> ich baue momentan ein Gerät welches über einen normalen Taster> eingeschaltet werden muss, die Schaltung besteht aus einem CD4027 als> T-FF welcher dann ein Relais für den "Hauptstromkreis" schalten lässt.> Das ganze hängt 24 Stunden am Tag am Netz und soll deshalb so sicher wie> möglich, aber auch Energiesparend sein. Ich wollte dafür einen normalen> (1VA) Printtrafo
und was soll eingeschaltet werden?
Wie hoch soll dann der Verbrauch sein?
für diese Schaltung reicht doch ein Relais mit Selbsthaltung, kein
Standby Gerät welches dauerhaft Strom braucht.
Wenn das Gerät nur 1VA braucht ggffls noch weniger brauchts keinen
normalen Printtrafo, dessen Verluste sind viel zu hoch (wenn man bei 1
VA noch davon reden darf)
Es gibt AC/DC Schaltnetzteile kleiner Leistung von Traco oder Recom die
vermutlich viel effektiver arbeiten, zwar nicht mit 1VA sondern mit
2-5VA aber wenn du nur 1VA abforderst erreichen die mit ca. 80%
Wirkungsgrad immer noch bessere Werte als Printtrafos.
und dann das hier:
http://www.ansmann.de/produkte/ladegeraete-netzgeraete/energiespar-steckdosen/aes3
Jan schrieb:>>Nein, weil auf Kante dimensioniert.>> Der Tipp ist wirklich gut! Bei den Preisen für kleine Printtrafos lohnt> sich das ja schon nach einem Jahr :) (Wenn man bei 3€ von lohnen reden> kann)
Obwohl bei einem Leistungsbedarf von 50% solch ein Trafo noch
'mitspielen' sollte. Beim CD4027 bist Du zudem nicht auf engtollerierte
5 V angewiesen und kannst auch ohne Spannungsregler die
gleichgerichteten und gesiebten 6 VAC des Trafos nutzen. Die
Leerlaufspannung wird dann etwa doppelt so hoch sein, aber unterhalb des
max. zulässigen Wertes von 15 V.
Nur so als Anmerkung.
Joachim B. schrieb:> Es gibt AC/DC Schaltnetzteile kleiner Leistung von Traco oder Recom die> vermutlich viel effektiver arbeiten, zwar nicht mit 1VA sondern mit> 2-5VA aber wenn du nur 1VA abforderst erreichen die mit ca. 80%> Wirkungsgrad immer noch bessere Werte als Printtrafos.
Schon, aber ein Trafo ist robuster und hat ausgangsseitig nur minimale
Ableitströme. Sofern sekundär berührbare Teile vorhanden sind, gibt es
eben keine Funken und ein Spannungsprüfer bleibt dunkel ;-)
m.n. schrieb:> Schon, aber ein Trafo ist robuster und hat ausgangsseitig nur minimale> Ableitströme. Sofern sekundär berührbare Teile vorhanden sind, gibt es> eben keine Funken und ein Spannungsprüfer bleibt dunkel ;-)
dafür haben kleine Printtrafos über 50% Verluste, gehen schnell kaputt,
bei Erwärmung reissen die kleinen Anschlussdrähtchen, sei es aus
Materialermüdung oder wegen Verarbeitungsfehler.
Joachim B. schrieb:> dafür haben kleine Printtrafos über 50% Verluste, gehen schnell kaputt,> bei Erwärmung reissen die kleinen Anschlussdrähtchen, sei es aus> Materialermüdung oder wegen Verarbeitungsfehler.
Die Verluste sind bekannt und gefallen mir ja auch nicht. Auf der
anderen Seite kann man diese Trafos sekundär dauerhaft kurzschließen.
Die anderen Fehlerquellen kann ich nicht bestätigen, habe aber Erfahrung
mit abgerauchten SNTs und defekten IO-Leitungen, die durch
Zusammenstecken SNT-betriebener Geräte dank der Ableitströme entstanden
sind.
Konsequenterweise müßtest Du statt des Relais' (kein Tippfehler ;-) auch
noch ein Halbleiterrelais empfehlen ;-)