Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Festlegung der Spannungsgrenzen für optimale Störsicherheit


von A. S. (algore87)



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Hallo zusammen,

hoffe die Kategorie stimmt, denn ich konnte die Frage nicht wirklich 
zuordnen. Es geht um die Theorie der "static discipline". Also die 
Diskretisierung analoger Signale. Die Frage handelt sich um die Lösung 
einer Aufgabe eines Moocs zur Digitaltechnik. Im Anhang befindet sich 
die Aufgabe.

Wieso lege ich bei dieser Aufgabe mein V_OH auf 4V und mein V_OL auf 1V. 
Währe 5V bzw. 0V nicht besser? Dadurch wäre die noise immunity um 1 Volt 
größer. Was definiert mir die obere und untere Grenze? Die inneren 
Grenzen sind verständlich mit 2.2V und 2.8V, in der Regel würde man 2 
und 3 Volt nehmen, aber die Aufgabe verlangt explizit nach der 
Maximierung der Störsicherheit. Dazu muss die verbotene Zone so gering 
wie möglich gemacht werden. Um den Inverter möglichst Rauschsicher zu 
gestalten, müssen die Eingänge möglichst tolerant und die Ausgänge 
ziemlich stark begrenzt sein. Wenn mein Ausgangssignal auf 5Volt 
angehoben bzw. 0Volt abgesenkt wird, hätte ich für meine folgenden 
Bauteile doch die höchste Störsicherheit?

Hoffe meine Problematik wurde klar. Danke für die Hilfe.

Gruß Al

von public (Gast)


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Hallo Al,

weiß nicht ob ich alles richtig verstanden habe, weiß auch nicht wie man 
auf die 2,2 V bzw. 2,8 V kommt.
Wem diese Werte allerdings hat ergibt der Rest für mich einen Sinn, laut 
des Diagramms ergeben 2,8 V_input -> 1 V_output und 2,2 V_input -> 4 
V_output.

(Wenn es dich jetzt anspringt, dann erkläre mir das mit den 2,2/2,8V ;) 
)

Beste Grüße
public

von Stefan1234 (Gast)


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Hmmm...
Vielleicht liegt es daran: BioBits legt sich nicht fest, wie sich der 
Inverter bei einer Eingangsspannung unter 0V oder über 5V verhält. Wenn 
der Inverter unter 0V etwas unerwartetes macht und das Ausgangssignal 
des vorherigen Gatters bei 0V liegt dann verursacht die kleinste 
negative Störspannung einen Fehler. Wenn das Ausgangssignal des 
vorherigen Gatters allerdings bei 1V liegt, dann kann die Störung -1V 
betragen und der Inverter funktioniert trotzdem wie gewünscht.
Bei meiner Theorie gibt es nur einen Schönheitsfehler: Dann müsste die 
Grenze bei 1.1V (2.2V / 2) liegen.

Wie verhalten sich die Inverter wenn mehrere hintereinander geschaltet 
werden?

Gruß
Stefan

von Stefan1234 (Gast)


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Jetzt will ich aber eine Begründung haben!

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