Hallo, also auf dem Bild handelt es sich um Step Response eines HP FIR Filters... wie ist es eigentlich aus dem Bild zu erkennen? hier sieht man doch nicht einmal die Frequenz, geschweige denn ob es HP oder TP ist..
Gast
#4085781
Deine gezeigte Impulsantwort ist ja im Zeitbereich. Um den typischen Hochpass-Verlauf im Frequenzbereich zu sehen, musst du die Impulsantwort mit der DFT in den Frequenzbereich transformieren.
Gast
#4085789
Moin, Man kann ja "sehen", dass die Step Response wieder auf 0 zurueck geht (ab t=5ms, obwohl ja die "Stufe" als Eingangssignal weiterhin andauernd anliegt). Daraus kann man messerscharf folgern, dass das Ding eben keinen Gleichanteil durchlaesst. Also irgendwas hochpassartiges sein koennte. Aber warum's kein Bandpass ist, koennt' ich jetzt grad' nicht so ohne weiteres folgern... Gruss WK
Gast
#4085798
Oh sorry, das ist ja ein step response. Um das nun im Frequenzbereich sichtbar zu machen musst glaub ich vorher Ableiten um auf die Impulsantwort zu kommen, und anschließend DFT bzw. FFT. Oder man siehts so wie von meinem Vorredner beschrieben raus ;)
Gast
#4085831
ok, vielen Dank euch für eure Antworten!
Gast
#4085914
Habe dazu ein kurzes LabVIEW Programm geschrieben. Das ist wie ein zum Leben erwecktes Flußdiagramm. Links im Bild das was der User sieht, rechts der graphische Code, der auch von Benutzern, die nicht LabVIEW kennen, lesbar ist. Zum Diagramm, das den Frequenzgang darstellt. Bei Frequenz 0 (Gleichstrom)ist keine Übertragung. (Also Hochpass oder Bandpass) Die Frequenzen 1 und 9 sind mit gleicher Amplitude für die tiefste Frequenz zuständig und lassen diese zu 40 % durch. D.h. eine Schwingung, die so lange dauert wie die Koeffizienten dauern, kommt zu ca 40 % durch. Für die doppelte Freuenz sind die Spektrallinien bei 2 und 8 Zuständig. Es kommt auch noch ca 40 % durch. Bei der Frequenz 3 ist schon ein deutlicher Abfall => Es ist ein Bandpass. Führt man diesen Rechengang umgekeht aus, kannn man aus einem beliebigen Frequenzgang die Filterkoefffizienten berechnen.
Gast
#4086180
Moin, Fouriertransformationen und Labviewprogramme sind halt nur problematisch, wenn so eine Aufgabe unter ordentlich Zeitdruck geloest werden soll. Und ausserhalb von Uebungen/Pruefungen hab' ich diesen Typ Aufgabe noch nicht gesehen... Gruss WK
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