Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik FIR HP Step Response


von Florian S. (sirius7)


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Hallo, also auf dem Bild handelt es sich um Step Response eines HP FIR 
Filters... wie ist es eigentlich aus dem Bild zu erkennen? hier sieht 
man doch nicht einmal die Frequenz, geschweige denn ob es HP oder TP 
ist..

von mh (Gast)


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Deine gezeigte Impulsantwort ist ja im Zeitbereich.
Um den typischen Hochpass-Verlauf im Frequenzbereich zu sehen, musst du 
die Impulsantwort mit der DFT in den Frequenzbereich transformieren.

von derguteweka (Gast)


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Moin,

Man kann ja "sehen", dass die Step Response wieder auf 0 zurueck geht 
(ab t=5ms, obwohl ja die "Stufe" als Eingangssignal weiterhin andauernd 
anliegt). Daraus kann man messerscharf folgern, dass das Ding eben 
keinen Gleichanteil durchlaesst. Also irgendwas hochpassartiges sein 
koennte. Aber warum's kein Bandpass ist, koennt' ich jetzt grad' nicht 
so ohne weiteres folgern...

Gruss
WK

von mh (Gast)


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Oh sorry, das ist ja ein step response.
Um das nun im Frequenzbereich sichtbar zu machen musst glaub ich vorher 
Ableiten um auf die Impulsantwort zu kommen, und anschließend DFT bzw. 
FFT.

Oder man siehts so wie von meinem Vorredner beschrieben raus ;)

von AlexS (Gast)


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ok, vielen Dank euch für eure Antworten!

von max2 (Gast)


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Habe dazu ein kurzes LabVIEW Programm geschrieben. Das ist wie ein zum 
Leben erwecktes Flußdiagramm. Links im Bild das was der User sieht, 
rechts der graphische Code, der auch von Benutzern, die nicht LabVIEW 
kennen, lesbar ist.
Zum Diagramm, das den Frequenzgang darstellt.
Bei Frequenz 0 (Gleichstrom)ist keine Übertragung. (Also Hochpass oder 
Bandpass)
Die Frequenzen 1 und 9 sind mit gleicher Amplitude für die tiefste 
Frequenz zuständig und lassen diese zu 40 % durch. D.h. eine Schwingung, 
die so lange dauert wie die Koeffizienten dauern, kommt zu ca 40 % 
durch.
Für die doppelte Freuenz sind die Spektrallinien bei 2 und 8 Zuständig. 
Es kommt auch noch ca 40 % durch. Bei der Frequenz 3  ist schon ein 
deutlicher Abfall => Es ist ein Bandpass.

Führt man diesen Rechengang umgekeht aus, kannn man aus einem beliebigen
Frequenzgang die Filterkoefffizienten berechnen.

von derguteweka (Gast)


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Moin,

Fouriertransformationen und Labviewprogramme sind halt nur 
problematisch, wenn so eine Aufgabe unter ordentlich Zeitdruck geloest 
werden soll. Und ausserhalb von Uebungen/Pruefungen hab' ich diesen Typ 
Aufgabe noch nicht gesehen...

Gruss
WK

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