der Entwickler wird nicht durch Licht, sondern durch das in der Luft
enthaltene Kohlendioxid unbrauchbar (->Das Boot: "Filterpatronen",
binden das ausgeatmete CO2.
Ich hebe es immer auf, nicht aus Kostengründen (kostet wirklich fast
nichts, ausser man kauft es bei Conrad als "Spezialentwickler"
10gr-Weise, das dürfte in etwa beim Silberpreis ankommen :-), sondern
weil es ziemlich lästig ist, das jedesmal neu anzumischen. Und kommt
ein noch nicht aufgelöstes Krümelchen, man hats ja immer eilig, direkt
auf Platine, dann natürlich dahin, wo es den grössten Schaden anrichten
kann. Ich habe eine schöne 1l-Flasche mit geschliffenem
Konus-Verschluss, das Zeug funktioniert nach einem Jahr noch genauso,
auch wenn man schon lange nicht mehr durchschauen kann. Aber immer
direkt zurückschütten und verschliessen!
Zum Ätzen nehme ich Eisen(III)Chlorid, steht offen in der Ätzküvette,
riecht nicht, gast nicht, ab und zu etwas verdunstetes Wasser
nachfüllen, fertig. Einmal angesetzt (2l Wasser mit 1kg Fe2O3) reicht
das bei mir auch über 1Jahr. Ätzt auch bei Zimmertemperatur. Mit diesem
ganzen Persulfatkram habe ich keine guten Erfahrungen, das Bad ist
ziemlich schnell erschöpft, funktioniert nur, wenn >40° und
kristallisiert schnell aus.
Und die Sazsäure/Peroxid-Methode war auch nicht mein Fall, ich bleibe
beim Eisenchlorid.