Hallo, bei mehreren Drehstrom-Industrieöfen wird die einstellbare Temperatur elektronisch geregelt. Ein nachgeschaltetes dreipoliges mechanisches oder Halbleiter-Schütz schaltet dann den Hauptstromkreis. Für den Fall, dass die elektronische Regelung versagt, befindet sich darin ein mechanischer Sicherheitsthermostat mit fester Grenztemperatur und Kapillarrohr, der den Drehstrom dreipolig abschaltet. Der mit Zangenmeter gemessene Strom pro Phase liegt je nach Ofen bei 5 bis 20 Ampere. Daneben gibt es noch Umlüfter. Nun ist bei einem der Öfen der Sicherheitsthermostat defekt. Frage: Ist bei solch einem Sicherheitsthermostat das Kapillarrohr heute noch aktuelle Technik oder gibt es da andere Möglichkeiten?
Der Ofen ist doch bestimmt zugelassen. Die Thermostate, die Du beschreibst, sind in allem drin, was irgendwie professionell heizt. Und sind problemlos wieder beschaffbar. Mir ist absolut nicht klar, worüber Du nachdenkst. Das sind sicherheitsrelevante Bauteile, zugelassen, abgenommen und typgeprüft. So was ändert man nicht aus einer Laune heraus.
"Aktuelle Technik" sollte bei Sicherheitstechnik mit "betriebsbewährt" ersetzen. Das ist vollkommen legitim. Im Gegenteil: ein elektronischer Ersatz könnte richtig ins Geld gehen. Je nachdem, welche Norm erfüllt werden muss. Auf keinen Fall etwas ändern!
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