Oszilloskop Tastkopf

OP Persönliche Seite #268562
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Heyho,

Hab schonmal ein bisschen gesucht, aber es scheint keine derartige
Konversation in diesem Board gegeben zu haben.

Ich habe jetzt ein (DS-)Oszilloskop bekommen (OS 4040, Gould) und
brauche jetzt 2 Tastköpfe. Hab schonmal etwas bei Ebay geguckt, aber
13euro für einen Tastkopf scheint mir etwas zu billig.

Ich frage mich also jetzt, was ich für einen Tastkopf nehmen soll.
Wäre das hier was?
http://cgi.ebay.de/2-Hameg-Tastkoepfe-HZ-154-Neu_W0QQitemZ5841570379QQcategoryZ12960QQrdZ1QQcmdZViewItem

Am besten einen 10:1/1:1 Tastkopf. Und ungefähr den Daten wie der Ebay
Artikel. Kann mir da jemand helfen?

PS: Was ist ein praktischens Anwedungsgebiet für die externe
Triggerung? Hab mal etwas überlegt, aber mir ist noch nix passendes
eingefallen, wo die externe Triggerung nützlich sein könnte. Würde ich
für den Externen Triggereingang auch einen normalen Tastkopf benötigen?
Gast #268563
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Externe Triggerung nutze ich z.B. bei nichtperiodischen Signalen, um
meinen eigenen Triggerpunkt festzulegen. Man kann dafür Tastköpfe
verwenden oder für kleinere Frequenzen machen sich auch Klemmen gut.
Ich selbst hab jetzt nicht so ein wahnsinns Oszi, nutze für alles
Klemmen. Haften einfach besser und sind billiger. Für HF allerdings
ungeeignet.
Persönliche Seite #268564
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Tastköpfe solltest Du nach den damit zu messenden Frequenzen aussuchen.
Nichtteilende Tastköpfe haben ein recht schlechtes Frequenzverhalten,
außerdem wird das zu messende Signal recht stark kapazitiv belastet.

Recht brauchbar sind die Tastköpfe von Hameg; der HZ51 beispielsweise
ist für Frequenzen bis 150 MHz verwendbar.

Einen externen Triggereingang kann man beispielsweise verwenden, wenn
man einen SPI-Transfer ansehen möchte; das CS-Signal wird zur
Triggerung verwendet, und angezeigt werden Takt und Daten.

Also: Drei Tastköpfe anschaffen. Lohnt.
OP Persönliche Seite #268565
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So.

Ich bin jetzt kurz vor der Anschaffung. Bei ebay gibts grad ne P3010
Probe von Tek. 10x Abschwächer, nicht umschaltbar, 13pF / 10MOhm..

Die Probe hat eine "Readout" Funktion. Was ist das? Ist es dass das
Oszi auslesen kann, welche Abschwächung gewählt wurde? Hat mein Oszi
nicht. Kann ich diese Probe also auch mit meinem (nicht-Tek) Oszi
benutzen?
Gast #268566
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nutzen solltest du sie schon können, wenn dein oszi eine manuelle
umschaltung zur 10x verstärkung (ist bei einigen oszis sogar keine
verstäkung sondern die daten werden nur umdeklariert) hat.
(schau mal ins handbuch)
Gast #268568
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Hallo!

Vermutlich ist mit Readout gemeint, daß das TEK den 1:10 Teiler
erkennt, und die Anzeigen der Auflösung entsprechend anpaßt. Gibt's
auch für die Stromzangen, da wird dann gleich in A angezeigt. Macht
halt das Leben leichter, und man kann bei der Doku nichts mehr
vergessen.

Bei dir nützt das natürlich nichts, aber verwenden kannst du den
Tastkopf trotzdem.

servus,
Martin
Gast #268569
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Wenn man einen Tastkopf von einem Oszi-Markenhersteller kauft, wie HP,
Tektronix, Hameg..., dann kann man schon von einer gewissen Qualität
ausgehen.

Ich hatte mir letztens mal einen Billig-Tastkopf für um die 15 Euro bei
Reichelt gekauft, funktioniert auch bis einige MHz ganz gut, belastet
jedoch ordentlich kapazitiv, weil nur 1:1 und nicht umschaltbar auf
1:10. Man sollte damit z.B. nicht direkt am Quarzoszillator eines
Prozessors messen.
Gast #268571
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hallo
den 1:1-Tastkopf benutze ich hauptsächlich als Vorwiderstand vor einem
50 Ohm-Eingang eines Spektrumanalyzers. Mit dem Ohmmeter gemessen hat
der nämlich ca 400 Ohm. Der Innenleiter muß aus Widerstandsdraht
bestehen. Mit 50 Ohm bildet das ungefähr einen 10:1 Teiler und schützt
den Eingang vor zu hohem Strom,der den wertvollen breitbandigen
Eichteiler beschädigen würde oder gleich die Mischdioden.

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