Hi Leute, folgendes Scenario: Ich habe ein 3,5" Mainboard ( http://myavalue.avalue.com.tw/en/product/detail.aspx?ccid=2&cid=10&id=&zid=298 ), das ich an einem 18 Bit SAMSUNG LTN121XP01 Bildschirm angeschlossen habe. Wie ich beides miteinander verbunden habe ist im Anhang. Mein Problem besteht darin, wenn ich das BIOS mit 24 Bit DVI+LVDS flashe, erhalte ich ein Bild, sobald ich aber 18Bit flashe, kommt kein Bild (an einem anderen Bildschirm über VGA angeschlossen aber schon). Bei 24 Bit: Wenn der Post-Screen lädt, ist das Bild scharf gestaltet auch im Bios, im GRUB Loader sieht man dann schon bunte Farben (ist eig. monochrom). Des weiteren ist der Konsolentext beim Linux Boot auch scharf dargestellt, die Farben passen und es ist nichts fehlerhaftes zu erkennen. Sobald aber die grafische Oberfläche geladen wird, erkennt man nur schwer etwas und die Farben sind wieder verstellt. Ich habe auf der Platte zusätzlich Win7 installiert, wobei das selbe Spektakel erlebbar ist. Testweise unter Win7 in den 16 Bit Color Modus (Grafikkarten Settings) gewechselt, es hat sich aber nichts zum besseren geändert. Wenn man per Software Gamma/Kontrast/Helligkeit verändert, ändern sich z.B. blau in weiß, grün in gelb etc. aufjedenfall falsch. Was mich zusätzlich stutzig macht, dass im Manual vom Mainboard bei Signal Description folgendes steht: I²C_Dat1, I²C_CLK1=>DVI I²C_Dat2, I²C_CLK2=>LVDS Nur finde ich am LVDS Port außer den DAT1 und CL1 kein DAT2 bzw. CLK2. Ich weiß nicht, ob ich irgendetwas verpolt habe, es an meinem Flachbandkabel von Mainboard zu Bildschirm liegt, oder ich einfach nur zu doof für das BIOS bin. Fals jemand Bilder von etwas vermisst, einfach anmerken. Gruß Alex.
PS. ist mir eben aufgefallen, die Txout1 und Txout1# sind wie die anderen Differentiellen Signale am Bildschirm angeschlossen, habe es lediglich in der Skizze nicht verbunden. Neues Bild im Anhang.
"Bildschirm-Pinout" ist sehr ungewöhnlich. Das ist kein übliches TFT-Panel, das wirst Du ohne zusätzlichen Schaltungsaufwand nicht ansteuern können. Üblich ist es, daß je Grundfarbe ein LVDS-Datenkanal verwendet wird und ein vierter für Takt und Synchronsignale genutzt wird -- das ist sowohl bei 18- als auch bei 24-Bit-Betrieb so. Dein "Bildschirm-Pinout" aber mischt Bits verschiedener Farben auf einem LVDS-Kanal und obendrein Synchron- und Farbsignale. Dazu gibt es ein separates Taktsignal, das entweder einen kompletten eigenen LVDS-Kanal belegt oder nur differentiell übertragen wird. Um das korrekt anzusteuern, musst Du die LVDS-Signale Deines Boards deserialisieren (d.h. mit vier LVDS-Receivern in separate Signale zerlegen) und sie mit der erforderlichen Mischung wieder an drei oder LVDS-Treiber anlegen, die die drei gewünschten LVDS-Datenströme erzeugen. Dieser zweite Teil der Schaltung ist sogar im Datenblatt Deines Displays angegeben, auf der Seite nach der Anschlussbelegung. Bist Du Dir sicher, daß Du Dir das antun willst?
Einen derartigen Aufwand zu betreiben, um das Display direkt mit dem Mainboard zu verdrahten, ist es mir nicht wert. Die alternative mit einem passenden LVDS-Board und dann das Signal über die VGA-Buchse abzugreifen, erscheint mir da noch sinnvoller. Falls da jemand etwas passendes weiß, wäre ich ihm sehr dankbar. Der Bildschirm ist für ein Lenovo Thinkpad konzepiert (X60/X61). Für mein Projekt wäre er ideal, da er noch ein Wacom Touch Panel integriert hat und übrig wäre.
Das passende LVDS-Board dürfte aufgrund der bizarren Verteilung der Bits auf die LVDS-Kanäle ein nicht beschaffbarer Exot sein.
Beschaff die einfach ein Display mit 30 Pin Stecker dann klappt das auch. Dein Panel ist sehr exotisch und hat auch in den Laptops immer Probleme gemacht. Thomas
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