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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Atmega mit LabView programmieren?


Autor: Markus Kolar (Gast)
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Hat schon mal jemand nen µC mit LabView programmiert, d.h. zumindest ein
hex-file erstellt das man dann z.B. mit PonyProg auf den µC schieben
kann?
Braucht man dazu irgendwelche Tools für LabView, weil mir da eben nicht
klar ist wie ich mit LabView  z.B. auf die Register zugreifen könnte.

Autor: hebel23 (Gast)
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Also mir ist überhaupt nicht klar was Du da überhaupt vor hast?!
Um ein hex-File zu erstellen oder auf Register zuzugreifen ist LabView
wohl (wie meistens) eine selten schlechte Wahl bzw. wird nur mit
übelsten Verrenkunken zu machen sein. Warum einfach, wenns auch schwer
geht ;o)

Gruß Andreas

Autor: Markus Kolar (Gast)
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Ich wollte es einfach nur mal wissen. Hab schon so manches mit LabView
gemacht und da man auch FPGAs mit LabView programmieren kann hat mich
das interessiert.

Autor: hebel23 (Gast)
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...naja willst Du die Controller nun mit LabView programmieren
(beschreiben, flashen) oder damit Software für den µC entwickeln bzw.
simulieren?
Das hab ich irgendwie immernoch nicht gerallt.

Gruß Andreas

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Ich würd' den AT-Tiny gern mit HTML programmieren...

;-)  <---(Smilie)

...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Warum nicht mit ... Photoshop?

Autor: ??? (Gast)
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...ich kannte mal jemanden, der hat sich gefreut, das in Excel so schöne
Linien sind. Da kann er seine Briefe schreiben ohne in der Zeile zu
verrutschen...

LabView ist ja eigentlich nur eine Oberfläche. Oder eine
Programmsammlung um eine Oberfläche zu schaffen. Also könnte man z.B.
AVRStudio aus einem LabView-Programm heraus ansprechen. Man sieht
sozusagen nur das LabView-Programm. Das wäre ev. "sinnvoll" in einem
System, welches AVR-Programme abhängig von Sensorwerten oder
Eingabedaten generiert und in AVRs schreibt. Sozusagen eine
"automatische AVR Programmierung".
Nette Idee, aber Das war sicher nicht gemeint...

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Ich kenne da einige Leute, die EXCEL lediglich als "kariertes Papier"
einsetzen...

...

Autor: Markus Kolar (Gast)
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Habt viiiiiiiiiiielen dank für die  seeeeeeeeehr aufschlussreichen
Antworten....v.a. die,die sich auf Excel, Photoshop oder HTML beziehen.
Subba....

Hätte ich die Qualität an Antworten schon vorher geahnt hätte ich mir
die Frage gespart!! Habt vielen Dank auch HanneS, Rufus und ??? (aber
was soll man von drei Fragezeichen auch erwarten!)

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Spaß beiseite, versuchs mal mit AVR-Studio von ATMEL. Das kann man bei
www.atmel.com kostenlos downloaden.

...

Autor: Markus Kolar (Gast)
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Und ich dachte dass AVR-Studio nur so zum Spass installiert wurde und
dass es nur Platz auf der Platte wegnimmt.

AVR-Studio ist selbstverständlich meine erste Wahl....ich wollte halt
evtl. auch ne Alternative ausprobieren.

Autor: Dirk Dörr (dirkd)
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So schlimm war die Frage jetzt auch wieder nicht.

Ein Hex-File wird bestimmt nicht rausfallen, aber theoretisch ist
Code-Generierung möglich; allerdings nicht für µCs wie den AVR. Für
einige wenige DSPs, FPGAs und 32 bit Controller ist es möglich.

Auch dann wird wohl nicht gleich ein Hex-File erzeugt, sondern C-Code
der anschließend mit einer Toolchain übersetzt wird.

Gruß

           Dirk

Autor: Sascha (Gast)
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So abwegig ist das ganze gar nicht!
Es gibt (oder gab) ein Tool für Eagle zur grafischen Programmierung der
8051 und PIC's. Es erzeugte einen Assemblerlisting.

Mfg Sascha

Autor: Cpt (Gast)
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Keine Ahnung warum einige sich darüber lustig machen. Aber nicht jeder
muß alles in Assembler oder C programmieren. Es läuft sogar darauf
hinaus, daß grafische Entwicklungstools immer mehr an Bedeutung
gewinnen. Zum Beispiel um zertifizierten Code für Luftfahrtanwendungen
zu erzeugen ...
Also ist der HTML / Excel Mist und was sonst noch genannt wurde einfach
Schwachsinn.

Cpt

Autor: Matthias Friedrich (Gast)
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das ist korrekt.

viele control-laws oder nav-modelle werden hier in matlab/simulink
modelliert und mit targetlink in c-code transformiert.
eine programmierung "per hand" solcher modelle wäre aufgrund der
komplexität auch nur noch schwer möglich.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Auf 'm 8-Bit-AVR?

...

Autor: Matthias Friedrich (Gast)
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ja, das geht auch (war 8052).

Autor: reever (Gast)
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Hi !

Also ich hab mir da schon bevor ich mein AVR-EvaluationBoard 
zammengelötet hab, Gedanken über AVR im Zusammenhang mit LABView 
gemacht. Letzeres gibts ja schon länger und ich hatte vor ca 10 Jahren 
mal ein Buch gekauft von MArkt&Technik mit ner TestVersion von Labview.

Und da dacht ich mir damals schon man könnte damit eine

Oberfläche für nen µC zammenstricken, um z.B. Messwerte in der Art von 
alten analog-Messgeräten (die mit den Zeigern), und natürlich für andere 
Messwerte usw.

Wär auf jeden Fall ne sinnvolle Anwendung von LabView.

Und jetzt da ich stolzer Besitzer eines selbstgelöteten ATMega32 bin, 
würde mich schon interessieren ob und wie man das anstellen könnte.

Natürlich über RS232 die Werte abfragen, Grafische Messgeräte basteln 
und die Werte entsprechend skalieren o.ä.

Nur iss des LabView ja mittlerweile ne Wissenschafdt für sich.

Vielleicht kann mir da jemand nen Schubser geben, wie ich da nen Faden 
dazu finde.


Gruss reever

p.s.: Sorry wegen der Leichenschänderei, aber das Thema geistert mir 
schon die ganze _Zeit im Kopf rum (vielleicht gibts ja auch n 
einfacheres Tool für solche grafischen Messgeräte am Bildschirm) ??

Autor: Kachel - Heinz (Gast)
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> Und jetzt da ich stolzer Besitzer eines selbstgelöteten ATMega32 bin,

Der war guuuuut.

KH

Autor: swedisch (Gast)
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Das was du mit LabView machen willst ist doch genau das, wofür es 
LabView gibt : Messdaten auswerten. Wer diese Messdaten nun schickt ist 
ja völlig egal. Dazu gibt es ja auch bei LabView die I/0 Sektion, in der 
man GPIB, RS232 und vieles mehr ansprechen kann. Hat aber eigentlich 
nichts mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun. Denn da ging es um 
die Erzeugung von Maschienencode durch LabView, nicht um die Auswertung 
eines seriellen Signals welches Messwerte liefert.
Der Einstieg in LabView ist gar nicht so schwer, einfach mal bisserl die 
Tutorien durchmachen die dabei sind und schon hat man ne gute Grundlage. 
Nur nicht auf die Express VI's setzen, die mittlerweile im Paket sind, 
da ist viel nur Schund. Und verstanden was passiert hat man damit auch 
nicht.

MfG,
Swedisch

Autor: Patrick O. (sir-patrick)
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In unserer Schule hatten wir mal nen Vortrag von National Instruments 
über LabView, und um uns die Performance glaubwürdig zu machen, haben 
die gesagt, dass in vielen Fällen der grafische Code - in der 
Programmiersprache G geschrieben - zuerst in C umkompiliert wird. Ob bei 
der IA32 Architektur dieser Zwischenschritt ebenfalls genommen wird, 
weiß ich nicht, aber wenn der G-Compiler C-Code erstellen kann, so 
sollte es fasst kein Problem sein, ihn für nen AVR zu kompilieren.

Vielleicht müsste man in ne LIB, welche für den AVR kompliliert wurde, 
Funktionen für die Registermanipulation schreiben, welche dann im 
LabView-Programm aufgerufen werden. Damit müsste es dann auch möglich 
sein, die Register für Timer, Ports etc. zu manipulieren und ab zu 
fragen. Die Möglichkeit zur Nutzung externer Funktionen gibt es aber 
erst in höheren Editionen - zumindestens nicht in der Schülerversion.

Einen herzlichen, verspäteten Gruß an Markus Kolar

Autor: LabViewer (Gast)
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Zunächst einmal: LabView ist eine richtige Programmiersprache, auch wenn 
man nur "malt". Mann kann damit lustige Dinge machen, z.B. auch ein 4 
Gewinnt oder ein Schachspiel  programmieren oder große Messanlagen 
steuern.

Von National Instruments gibt es ein paar Karten mit ARM-Progzessoren. 
Die kann man mit einer speziellen LabView-Erweiterung direkt 
programmieren.

AVRs werden nicht unterstützt.

Gruß,
LabViewer

Autor: Bbutt (Gast)
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Hallo,

um mit LabVIEW microcontroller und microprocessoren zu programmieren 
muss man sich die entsprechenden add-on toolsets für LabVIEW 
installieren.
Dann funktioniert das mittlerweile sehr gut.
Die Entwicklung geht sehr rasch dahin, dass µc und microprocessoren 
(gerade in grossen projekten) mit LabVIEW und Mathlab programmiert 
werden.
Anfangs richtete sich diese Möglichkeit wohl mehr an Leute, die wenig 
µc-Code Erfahrung haben. In der Praxis hatr sich allerdings schnell 
gezeigt, dass die entwicklungszeiten von projekten, in denen labview für 
die code-erzeugung der prozessoren eingesetzt wurde deulichst unter den 
zeiten der projekte liegt, in denen sogenannte "assembler-hacker" oder 
auch c-programmierer am werk waren, bis hin zu ein viertel der zeit.
weiterhin ist labview gerade für die prototypen-entwicklung hervorragend 
geeignet. man schreibt sich seine komplette testumgebung zusätzlich in 
kurzer zeit.

das anfänglich investierte geld für die labVIEW-add-ons hat man rasent 
schnell wieder reingeholt.....

Gruß
Bbutt

Autor: Patrick O. (sir-patrick)
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// das anfänglich investierte geld für die labVIEW-add-ons hat man 
rasent
// schnell wieder reingeholt.....

als hobby programmierer bestimmt :D

Autor: gast (Gast)
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Das geht ja schon für andere Prozessoren.
siehe:
http://www.ni.com/embedded/

Ich denke mal, der TE will auf sowas hinaus...

Autor: Robert Nowotny (Gast)
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Das sollte gehen,
siehe http://zone.ni.com/devzone/cda/tut/p/id/11784

damit kann die grafische Programmierumgebung für Labview mit einer 
beliebigen Toolchain verheiratet werden - z.Bsp. gcc Compiler.
Allerdings muss ein eigenes BSP (board support package) erstellt werden.

Für ARM7 CPUs gibts so etwas schon fertig, siehe 
http://www.ni.com/arm/d/

lg
Ing. Robert Nowotny

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Du sagst es... für ARMs und 5 (FÜNF) Jahre später.

Autor: Alexander (Gast)
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Das sollte gehen,
siehe http://zone.ni.com/devzone/cda/tut/p/id/11784

damit kann die grafische Programmierumgebung für Labview mit einer
beliebigen Toolchain verheiratet werden - z.Bsp. gcc Compiler.
Allerdings muss ein eigenes BSP (board support package) erstellt werden.

Für ARM7 CPUs gibts so etwas schon fertig, siehe
http://www.ni.com/arm/d/

lg

Autor: Thomas Forster (igel)
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Wow, einen 12 Jahre alten Thread wieder ausgegraben.

Autor: Daniel V. (voda) Benutzerseite
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Und die Links laufen dazu noch ins Leere...

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