Gast
#269238
Salü Jungs, (weil hier keine Mädels hat :-| ) Ich hab mal wieder eine von meinen Ideen. Diese ist besser als die anderen vorher. Ich würde gerne Realisierungsvorschläge von euch hören. Bauteile, Verwendbare/ Zweckentfremdbare Komponenten, technische Hürden. Folgendes: Eine Bekannte ist Querflötistin. Vergangenen Sonntag spielte sie in der Kirche und musste vorher ihr Instrument auf Temperatur bringen. Dies geschieht mit den Händen die den Hals der Flöte einige Minuten lang umschließen (Wenn die Finger kalt sind wirds schwierig.) und durch Anblasen. Welches 1. Langwierig ist in der kalten Kirche und 2. nicht wirklich angenehm. Lösung: In der Formel1 werden die Reifen mit Heizdecken bis kurz vor dem Rennen auf Temperatur gehalten. Ein kleine Heizung im Instrumentenkasten wäre für den Musiker eine Hilfe. Die Flöte könnte auf einer relativ konstanten Temperatur gehalten werden. Optional dazu könnte man sich wie bei einem Humidor noch eine Luftfeuchteregelung vorstellen. (Das aber zunächst weglassen.) Zur Heizung: Regelbares System oder nicht? Zum Nichtregelbaren System: Vorstellbar wäre, in den Instrumentenkasten einige Handwärmer hineinzugeben. Ich kenne diese in 3 Ausführungen und stelle sie kurz vor: 1. Einweghandwärmer die mittels Oxydation von Salzen mit der Umgebungsluft Wärme abgeben. Trennt man sie vom Sauerstoff wird der Prozess unterbrochen. Je mehr Luft man zugibt, desto wärmer werden die Säckchen. Ich hab mir mal welche im Baumarkt besorgt und vorteilhaft fand ich nur das geringe Gewicht und das kleine Volumen. Die Energieabgabe ist aber nicht vorherzusehen und man muss sie immer wieder neu kaufen.- Also verwerfen. 2. "Jägerdosen". - Tolle Sache. Ein kleiner Kohlestab wird angezündet und erhitzt die Dose über Stunden. - Hat aber ansonsten die gleichen Nachteile wie 1. 3. Diese Gelpacks mit dem Metallchip in der Mitte. Diese Idee gefällt mir bisher am besten. Sie sind wiederverwendbar, billig, und geben ordentlich Wärme ab. Diese einfach mit in den Instrumentenkasten geben, ein paar Minuten vorher aktivieren und warten. Ist elegant - ob man jetzt Akkus läd, oder diese Wärmepacks im Eierkocher erhitzt- vom aufwand her egal. aber irgendwie keine Lösung für einen Elektrotechniker ;-). Wegen der Einfachheit werde ich ihr diese Lösung vorschlagen. Regelbares "Profi"- System. Gedacht für Profis, oder für Kinder von Leuten, welche ihn ihren verzogenen, verwöhnten Sprösslingen mindestens einen kommenden Mozart sehen und die meinen, Equipment ersetze Talent. (Das sind die kleinen Scheißer die bei Radrennen/Wintersport oder auch im Alltag mit Ausrüstung auftauchen die sich z.T. nichtmal Profis leisten können NEID) Ein Befeuchteter, Belüfteter, mit Stufenloser, Gradgenau regelbarer Heizung ausgerüsteter, für den Transport Akku- aber auch Netzstrombetriebener, Internetfähiger, Mikrocontroller gesteuerter, Instrumentenkasten. Klingt doch gut, oder?
