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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schonmal MLF gelötet?


Autor: Henning Lorch (lorchi)
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Hi,
würde mich interessieren, ob das schon jemand erfolgreich versucht
hat.
Grüße, Henning

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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vermutlich nicht, jedenfalls weiß ich nicht was das sein soll,
IC-Bauform ? medium-low-frequenecy ?
QLF = bitte die Morsezeichen abwechsungsweise mit dem linken Fuß geben,
vielleicht sind sie dann leichter zu decodieren... (lf=left foot)

Autor: Hauke Sattler (Gast)
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@Christoph
ha ha
Hast du schonmal nen Datenblatt gelesen?
evt. auch eins von den neueren AVR-Typen?
Wenn ja, dann wüßtest du, daß MLF Micro Lead Frame bedeutet. Eine
scheißkleine Bauform.
Aber so wie ich dein Posting nur verstehen muß man dir sogar übersetzen
mas man DIP, SMD oder PLCC bedeutet.
Bitte laß demnächst solche Postings.

Autor: mmerten (Gast)
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Solange nicht eine leitende Verbindung an der Chipunterseite zwingend
nötig ist (siehe entsprechendes Datenblatt), geht`s mit Heissluft recht
passabel.

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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welchen Pinabstand in mm ? 0,5mm an TQFP hab ich schon oft eingelötet
und auch entlötet.
Das mit QLF wird dem guten alten Edison angedichtet

Autor: Sssssss (Gast)
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Hi!

Mlf sollte kein Problem sein mit nem Lötkolben.
Ordentlich Flussmittel, ne 0.5mm Spitze und gut is ;)

Falls die chipunterseite verlötet werden muss einfach nen 2mm Via
unter den Chip setzen und mit Flussmittel
und dem Lötkolben von unten verlöten ;)

Autor: dds5 (Gast)
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@Christoph

Das eklige an den MLF ist weniger der Abstand als die Tatsache, dass
die Anschlußflächen unter dem IC liegen und die Stirnseiten mit dem
Gehäuse bündig sind.
Mit einem Lötkolben der nicht nadelspitz ist kann man also nur das Pad
erwärmen.

Gruß   Dieter  DB1ZG

Autor: Henning Lorch (lorchi)
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Ja genau 0,5mm. Hmmm, ja die Heißluft könnte ich mal probieren. Wie
schnell hat's denn bei Dir hingehauen? (ich stells mir doof vor, ein
board zu routen etc., und dann nicht gelötet zu bekommen...)

@Christoph: bei MLF sind die Pins größtenteils unter dem Gehäuse.
Kannst du mit dem linken Fuß löten?... ;)

Autor: Henning Lorch (lorchi)
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@Sssss: Du meinst mit so nem richtig schönen Schwall wie bei TQFP? Oder
Pin für Pin?

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Ich kenne in der Art nur die BGA, besonders in den letzten Jahren mit
sehr geringen Ball-Abständen, da ist mit Lötkolben nicht viel
auszurichten, es sei denn, man entwirft die Platine so, dass unter
jedem Ball ein Via sitzt, das von der anderen Seite erhitzt werden
kann. Aber normalerweise vermeidet man sowas, da beim automatischen
Bestücken das bißchen Lötzinn im Via versickert.

Autor: Sssssss (Gast)
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TQFP löte ich auch indem ich Lötzinn drüberziehe.
Zwar nicht soviel wie bei dem Video von Ulrich aber so in der Art.
Zuletzt bei TQFP176 (?) DSPs so angewendet ;)

Bei den paar Pins kann man die aber auch einzeln löten.
Hab ich anfangs bei tqfp mega8 auch gemacht.
Einfach Flussmittel drauf (dieses aus dem weissen Reicheltstift) und
dann mit bissl Lötzin an der Spitze kurz erhitzen.

Autor: Sssssss (Gast)
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selbst QFN kann man von Hand löten:
Einfach die Pads im Layout ein bissl länger machen so dass man von
aussen erwärmen kann.
Dann Flussmittel dran und lötzinn reinziehen lassen.

Hab so einige nrf2401 eingelötet
(http://www.semiconductorstore.com/images/Items/Nor...)

Autor: MartinK (Gast)
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@Sssssss

Was für ein Flussmittel nimmst du?
Ist 0.5mm Lötzinn ausreichend, oder muss man sogar 0.3mm Zinn
nehmen?
Ich habe QFN immer mit Lötpaste gelötet. Werde deine Methode
auch mal ausprobieren.

MartinK

Autor: Sssssss (Gast)
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Lötzinn: 0.5mm reicht schon aus...

Flussmittel: Das hier benutze ich:
http://www.reichelt.de/artikeldruck.html?ARTIKEL=FL%2088

Einfach einmal unters Bauteil geben und dann pro seite nochmal neu
dazu ;)
Platine muss natürlich verzinnt sein ;)

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Platine verzinnen und das Zinn wieder mit Entlötlitze entfernen, dass es
eben wird

Autor: MartinK (Gast)
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@Sssssss

Du meinst, die Platine muss verzinnt sein. Reicht es da aus,
wenn ich die Platine chemisch verzinne.
Wenn ich die Platine mit normalen Lot verzinne, so kriege
ich niemals eine homogene Oberfläche alle Pads hin. Einige
Pins des QFN würden keinen Bodenkontakt haben.

MartinK

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Also meiner Meinung nach sollte das kein Problem sein. Ich habe schon
Oscillatopren gelötet, die hatten nicht wirklich Pins. Die Anschlüssen
waren Pads auf einer Leiterplatte die am Oscillatorgehäuse befestigt
war. Das Prinzip ist ja dann ähnlich. Das Zinn sucht sich schon den
Weg. Grundsätzlich würde ich aber gern mal ein Foto von dem Package
sehen. Habe bisher nichts gefunden. Sollte ja auch MO-220 sein.

Autor: Stefan (Gast)
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Man kann seine Platinen auch im µ-Bereich mit Zinn überziehen, wennn man
es so macht wie Ulli Radig

http://www.ulrichradig.de/

Unter "Tipps&Tricks" --> "Platinen verzinnen"

Autor: Andi (Gast)
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Hier ein Foto von einem MLF.

Autor: ??? (Gast)
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Die "Radig"-Variante ist sogar Bleifrei! ...Weil Fittingslot für
Trinkwasser (was anderes gibts nichmehr) ist ohne Blei. Im Prinzip
also sowas wie verdünnte Lötpaste (sowas macht man nicht!) + Heissluft.

Autor: Olaf K. (Gast)
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Ja, aber ist Fittingslötpaste bzw. das darin enthaltene Flußmittel nicht
aggressiv? Kann ja sein, daß die Platine erstmal schön aussieht, aber
möglicherweise bleiben da (wie beim Löten mit Lötfett oder Lötwasser)
irgendwelche Substanzen zurück, welche die Platine innerhalb einiger
Monate bis Jahre zerfressen. Da hilft übrigens auch kein Spülen oder
Abwaschen, das Zeug sitzt direkt in der Lötstelle drin.
Hat jemand Langzeiterfahrungen damit?

MfG Olaf

Autor: Uli (Gast)
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Hallo,

Hier mal ein Größenvergleich!

Mega8 im MLF Gehäuse daneben ein Mega8 im TQFP Gehäuse

Gruss
Ulrich

Autor: Alex Trusk (Gast)
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Da muss ein Fehler in der Matrix sein; hatte gerade ein Déjà Vu...

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-3-271856...

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