Schaltregler und Echtzeituhr

#4114796
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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei eine Platine für eine Armbanduhr zu entwerfen. Die 
Uhr selbst wird von einer 2032er Knopfzelle gespeist. Nun möchte ich 
einen Schaltregler integrieren, der mir immer die benötigten 3,3V 
liefert, auch wenn die Batterie schon etwas schwächelt.
Über eine Bypassdiode wird sich auch der Atmega über einen Tastendruck 
wieder aus dem Schlaf holen lassen. Nun bleibt aber die Frage, ob ich 
die Echtzeituhr (DS1308) an die reine Batterie oder hinter den 
Schaltregler hänge. Ich habe Bedenken, dass die Spannungsanhebung auf 
3,3V die RTC beschädigen könnte.

Die Alternative wäre die 1,8V des DS1308 zu nehmen und die RTC direkt an 
die Batterie zu hängen. Diese ist immerhin bis 1,71V spezifiziert, 
wohingegen die 3V Variante nur bis 2,7V funktioniert.
Was ist hier sinnvoll?

Gruß
Cornelius
#4114945
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Das funktioniert leider nicht, da ich eine LED Matrix betreiben muss und 
die braucht schon mindesten 3V. Aktuell habe ich als Schaltregler den 
TLV61220 eingeplant. Die Frage ist halt nur, ob ich den DS1308 nun an 
die Batterie oder den Regler hänge?

Damit ihr mal genau sehen könnt, worum es geht: 
https://www.youtube.com/watch?v=tUKq9vx9rI8

Der erste Prototyp (noch ohne Regler) läuft schon tadellos.

Gruß
Cornelius
#4116283
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Wie groß ist denn diese LED-Matrix?
So ewig viel Energie steckt in einer Knopfzelle ja nicht um dauerhaft 
LEDs zu betreiben.
Nichtsdestotrotz kann man diese Matrix doch mit 3V betreiben und den 
Rest der Steuerung direkt aus der Batterie? Was spricht dagegen? Dann 
könntest du den Regler bedarfsgesteuert mit einschalten und sparst dabei 
gleich noch den Ruhestrom des Reglers ein.
Gast #4117364
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114 LEDs sind ne Menge.  Aus nem Varta-Datenblatt zur CR2032: max 
continuous discharge current: 3mA, max pulse discharge current: 10mA, 
Innenwiderstand (je nach Restkapazität): 20-50 Ohm.  Allzu hell wird das 
also nicht und wenn du's doch versuchst, bricht dir die Spannung ein und 
die CPU/RTC bekommt nicht mehr genügend Saft.

Wenn du's doch versuchen willst: CPU und RTC direkt an die Batterie 
klemmen und für die LEDs ne einfache Spannungsverdopplung einsetzen 
(viel Strom darfst du ja eh nicht ziehen) [1].  Wenn du 
experimentierfreudig bist, könntest du noch ausprobieren, in wie weit 
man den LED-Strom durch anpassen des Spannungsverdopplertaktes steuern 
kann, so dass man eine gleichmäßige Helligkeit für alle aktiven LEDs 
erreicht.
#4117526
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Wie gesagt, es leuchten maximal 10-20 Stück auf einmal. Das reduziert 
den Verbrauch schon erheblich. Irgendwie müssen die das beim Original ja 
auch hinkriegen und der Hersteller schreibt klar, dass er auch LEDs 
verbaut hat (also kein OLED Display oder ähnliches) und eine 2032er 
Zelle nimmt. Der Rest ringsum beschränkt sich dann auf die Wahl eines 
geeigneten Controllers (ich nehme hier einen Atmega328), einer 
geeigneten Echtzeituhr und eben eines Schaltreglers. Viel mehr kann 
nicht drin sein (auch aus Platzgründen).

Gruß
Cornelius

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