Der Interne Takt ist zu ungenau. Es kann sein, dass es funktioniert, es
muss aber nicht.
Die asynchrone serielle Datenübertragung synchronisiert sich durch das
Startbit. Das heißt, dass ab dem Startbit der Timer/Counter des
Empfängers gestartet wird, der jeweils in der (zeitlichen) Mitte der
vereinbarten Bits den Zustand des Bits "einscannt". Eine
Synchronisation (Startbit) muss also für das gesamte Byte reichen, also
für (das halbe) Startbit, die (meist) 8 Datenbits, das evtl. Paritätsbit
und das (erste) Stopbit. Laufen in dieser Zeit Sendetakt und
Empfangstakt auseinander, so klappt die Übertragung nicht.
Es ist ein Trugschluss, dass die durch Taktunterschiede beider Seiten
bedingte schlechte Stabilität der Übertragung durch langsame Baudraten
verbessert werden kann, denn bei langsamerer Übertragung dauert das
Telegramm (Byte) auch mehr Takte, was die gleiche Abweichung ergibt.
Langsame Baudraten minimieren lediglich die Anfälligkeit gegen äußere
Störungen.
Die Baudratentabellen sagen nichts darüber aus, ob eine Übertragung mit
(recht ungenauem und stark driftendem) internem Takt funktioniert,
sondern nur, dass es mit speziellen "Baudratenquarzen" bedeutend
sicherer geht als mit Quarzen "glatter" Frequenz.
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