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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Nichtinvertierenden Verstärker mit spannung steuern


Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Heyho..

Ich wollte den Verstärkungsfaktor (bei einem nichtinvertierenden
Verstärker) statt durch einen spannungsteiler, durch eine Spannung
regeln lassen. Gibts da irgndwelche Tricks? Ich hab schon ein wenig
versucht mit widerständen rumzubasteln.. Ich hab 0-5V Spannung und
möchte damit etwa 1-5 fachen Verstärkungsfaktor regelen.

Jemand ne Idee?

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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Das geht so nicht. Such mal nach "voltage controlled amplifier" (VCA).
Das macht, was Du suchst.

Gruß, Stefan

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Ok, hab ich dann richtig angenommen.

Nur, was genau sagt mir jetzt +/-40dB ? kann man das irgndwie in
Relation zur Spannung setzen?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Die letzten 3 posts habe ich wohl in den falschen Thread gepostet.

Aber ne Frage zum VCA:
Gibts auch VCAs die mehr als +/-7V Versorgungsspannung und somit
Ausgangsspannung können?

kratz.

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Beim VCA handelt es sich immer um eine NICHTLINEARE Schaltung. Ein
Operationsverstärker ist zunächst mal LINEAR. Also muß irgendwo ein
nichtlineares Bauteil in der Schaltung eingefügt sein. Das kann in
einem VCA-Schaltkreis enthalten sein, das kann auch ein FET irgendwo am
OP sein, ein Analogmultiplizierer kann es ebenfalls, der hat sogar eine
sehr lineare Modulationskennlinie, denn es handelt sich bei der
VCA-Funktion eigentlich um eine Amplitudenmodulation. Digital geht
sowas mit digital steuerbaren Potis oder sogenannten
"Multiplizierenden" DA-Wandlern, die werden über ihre
Referenzspannung in der Ausgangsamplitude gesteuert. Eine
Zweiquadranten-Steuerung reicht hier aus, da der Steuereingang ja die
Phasenlage des gesteuerten Signals nicht invertieren muß, was mit einem
Vierquadranten-Multiplizierer möglich ist.
1-5V Steuerbereich also ein Faktor 5 entspricht 14 dB Regelumfang. Die
Steuerkennlinie der integrierten VCAs ist selten linear oder im
dB-Maßstab linear. Oft wird das nicht benötigt, da der VCA in einer
Regelschleife sitzt, die z.B. ein Mikrofon in der Lautstärke regeln
soll.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Ah, hm. Hab ich mir schon gedacht. Zwar ne lineare Kennlinie, aber in
nem logarithmischen Koordinatensysten. Dann guck ich mal lieber bei
Digitalen Potis. Dankee

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hmpf, bei den digitalen Potis finde ich nur die mit Up/Down Eingängen.
Die "digital" gesteuerten haben meist nur 4 Gain-Stufen (1,2,4,8).
Aber das brauche ich nicht.

Ich hab mal ein Schaltbild angehangen.
Man sieht 3 OPAMPs.
Ganz vorne kommt ein Signal (etwa 1Vpp, 0,5V offset) rein. Dies trimme
ich nun per Subtrahierverstärker auf 1Vpp 0V Offset.
Jetz möchte ich dieses Signal per Spannung(0-5V) ungefähr zwischen
1V-20V rumverstärken um dann ganz hinten noch per Spannung ein Offset
addieren(subtrahieren) zu können.

Das muss doch wohl irgndwie gehen !

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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immer das gleiche

Autor: Martin G. (Gast)
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Hallo!

Wie wär's mit 'nem Multiplizierer? AD633

servus,
Martin

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hui!

sieht ja echt Hammer aus.
Beie (-)Eingänge auf 0V legen und dann in den oberen (+) das
originalsignal und darunter das passende Gain Signal.

Und der oberhammer: Da ist direkt ein Offset-addierer drin :-)

PS: Was bedeutet das /10V in der Gleichung?! wieso wird denn immer
durch 10 geteilt?

Autor: Martin G. (Gast)
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Hallo!

Na ja, das Teil kann ja schlecht 100V² ausgeben...

Bei je 10V an den Eingängen kommen halt wieder 10V 'raus, als
Normierung.

Aber nimm das 'low cost' nicht zu genau...

servus,
Martin

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Naja, mal angenommen ich habe +20V und -20V. und ein signal was zwischen
-0,5V und +0,5V pendelt. Dann sollte dieses mal 40 genommen werden
können. (wobei ich ja 40V zum Multiplizieren brauchen würde.. hm)

Aber wenn ich dahinter einen *10 OPAMP hänge, und ich ne verstärkung
von 1 im multiplizierer nehme, dann habe ich ja als standard ne 10fache
verstärkung.

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