Gast
#4131318
Hallo Leute, Ich hätte da mal ein paar Fragen zu SEPIC Induktivitäten - ich verstehe zwar, wie SEPIC funktioniert, habe aber noch Nachholbedarf bei Induktivitäten. Ich habe auf "irgend einen Kern" aus einem ATX Netzteil eine Bifilar Wicklung aufgebracht. Ich habe dazu einfach zwei Lackdrähte miteinander verdreht und dann auf den Kern aufgewickelt. Raus gekommen ist dabei zwei 100µH Wicklungen auf einem Ringkern, was genau das war, was ich brauchte. Aber jetzt kommt es: Wenn ich das ganze bei 200kHz betreibe läuft alles super, wie gedacht. Wenn ich aber die Frequenz auf 100kHz begrenze (bei gleicher Eingangs./Ausgangsspannung und Ausgangsstrom wie bei 200kHz) dann wird die Induktivität deutlich wärmer (nicht heiß, aber ich denke locker 10-15°C Wärmer). Ich dachte, wenn das "Kernmaterial" falsch sein sollte würde ich das eher bei der Erhöhung der Frequenz merken, als bei einer Senkung. liege ich da falsch? Alternative Problembetrachtung: der Strom durch die Wicklung ist bei 100kHz doppelt so hoch wie bei 200kHz und der Lackdraht ist einfach zu dünn und wird wärmer. ich denke, die zweite Problembetrachtung ist die richtige, oder? Aber meine hauptsächlichen Fragen sind: Was für Kerne/Ringe (vom Material her betrachtet) nimmt man am besten und ist die Wicklung, so wie ich sie angegangen bin (Bifilar - was ich der einfachheitshalber gemacht habe) hierfür am besten geeignet? PS. Ich benutze aktuell keinen Kontroller/Regler zum "rumspielen", sondern ein Funktionsgenerator. Daher kann ich ohne großen Aufwand auch Frequenzen verändern. Später werde ich allerdings einen ca. 100kHz Regler benutzen. Vielen Dank