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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik schneller uC gesucht


Autor: Jan Haan (Gast)
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Hi, ich suche einen relativ schnellen und dabei möglicht leicht zu
handhabenden Mikrocontroller.
Ich wollte ihn an einen parallelen Datenbus hängen (als Slave). Dabei
soll er alle 100nS (also 10MHz * x) ein Byte ausgeben.
Er sollte leicht zu bekommen sein (Reichelt), leicht zu programmieren
sein (z.B. per LPT, ISP), und auf 3,3V laufen.
Fehlen noch Angaben?

Autor: Jan Haan (Gast)
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PS: kann man einen AVR ausreichend übertakten? Hat jemand erfahrungen
damit? Wenn ja wie weit?

Autor: Fly (Gast)
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AVR sollte man nicht übertakten!
Funktionsgarantie ist dann nicht mehr gewährleistet. Ich hab die
Erfahrung gemacht dass >20MHz die Programmdaten nicht mehr sauber aus
dem Flash gelesen werden und somit undefinierte Dinge passieren.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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ein avr mit 20mhz in assembler sollte schnell genug sein, um die daten
auszugemeb, fraglich ist dabei das du pro ausgabe nur einen takt für
berechnungen hast, das ist ganz schon blöd.
Ich glaube NEC V850 - aber den gibbets nicht bei reichelt.

Autor: Aleksej Kiselev (Gast)
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2Sebastian Heyn:
Vielleicht noch weniger als einen Takt - nicht alle AVR-Befehle
brauchen nur einen Takt fuer die Ausfuehrung. LDI oder z.B. PUSH
braucgen schon 2.

Autor: Aleksej Kiselev (Gast)
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AVR darf man problemlos bis 24MHz uebertakten, wenn man eine gute
Spannungsquelle hat. Aber in diesem Fall bringt es nichts. Man sollte
mindestens 4 Takte pro Ausgabe haben, schaetze ich, das heisst, dass du
mindestens 40 MHz von einem AVR haben sollst. Aber das ist schon
verdammt viel. Also entweder DSP oder ARM. Kann sein, dass FPGA in dem
Fall auch was bringt.

Autor: Michael (Gast)
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" Fehlen noch Angaben? "

Ja, was soll das werden ? Ändert sich z.B. das Byte oder kann man nicht
einen 75xx245 nehmen, um die Schalter einzulesen ?

Autor: Bastian Schmelzer (bastianschmelzer)
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Genau,
  schreib erstmal,was du machen möchtest,dann kann man dir auch
helfen:
Ich hatte vor einiger Zeit auch mal die Idee einen µC an den Bus eines
anderen µProzessors zu hängen (PIC an 8051), hab das aber nicht weiter
verfolgt. Wenn du aber z.B. einen EPROM-Simulator basteln willst, dann
könntest du den µP anhalten, die Daten in ein SRAM schreiben und dann
das Programm aus dem SRAM ausführen. Ich hoffe, das ist jetzt richtig
rübergekommen.

Gruß,
  Bastian

Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
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3,3V und 20MHz könnte auch bei nem AVR schwierig werden.

Autor: Jan Haan (Gast)
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Ich brauche den Controller als Peripherie-Controller an einem CPU, den
ich nicht langsamer takten kann.
Ich hab mir überlegt einen CPLD zu verwenden, kenne mich damit aber
noch garnicht aus.
FPGAs sind mir ehrlichgesagt zu teuer.
Ach ja, der Bus hat 16/32Bit breite, somit müsste ich wohl als
Mikrocontroller einen ARM nehmen, oder halt programmierbare Logik.
Kann mir jemand sagen ob das mit einem CPLD machbar ist und wo ich
Infos dazu bekomme (vorzugsweise auf deutsch)?

Autor: Stephan (Gast)
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Die kleinsten CPLDs, z. B. von Altera oder Xilinx sollten genau richtig
sein für Deine Anwendung.

Dann gibt es da noch von Silicon Semi 8052-kompatible Controller mit
bis zu 100MIPS. Sollte auch reichen.

Stephan.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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bei 32Bit kannst du den AVR sowieso knicken. Der müsste ja dann 4*OUT
o.ä. benutzen. das sind dann hingegen schon 4 takte.

Autor: Michael P. (Gast)
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Ich finde den 56F801 von Motorola nicht schleicht. Ist eigentlich ein
DSP ist aber fast so einfach zu handhaben wie ein MC.

Mfg Michael

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