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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schwingkreis mit einem Quarz stabilisieren?


Autor: Freak5 (Gast)
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Wenn man einen Grundtonquarz hat, kann man diesen in einem Schwingkreis
einsetzen um mit einem seiter Obertöne (4x zum Beispiel) Den
Schwingkreis zu stabilisieren?
In diesen stabilisierten Schwingkreisen sind die Quarze eigentlich nie
zusätzlich beschaltet, jedoch wurde in den Beispielen, die ich
betrachtet habe immer der Grundton genommen. Mit einigem
Schaltungsaufwand wurde dann der langsame Schwingkreis zum Aufbauen
eines 3x schnelleren Schwingkreises benutzt, anstatt den Quarz selber
in dem 3x schnelleren Schwingkreis auf der 3. Oberwelle zu betreiben.

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Hi,
Du kannst probieren, den GrundtonQuartz mit einem Widerstand entwas zu
belasten, dann bekommst Du ihn evtl. dazu auf der dritten oder der
fünften Oberwelle zu schwingen und nicht mehr auf seinem Grundton. Aber
sicher nicht auf der vierten...

VlG
AxelR

Autor: Freak5 (Gast)
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Wie funktioniert dann das Multiplizieren von Frequenzen?

Bei einem Schwingkreis hätte ich aber schon die Frequenz. Kann man den
Quarz dadurch nicht anregen?
Irgendwo bei Google in einem Piratensenderforum habe ich einen Beitrag
gefunden gehabt, bei dem jemand einen 27.xxx Mhz Quarz hatte und damit
einen Sender auf 90.xxx Mhz gebracht hatte.
Er hat nicht verstanden wieso, bis jemand bemerkt hatte, dass es sich
um einen 9Mhz Quarz handelte, welcher auf dem 3. Oberton schwingte. Ich
habe nur so eine Version gesehen, welche von Google angezeigt wurde,
aber scheinbar scheint das zu funktionieren einen Quarz auf so hohen
Frequenzen schwingen zu lassen.
Oder der Quarz muss garnicht selber auf der Frequenz den Schwingkreises
schwingen um diesen zu stabilisieren. Wäre es nicht möglich, dass der
Quarz dem Schwingkreis nur alle X schwingungen einen Impuls gibt, der
diesen stabilisiert?

Sonst hätte ich noch eine Frage: Woher bekommt man eigentlich Quarze
mit 20-40Mhz? In dem Bereich wollte ich eigentlich mit Schwingkreisen
experimentieren. Dort hat man nicht so viele HF Probleme(ist sicher
relativ und ich habe es noch nicht ausprobiert.) und die Spulen werden
nicht so groß.

Autor: Freak5 (Gast)
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Google Ergebnis:
Frequenz Ordnung des r C
Obertones
1
2 MHz Grundton 300...400 10 fF
4 MHz Grundton 250...350 8...20 fF
8 MHz Grundton 230 15...25 fF
16 MHz Grundton 220 20...25 fF
30 MHz 3.Oberton 2500 1...2 fF
60 MHz 3.Oberton 2500 1...2 fF
60 MHz 5.Oberton 5700 0,5...0,7 fF
120 MHz 7.Oberton 12000 0,2...0,3 fF
Typische Werte von AT-Schnitt-Quarzen
Bei hohen Frequenzen, für die nur Obertonquarze erhältlich sind, wird
der Frequenzhub
wegen der kleinen C - Werte für viele Anwendungen zu klein. In diesen
1
) f / U ’ Frequenzhub
Modulationseingangsspannung
mF
’ Hub
Modulationsfrequenz
512
(7)
(8)
Fällen mu$ mit Oszillatoren im Grundtonbereich gearbeitet werden und
durch die
Vervielfachung der Frequenz, der Hub mit vervielfacht werden.

Autor: Hans (Gast)
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quarz => niedrige frequenz..

PLL=>dorthin wo du willst ;)

damit bist quarz-stabil und kannst im prinzip beliebige frequenzen
rausholen...

73

Autor: Freak5 (Gast)
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Aber zwischen den Quarzschwingungen ist das dann doch nicht immer
kurzzeitstabil, oder?

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Quarze bis etwa 20 MHz sind normalerweise Grundtonquarze, was
darüberliegt sind meistens Obertonquarze und zwar NUR die ungeraden
Harmonischen 3,5,7.... Man kann allerdings heute Grundtopnquarze bis
über 100 MHz produzieren, nur sind dann die Quarze sehr dünn, und die
Produktion ist teuer, also nur für Spezialfälle.
Ja früher gabs bei Reichelt die CB-Quarze ( 9MHz Grundton) und eine
Menge im 36-40 MHz Bereich, das war dannn etwa 12MHz Grundton.
Aber seit es PLLs gibt, sind die ausgestorben, man findet mit etwas
Glück noch einen Händler, der noch ein paar aus der Zeit übrig hat.
Man kann für Spezialanwendungen auch einzelne Quarze herstellen lassen,
für den Amateurfunk z.B. über www.andyquarz.de oder bei den Herstellern
KVG und Telequarz in Neckarbischofsheim, aber das kostet etwa den
10-20fachen Preis eines Standardquarzes - immer noch bezahlbar.
Der Quarz schwingt am ehesten auf der Grundfrequenz, wenn man einen
Oberton anregen will, muß man die Schwingung auf dem Grundton
verhindern, eben durch Schwingkreise o.ä. Hinzu kommt, dass ein Quarz
eine Serienresonanzfrequenz  ( auf der ist er niederohmig wie ein
Serienschwingkreis) und dicht daneben eine Parallelresonanz (
hochohmig) hat. Je nach Aufbau der Ozillatorschaltung wird eine der
beiden benutzt.
73
Christoph

Autor: Profi (Gast)
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Es ist üblich, den Oszillator mit der Grundfrequenz zu betreiben, das
Signal zu übersteuern, durch die Begrenzung (Clipping) entstehen
Obertonanteile, von denen man den gewünschten (z.B. 3., 5. oder 7.) mit
einem Schwingkreis herausfiltert und weiter verstärkt.

Ein renomierter Quarzhersteller ist www.quarztechnik.de in Daun.
Dort kosten Quarze mit fast beliebiger Frequenz ca. 20 Euro. Lieferzeit
3 Wochen, Express 1 Woche mit 20% Zuschlag.

Suche mal nach dem Quarzkochbuch, da steht alles in aller
Ausführlichkeit drin.
Obertonquarze haben einen besonderen Schnitt, damit man sie gleich in
einem Qszillator mit höherer Frequenz betreiben kann.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Das Thema Quarz aus einem neuen Blickwinkel - Programmierbarer
Quarzoszillator 1 - 100Mhz auf DIL24 Platinchen
http://www.ak-modul-bus.com/cgi-bin/iboshop.cgi?sh...

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