Atmeg8 im Leerlauf sehr heiß??

Gast #271818
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hi,

ich habe mir einen ATmega8 gekauft und eine Grundschaltung aufgebaut
Diese schaltung sieht so aus:
http://www.kreatives-chaos.com/index.php?seite=avrgrund  (die erste)

ich hab noch nichts an den I/O ports dran außer eine anschlussleiste

wenn ich die schaltung unter spannung setze mit (5,08V) wird der µC
nach ca 30 sekunden schon sehr warm , so warm das ich angst hatte das
er abbrennt.

Ist das normal das der so ne heiße Temperatur kriegt ?  , ich habe mir
schon gedacht das er nen Kurzschluss hat oder das VCC und GND
vertauscht sind, waren sie aber nicht (hab 3mal nachgemessen).

woran kann das liegen?

hat der µC einen Überhitzungsschutz, also das er sich ab einer gewissen
temperatur abschaltet ?

muss ich  AVCC, AREF mit +5V verbinden  , oder kann ich die auch ganz
weglassen ?

mfg
Christian Edelsbrunner
Gast #271820
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Steckt er vielleicht um 180 Grad gedreht in der Fassung? Davon werden
die meisten ICs heiß...
Oder irgendein Ausgang ist nach Masse kurzgeschlossen, das kann man mit
dem Ohmmeter leicht überprüfen
Der AtMega8 ist ja hoffentlich noch für 5V gebaut und nicht wie viele
neuere Chips nur max 3,3V?
Gast #271822
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ich hab das jetzt mal gecheckt , er steckt richtig im Sockel und kein
Pin der nicht soll (die 2GND) habn kontakt mit GND ABER wenn ich den µC
in den Sockel stecke dann hat VCC,AVCC,VREF kontakt mit GND, IST DAS
NORMAL , scheint so als würde der Controller in sich kurzschließen

und ich hab den ATMEGA8-16PI

ich hab die schaltung eigentlich gleich aufgebaut wie meine schaltung
mit dem AT90S2313 , nur halt andere Pinbelegung und AVCC VREF sind noch
dazugekommen
Gast #271825
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Was heißt "hat Kontakt", was sagt das Ohmmeter genau? Eine
Diodenstrecke in Sperrichtung gemessen also 0,7V wenn der Pluspol des
Ohmmeters an GND liegt könnte sein. Aber mit der koreekten Polung in
Durchlaßrichtung ist das nicht normal.
Gast #271826
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Wenn solche Chips sehr heiss werden, dann ist fast immer irgendwas
falsch angeschlossen - selten dass die ab Werk total hinüber sind.

Hast Du das Pinout vom richtigen Chip mit dem richtigen Gehäuse
verwendet? Sorry wenn die Frage blöd klingt, aber es hat auch schon mal
jemand fertig bekommen, das Pinput vom Tiny2313 auf einen Mega32 zu
extrapolieren.

Vor ein paar Monaten hatte hier jemand ein CD4000 IC zum Glühen
gekriegt, indem er ihn durch falschen Anschluss in den Latchup brachte.
Er hatte Glück, der Chip überlebte es. Würde ich hier nicht drauf
wetten, auch wenn die AVRs recht robust sind.

Wenn das Teil mal durch thermische Überlastung aufgab, dann wird es
auch bei korrekter Beschaltung heiss werden. Wodurch ein Dilemma
entsteht: "Probieren ich einen zweiten AVR aus, mit dem Risiko auch
den zu himmmeln?"
Gast #271827
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wenn der Chip drinnen ist messe ich zwischen GND und VCC 47,8 Ohm

und ich hab die Pinbelegung von nem ATmega8 (aus dem Datenblatt)
benutzt also an dem wirds nicht scheitern , ich hab jetzt nochmal alles
überprüft und finde einfach den Fehler nicht, jetzt noch 2 fragen:
macht der externe Quartz was ?
 und für was sind VREF und AVCC ???
Gast #271830
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das das die über kreuz liegen hab ich richtig gemacht , ich habe gerade
eine andere Schaltung mit dem Atmeg8 im inet gefunden

die 1. ( die ich jetzt habe):
http://www.kreatives-chaos.com/bilder/schaltungen/avr_grundschaltung.gif

die 2. :
http://www.elektronik-projekt.de/content/images/M8CS.gif

bei der 2. wird beim ResetPin ein 10K Widerstand verwendet und beim 1.
ein 100K Widerstand, kann das auswirkungen haben ?
Gast #271832
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AVCC muss immer ran, das ist die Stromversorgung von dem Port mit den
ADC-Eingängen. Aber das haben hier auch schon einige ausprobiert, m.W.
ohne Heizeffekt, nur tut der Port dann halt nicht. AREF kann erstmal
weggelassen werden. Quarz trotz internem Oszillator stört nicht.

Reset 100K ist witzlos, da hat der ja intern schon weniger dran. 10K
passt besser, Reset kann aber bei Tiny/Megas in störarmer Umgebung auch
komplett ohne Beschaltung auskommen.
Gast #271833
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ich hab ein schaltnetzteil von nem alten OPTO to RS232 konverter dafür
verwendet , das verwende ich jetzt schon seit einem Jahr und hat noch
immer gefunzt, das hat gar keine negative Spannung, ich probier jetzt
mal das mit dem RESET nicht beschalten aus
Gast #271835
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Zum Test würde ich den Chip aus der Schaltung herausnehmen, und dann
'frei verdrahtet' nur 2 Pins anschließen: GND auf 8 und Vcc auf 7 per
Strommeter (und Schutzwiderstand 47 Ohm), sollte nicht mehr als 20 mA
ziehen.
Gast #271836
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Bevor Du vollkommen verzweifelst, wuerde ich noch mal die Sache mit dem
Latchup, die schon A.K. angesprochen, hat verfolgen: Lege mal alle
unbenutzten Eingaenge auf ein definiertes Potential (VCC oder GND).

Ich habe naemlich schon von aehnlichen Problemen bei AVRs gelesen.

Oder google mal in Groups nach "avr latchup", da gibt es einige
Treffer!
Gast #271844
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wenn dann ist der vom werk her defekt gewesen, ich hatte mal einen
tiny2313 mit verkehrter betriebsspannung (+ und - vertauscht)
angeschlossen, das ist jetzt ca ein halbes jahr her und der geht immer
noch.
mess mal den widerstand zwischen den gnd und vcc (die gnd leitung des
messgerätes auch an gnd des controllers, sonst geht das über die
dioden)
Gast #271846
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Im Zweifelsfall probiers mal mit ner 9-Volt-Blockbatterie
und einem nachgeschalteten 7805 aus. Aber die Beschreibungen,
die Du gibst, klingen wirklich eher danach, als hätte der Chip
seinen Schöpfer getroffen :-)

Greetz
KMT
Gast #271848
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ich hab das jetzt ausprobiert, wieder 160mA , ich werde mir jetzt einen
2. kaufen und dann mal bei dem zuerst messen , dann in die Schaltung
einbauen , NO RISK NO FUN, 10€ sind nicht die welt
Gast #271850
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mein vater hat ihn letztens beim Conrad gekauft da kostet einer 10€ ,
jetzt kauf ichs bei nem kleinem elektronik geschäft, da kostet er 3,9€


Noch ne frage: was hat das 16PI , AU  zu bedeuten , gibts da
unterschiede ?
Gast #271851
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Noch einer, der seinen Mega8 bei Conrad gekauft hat.

Zum Thema:
extrem simpel, ist mir passiert!

Ich habe mir das Datenblatt genommen und mir die Anschlussbelegung
notiert.
Dann habe ich alles auf einer Unikarte verlötet und am Ende war alles
spiegelverkehrt... Weil ichs von unten und nicht von oben betrachtet
hatte. Kann so etwas in der Art bei Dir passiert sein?

VlG
AxelR.
Gast #271854
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noch meine 2ct:

Bei einer ersten Inbetriebnahme immer ein Strommessgerät und einen
Schutzwiderstand in die Versorgungsleitung einbauen, letzterer so groß
(bzw. klein), dass er auf das 5-10fache des zu erwartenden
Betriebsstroms begrenzt - und dies zwingt schon zu der Überlegung: was
erwarte ich eigentlich? Hat der Strom die richtige Größenordnung, dann
unter Beobachtung des Messgerätes den Widerstand kurzschließen.
Gast #271855
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@ Axel Rühl  wie meinst du das, das da was spiegelverkehrt war die pins
hab ich sicher richtig gemacht außer bei denen von Conrad wären sie
anders, aber ansonsten hab ich sie von unten betrachtet, ist ja auch
easy, einfach immer vom Pin1 ausgehen , dann kann man eigenltich nix
falsch machen
#271857
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>aber ansonsten hab ich sie von unten betrachtet, ist ja auch
>easy, einfach immer vom Pin1 ausgehen
? Von unten ?
Hast du dann evtl auch links angefangen zu zählen ?
dann isses spiegelverkehrt...

Stell den atmel mal mit den beinchen nach unten vor dich hin:
01 |o`| 28
02 |  | 27
03 |  | 26
04 |  | 25
05 |  | 24
 . |  | .
 . |  | .
14 |__| 15
#271858
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AREF sollte man nicht direkt an Vcc hängen.
Ist wie defaultmässig die interne Referenz für den ADC gewählt, fliesst
ziemlich unbegrenzt Strom in den AREF-Pin hinein.
Normalerweise lässt man AREF offen oder blockt diesen mit 100nF gegen
Masse ab.
Will man eine externe Referenz nutzen, schliesst man diese über mehrere
Kiloohm an AREF an und stellt das dann programmgesteuert im
ADMUX-Register um.

Gruss
Jadeclaw.
Gast #271859
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da ist mit sicherheit der Spiegel schultz, was doch bei mir auch so.
passiert einem aber nur einmal.
die Pin Konfiguration im Datenblatt bezieht sich auf eine Betrachtung
von OBEN. Ist natürlich alles Definitiossache.
Piecks ihn auf ein Stück schwarzes Schaumstoff. Dann liegt er richtig
auf dem Tisch..

Bin ja mal gespannt

AxelR.
Gast #271860
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Laut Datenblatt zieht ein mega88, und für den mega8 wird das ähnlich
aussehen, bei (im Maximum) 5.5 V und 24 MHz 15 mA (ich habe bei 5.0 V
und 22 MHz zwar 21 mA gemessen, aber egal). Nehme ich das 5-fache als
Grenzwert, so komme ich auf 5.0 V / 75 mA => 68 Ohm für den
Schutzwiderstand, ich verwende meist 33 oder 47.
Kostet nur ein paar Minuten, kann aber jede Menge Arbeit und auch Geld
sparen; man bedenke nur, was in diesem Thread schon an manpower
'verheizt' wurde.
Gast #271861
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>Ist wie defaultmässig die interne Referenz für den ADC gewählt,
>fliesst ziemlich unbegrenzt Strom in den AREF-Pin hinein.

Also mein Mega8 hat als Default "AREF, Internal Vref turned off".
Macht auch aus zweierlei Gruenden Sinn:
1. wie beschrieben als Schutz vor Stromfluss bei beschaltetem Aref
2. verbraucht die Referenz auch Strom, der ja nicht sein muss, falls
man den ADC nicht verwendet.

gruss, alex.
Gast #271863
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Also ich habe den IC richtig eingebaut, das mit dem spiegel hab ich
nciht gemacht (das is mir vor 2 jahren schon mal passiert).


und soll ich jetzt Aref an 5V hängen oder nicht, bin mit dem letzten
Post nicht ganz klar gekommen

und der spiegeleffekt konnte es aus dem grund nicht sein , weil ich mit
so komischen abgreifklemmen , direkt am pin 8,7, 22 abgegriffen hab und
da hatte ich auch 175mA
Gast #271866
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So kann geclosed werden , weil es ja eh klar ist  ,  DER µC ist hin er
zieht j alleine ohne schaltung shcon 170mA , ich kaufe mir nen neuen
und pasta


BIG THX @all die geantwortet haben , auf die idee den strom zu messen
wäre ich nie gekommen

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