http://www.analog.com/en/subCat/0,2879,759%255F786%255F8%255F333a%255F8%255F333de,00.html#333
Wieso einen 'einen chopper-stabilisierten
Präzisionsoperationsverstärker' nehmen ?
Bringt nur ein Taktsignal zusätzlich ...
Also, mal obige Tabelle und die Schaltung verwendet:
a) Ein AD 797 hat 10 mA Ausgangsstrom und 25uV Offsetspannung und
kosten min. $4,31. Der wäre als Treiber ideal, die 25uV Offset max.
sind ok.
b) Ein AD 8605 hat 20 uV Offsetspannung und kommt auf 200fA
Eingangsstrom (das macht meist das Platinen-Layout zunichte) und kosten
min. $0,67.
(Die Empfehlung ist ein Schuß aus der Hüfte. Ich habe aber vor vielen
Jahren selbst ein Analysen-System für die E-Chemie entwickelt und
Chopper waren damals schon nicht mehr erste Wahl)
Beide OPs etwa 1- 5 MHz nutzbare Bandbreite und im worst Case 45uV
Offsetfehler über die gesamte Lebensdauer.
Allerdings könnte man beim AD 797 die Offsetspannung noch justieren und
sich so das gesamte System lt. Schaltplan in den (höheren)einstelligen
uV Bereich bringen. Bzgl. der 5mV hätte man dann einen Offset von
0,1%, der sich bzgl. Langzeitverhalten und Temperatur leicht verändert
(für genaue Werte müßte man sich durch die Datenblätter wühlen).
Der Impedanzwandler würde seinen Offsetfehler aber auch der Verwendung
eines 'chopper-stabilisierten' Vorverstärkers mit einbringen. Zudem
dürften solche OPs sicherlich nicht die Minimal-Eingangsstöme moderner
Präzuisions-OPs erreichen.