ausrüstung für smd-löten

Gast #272904
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hallo,
ich plane demnächst meine erste Platine mit SMD Bauteilen zu löten.
Dazu muss ich aber erst noch einen kleinen Lötkolben kaufen.
Umgeschaut habe ich mich auch schon, es sollte schon eine regelbare
Station mit einem kleinen Kolben sein. Eine digitale fällt aber vom
Preis flach (maximal 100€). Bei ELV zum Beispiel findet man diese:
http://www.elv.de/Shopping/ArtikelDetail.asp?Referenz=585%2D04&Gruppe=LW%2DLT&Stufe=2
Aber auch die MS250S von Ersa.

Nun meine Fragen:
1. Hat jemand eine dieser Stationen und was haltet ihr davon?
2. Wo gibt es günstige Alterntiven?
3. Sind die Spitzen auch wirklich für SMD geeignet (SO 1.27 und
QFP-0.8) oder ist der durchmesser zu groß?

danke
Gast #272905
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Ich habe die LS50 von Conrad für 50Euro gekauft und finde sie ist nicht
die beste Station aber Fürs Geld gehts und SMD geht auch. Und falls man
versehentlich 2-3 Pins mit lötzinn verbindet dann halt mit Entlötlitze
hin und gut ist. Einfach mal Probieren wird schon nicht schiefgehen....
Gast #272906
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ich löte smd (obwohl ich smd-lötzeug habe) bit meinem
weller-stino-lötkolben. ist ne frage der gewohnheit.  ein bisschen
flüssiges flußmittel, entlötlitze, halbwegs feines lötzinn und übung.
achja und nicht soviel kaffee trinken, sonst zitterst du einen zurecht
:-))
achja und ein kleinees mikroskop und licht ist echt manchmal zu
empfehlen - sonst machst du dir die augen kaputt
Gast #272907
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Wie Ullrich kann ich dir für den Anfang auch die LS50 empfehlen. Hat
genügend Leistungsreserven, heizt schnell an und hält die Temperatur
recht gut. Nachteilig sind das dicke und recht unflexieble Kabel und
dass der Kolben vorn am Griff recht heiß wird. Ist aber nur
Gewöhnungssache.

Die Lötspitzen sind sehr gut und halten recht lange. Für QFP ist eine
0,8mm Spitze an günstigsten. Bei den bleistiftspitzen-Spitzen ist die
Wärmeübertragung nicht so gut.
Gast #272911
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@Steffen
Die LS50 heizt schnell an ???
Man merkt, dass du noch nie mit einem Weller Lötkolben gearbeitet
hast:
Die LS50 braucht rund 2 Minuten bis man löten kann.
Mit einer guten Wellerstation sind es kaum mehr als 10s...


Ich habe auch eine LS50 rumstehen, und finde das Teil ist billig
Schrott:
Die Schwammablage rostet, das Kabel ist nicht hitzebeständig, es gibt
keine feinen Lötspitzen. Selbst wenn die Hersteller 0,8mm Lötspitze
dazuschreiben, im Vergleich zu einer Weller 0,8mm Spitze ist die Spitze
um einiges breiter. Außerdem gibt es von Weller Spitzen mit 0,2mm...
Meine Empfehlung: Einmal richtig investieren und dann für lange Zeit
etwas davon haben. Spätestens wenn alles Bleifrei wird, merkt man den
Unterschied.
Gast #272912
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Hallo Hans Dieter,

Hoffentlich hast Du Dein Problem mit der Ausrüstung für das SMD Löten
gelöst. Falls Du noch nicht ganz zufrieden bist: Bei www.gadgetpool.de
habe ich ein komplettes Eionsteigerset für das SMD Löten ( mit Ofen,
Temperaturcontroller, Testplatinen, Paste usw.) gefunden.
Gast #272913
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Hi,

ich nutz ne Ersa RDS 80 dazu eine feine Spitze glaub das ist eine 0,3mm
 und das wichtigste meiner Meinung nach ist dünner Lötzinn. Da hab ich
einen mit 0,3mm da lässt sich die Menge des Zinns sehr gut dosieren.
Flussmittelstift von Reichelt.

Als Pinzette habe ich eine die normalerweise zum Wimpernzupfen benutzt
wird. Die hält von selbst die Bauteile. Die im Bild ist etwas feiner
als  die die ich hab.

Grüße
haves
Angehängte Dateien:
Gast #272918
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Letzte Woche hab ich ne WS81 mit 2x MLR21 für ~150€ ersteigert :)

Für meinen bisherigen LR21 Kolben gibt's nicht so kleine Lötspitzen,
daher wollte ich jetzt einen MLR21 ausprobieren. Da gibt es wesentlich
feinere Spitzen für.
Gast #272921
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wo kauft ihr das Flussmittel? gibts da unterschiede? die stifte bei
reichelt sind ja nicht grad ein schnäppchen.
habe mich in den artikels mal informiert, da wird immer beim smd-löten
von flussmittel und pinsel geredet.

danke
Gast #272924
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@Alex:

Warum über die Heißluftpistole lachen? Was einfacheres gibt es nicht.
Wir haben das auch in der Firma so gemacht.

Mit einer Bosch-Heißluftpistole mit Temperatur- und Luftmengenregelung
und einer geeigneten Düse haben wir  Prozessoren mit einigen hundert
Beinen aus- und wieder eingelötet.

Gruß Jens

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