Hallo, ich möchte mir für ein Projekt eine Aufsteckplatine für das F4 Discovery Board bauen. Insgesamt brauch ich dafür relativ viele Pins, von denen leider einige bereits durch die verbaute Hardware blockiert sind. Ich hab auch schon mit CubeMX experimentiert, ob man die Pins nicht sinnvoll verlegen kann um diesem Problem aus dem Weg zu gehen. Klappt leider nicht. Im Speziellen geht es mir um die Pins, die durch das I2C und I2S Interface des CS43L22 blockiert werden. Der DAC hat ja einen Reset-Eingang und in seinem Datenblatt http://www.cirrus.com/en/pubs/proDatasheet/CS43L22_F2.pdf steht auf Seite 8: "Reset (Input) - The device enters a low power mode when this pin is driven low" Und die Angabe zum Stromverbrauch auf Seite 19 deute ich so, dass der DAC bei RESET auf low wirklich "off" ist. Ich habe mir nun also gedacht, dass ich den Reset-Pin (PD4 auf dem Board) dauerhaft auf Masse lege und ich dadurch die blockierten Pins anderweitig verwenden kann, ohne dass mir der CS43L22 dazwischen funkt. Seht ihr das auch so, oder habe ich vielleicht etwas übersehen. Viele Grüße Jens PS: Grundsätzlich könnte ich den DAC natürlich vom Board löten und wenn alle Stricke reißen, werde ich das auch tun, zunächst würde ich aber gern einen reversiblen Weg versuchen. PPS: Falls die Frage aufkommt, ich würde gern CAN1, CAN2, SPI2, SPI3 sowie 3 UARTS benutzen
Ich stimme zu. Beim Überfliegen des Datenblattes scheint der Audio-DAC völlig tot zu sein, wenn RESET auf Low liegt. Laut Datenblatt des Discovery Boards brauchst du aber gar nicht aktiv low treiben, da ein Pull Down vorhanden ist (R43 mit 10k) Beachte aber, wie sich die Seriellen Busser verhalten, wenn du PA4 und PC3 verwendest. Hier hängen eine Menge passiver Bauteile dran.
Die Discovery-Boards sind für den ersten Kontakt ja nett und schön. Aber angesichts der bereits verbauten Hardware (egal ob jetzt Audio DAC oder ein komplettes LCD bei F429), empfehle ich eher den Blick auf die Nucleo-Boards von ST. Diese sind noch preisgünstiger als die Discovery-Boards, lassen einem aber wesentlich mehr Freiheiten, da (fast) alle Pins frei von verbauter Peripherie sind.
Hallo, danke auf jeden Fall fürs Feedback. PA4 und PC3 werd ich wohl nicht brauchen, aber ich werd ein Auge darauf haben. Dass die Nucleo-Boards weniger Hardware onboard haben, wurde ja hier schon mal angedeutet: Beitrag "Re: STM32f429 Discovery noobige Fragen" Daraufhin hatte ich sie mir auch mal angesehen, aber darauf sind ja doch eher kleinere MCs verbaut. CAN haben sie - wie in meinem Fall nötig - z.B. nicht. Und bei 64 vs. 100 Pins nimmt sich die Anzahl der nutzbaren Pins jetzt auch eher nichts. Viele Grüße Jens
Bitte nicht vergessen, dass der STM32F407 Transeiver für den CAN braucht! Die sind auf dem Discovery Board nicht vorhanden.
Jupp, das ist klar. Deshalb u.a. überhaupt die Aufsteckplatine ;-). Dennoch danke für die Unterstützung. Viele Grüße Jens
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