Hallo zusammen, habe hier einen Steckboardaufbau mit einem ATmega328, der ueber ein Schieberegister ein paar LEDs steuert. Dazu ein 150uF Stuetzkondensator. Die LEDs leuchten auch, jedoch faellt nach kurzer Zeit die Spannung von 5V immer weiter ab und bleibt nach 30 sek. bei ca. 2.2V stehen. Bei erneutem einschalten beginnt das Spiel von vorne. Schaltplan gibt es nicht O:-). lg Flo
Florian R. schrieb: > Schaltplan gibt es nicht O:-). Antworten dazu vermutlich dann auch nicht.
Kondensator auswechseln, falls es immer noch nicht funktioniert +5V Netzteil checken.
Hallo Florian, kurz gefragt: was sind das für LEDs und was für Vorwiederstände hast du gewählt?
Gast
#4176104
Pete Jork schrieb: > kurz gefragt: was sind das für LEDs und was für Vorwiederstände hast du > gewählt? und wieviele? wendelsberg
Oleg Ayranov schrieb: > Kondensator auswechseln, falls es immer noch nicht funktioniert +5V > Netzteil checken. Direkt mit 5V Netzteil und Spannungsregler umgehen, dann funktioniert es. Pete Jork schrieb: > was sind das für LEDs und was für Vorwiederstände hast du > gewählt? Sind RGB LED's ohne Vorwiderstaende, da im Schieberegister schon eine Konstantstromquelle vorhanden ist. Ich habe gerade festgestellt, das die Spannung nur abfaellt wenn alle LEDs eingeschaltet sind und weiss leuchten sollen und nicht nur in den einzelnen Farben.
Florian R. schrieb: > Direkt mit 5V Netzteil und Spannungsregler umgehen, dann funktioniert > es. Aha, ein Regler ist also auch noch dazwischen. Ein LDO? Kann es sein, das der etwas schwach auf der Brust ist?
Gast
#4176154
Florian R. schrieb: > Ich habe gerade festgestellt, das die Spannung nur abfaellt wenn alle > LEDs eingeschaltet sind und weiss leuchten sollen und nicht nur in den > einzelnen Farben. Dann ist der Fall ja klar. wendelsberg
Oleg Ayranov schrieb: > Aha, ein Regler ist also auch noch dazwischen. > Ein LDO? > Kann es sein, das der etwas schwach auf der Brust ist? Ja genau, 2x 1A parallel geschaltet.
wendelsberg schrieb: > Dann ist der Fall ja klar. Fuer mich nicht. Koenntest du mich aufklaeren?
Gast
#4176158
Doch natuerlich, die Stromversorgung bricht zusammen. Wieviele LEDs sin das, welcher Strom fliesst dann? wendelsberg
Gast
#4176159
Florian R. schrieb: > Fuer mich nicht. Koenntest du mich aufklaeren? sag uns doch erst mal Wieviel Strom brauchen die LEDs und wie viele sind es. Welche eingangsspannung hast du vor dem regler. wird er Regler warm?
Dann ist, wie wendelsberg schon sagte, alles klar.
Also es sind 27 LED's. Weil RGB ja 81. Pro LED 18mA. Also insgesamt ~1.5A. Eingangsspannung ist eine 9V Batterie. Die Regler werden nur warm, wenn alle weiss leuchten sollen, ansonsten nicht.
Florian R. schrieb: > Also es sind 27 LED's. Weil RGB ja 81. Pro LED 18mA. > > Also insgesamt ~1.5A. > > Eingangsspannung ist eine 9V Batterie. So ein 9V Block? Dann wundert mich nichts mehr. Was haben nur immer alle Leute mit diesen 9V Blöcken?
Karl Heinz schrieb: > So ein 9V Block? Ja, genau den :D
Aber wenn ich das Netzteil als 9V Stromquelle anschliesse, bekomme ich das gleiche Resultat wie mit der 9V Block.
Karl Heinz schrieb: > Florian R. schrieb: >> Also es sind 27 LED's. Weil RGB ja 81. Pro LED 18mA. >> >> Also insgesamt ~1.5A. >> >> Eingangsspannung ist eine 9V Batterie. > > So ein 9V Block? > > Dann wundert mich nichts mehr. > > Was haben nur immer alle Leute mit diesen 9V Blöcken? Zu deiner Information: Die Spannung ist nur das eine. Das andere ist der Strom. Das ist so, wie du bei ausgestrecktem Arm einen Gegenstand um 1/2 Meter anheben kannst (der halbe Meter sind die Volt). Wenn ich dir aber einen Zementsack auf den ausgestreckten Arm lege, dann wird das wohl nichts mehr werden. Dazu hast du zu wenig Kraft im Oberarm. Du kannst den notwendigen 'Strom' nicht liefern und als Folge davon schaffst du den halben Meter nicht mehr (die Spannung bricht ein).
Florian R. schrieb: > Aber wenn ich das Netzteil als 9V Stromquelle anschliesse, bekomme ich > das gleiche Resultat wie mit der 9V Block. Dann bricht wohl dein Regler auch noch ein.
Florian R. schrieb: > Aber wenn ich das Netzteil als 9V Stromquelle anschliesse, bekomme ich > das gleiche Resultat wie mit der 9V Block. Miss einfach mal den Strom. Fass im Fehlerfall mal deinen Spannungregler (und andere Bauteile) an. Mach ein Foto von deinem Aufbau. Zeige einen Schaltplan. Jetzt hast du mal ein wenig zu tun und wir müssen nicht alles erraten...
mein erster Besserwisserpost, auf das noch viele folgen :) http://www.eevblog.com/2015/05/27/eevblab-10-why-learn-basic-electronics/
1,5 A sind auch für konventinelle Netzteile manchmal zu viel. Schau mal auf die Spezifikation deines Netzteils, wie viel A dieses liefern kann. Kannst du den Ausgangsstrom deiner Konstantstromquelle beeinflussen? Wenn du ihn senken könntest, würden die LEDs zwar schwacher leuchten aber du hättest das Problem gelöst.
Pete Jork schrieb: > 1,5 A sind auch für konventinelle Netzteile manchmal zu viel. Schau mal > auf die Spezifikation deines Netzteils, wie viel A dieses liefern kann. Bis 3A. > Kannst du den Ausgangsstrom deiner Konstantstromquelle beeinflussen? > Wenn du ihn senken könntest, würden die LEDs zwar schwacher leuchten > aber du hättest das Problem gelöst. Ja kann ich, muesste ich die Groesse des verloeteten Widerstandes aendern. Das wollte ich versuchen wenn nix anderes mehr geht, da es ja schon schoen ist, wenn die LEDs hell sind :)
Gast
#4176277
> Ja genau, 2x 1A parallel geschaltet.
Oh man!
Florian R. schrieb: > habe hier einen Steckboardaufbau mit einem ATmega328 Bau die Schaltung vernünftig auf. Bei den Strömen machen dir die Übergangswiderstände auf deinem Steckbrett alles zunichte. mfg.
Unter Vollast habe ich 0.6A gemessen. Wenn ich Multiplexe. Trotzdem bricht es zusammen.
Gast
#4176305
Zuerst schreibst du das: Florian R. schrieb: > Also es sind 27 LED's. Weil RGB ja 81. Pro LED 18mA. > > Also insgesamt ~1.5A. und dann das: Florian R. schrieb: > Unter Vollast habe ich 0.6A gemessen. Wenn ich Multiplexe. Meine Glaskugel ist leider kaputt, d. h. ich habe keine Ahnung, was du uns damit eigentlich sagen willst. Sprich: Beschreibe dein Problem bitte so, dass andere es auch verstehen können (Am Besten mit Schaltplan).
Gast
#4176307
Ist ja klar, bei 2,2V fliesst halt nicht mehr. wendelsberg
Florian R. schrieb: > Ja genau, 2x 1A parallel geschaltet. Das ist 'ne Bezeichnung aus der Marketingabteilung. Welcher ist's denn genau? -> max. Verlustleistung/ Strombegrenzung
Toni Tester schrieb: > Meine Glaskugel ist leider kaputt, d. h. ich habe keine Ahnung, was du > uns damit eigentlich sagen willst. Sprich: Beschreibe dein Problem bitte > so, dass andere es auch verstehen können (Am Besten mit Schaltplan). Ich habe 27 RGB LEDs die ich alle gleichzeitig weiss leuchten liess. Weil deswegen die Spannung eingebrochen ist, habe ich die LEDs gemultiplexed(1kHz). Lasse immer nur 9 gleichzeitig leuchten. Jetzt brauchen die LEDs nur ~0.6A also fast 1/3 als vorher. Ist ja auch logisch. Dennoch bricht die Spannung ab ca. 20 Sek Betriebszeit ein. Spannungswandler werden nur noch lauwarm.
Ralf G. schrieb: > Welcher ist's denn genau? http://de.farnell.com/texas-instruments/lm340mpx-5-0-nopb/ldo-fixed-5v-1a-sot-223-4/dp/2352252 wendelsberg schrieb: > Ist ja klar, bei 2,2V fliesst halt nicht mehr. Richtig, nur noch rot leuchtet dann...
Dann lies dir die "FEATURES" durch. Anschließend recherchierst du mal nach der max. Verlustleistung für so ein SOT223-Teil.
Gast
#4176338
Du hast auch einen Kühlkörper mit ca 20K/W wie es im Datenblatt geschrieben steht auf beide montiert? Und beachte, dass diese KK sich dann um 80° gegenüber der Umgebung aufheizen. Hast du das beachtet?
Gast
#4176341
Nachtrag: Ich sehe gerade, das funktioniert nur, wenn du eine Umgebungstemperatur von -25°C garantieren kannst. Außerdem wäre ich vorsichtig, Stabis parallel zu schalten.
Ja, ich glaube es liegt an der 'Internal Thermal Overload Protection'... Wenn ich die Spannungswandler umgehe und direkt 5V anlege lauft es wunderbar.. KK draufpacken werde ihc wohl mal versuchen..
Florian R. schrieb: > habe hier einen Steckboardaufbau mit einem ATmega328 Florian R. schrieb: > KK draufpacken werde ihc wohl mal versuchen.. Willst du nicht lieber einen geeigneten Regler nehmen?
Ralf G. schrieb: > Willst du nicht lieber einen geeigneten Regler nehmen? Moechte mir eine Platine anfertigen lassen, klein und kompakt. Wuessest du einen passenden Regler im SMD Format den du mir empfehlen koenntest?
Gast
#4176369
Wenn auch die Kuehlung (die ist immer etwa gleich gross fuer eine bestimmte abzufuehrende Leistung) kleiner werden soll, musst Du die abzufuehrende Leistung verringern, also einen Schaltregler benutzen. wendelsberg
... was bei 9V Batteriebetrieb sowieso sinnvoll ist. Du willst ja schliesslich nicht knapp die Hälfte der Leistung in Form von Wärme verbraten.
Florian R. schrieb: > Moechte mir eine Platine anfertigen lassen, klein und kompakt. > > Wuessest du einen passenden Regler im SMD Format den du mir empfehlen > koenntest? was fertiges: http://www.ebay.de/itm/391041665743?_trksid=p2057872.m2749.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT kann ja auch auf deine Platine gelötet werden und das Poti nach Einstellung durch Festwiderstände ersetzen. ich würde DC/DC Wandler nehmen, immer fertige, für reine µC Arduino PIC und Co reichen Recom R785 0,5-1,2A http://www.conrad.de/ce/de/product/154496/DCDC-Wandler-Print-Recom-International-R-7850-10-5-VDC-1-A-5-W-Anzahl-Ausgaenge-1-x oder Traco oder TI da du ja über 1,5A benötigst die oberen die bis 3A gehen sollen (vermutlich gelogen aber 2A sollten noch drin sein) Ich habe meine noch nicht vermessen.