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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gleichrichter - Dimensionierung der Siebkette


Autor: Ratz (Gast)
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Hallo,

mal eine generelle Frage zur Dimensionierung der Siebglieder nach einem
Gleichrichter: Wie sollte die Größe des Ladekondensators sein? Der
größte der platzmäßig passt(also z.B. 4700µF) oder kann ein zu großer
Ladekondensator auch negative Effekte bezüglich der Glättung haben?
Bringt es was, mehrere Kondensatoren zu kaskadieren (z.B.
Ladekondensator 220µF, danach noch mal einen 47µF)?

Danach dann noch nen paralleler im nF-Bereich, um die HF
kurzzuschließen.


Mögen vielleicht Anfängerfragen sein, aber bisher habe ich immer mit
meinem Labornetzgerät gearbeitet, nun kommt die erste "autarke"
Schaltung.

Gruß,
Ratz

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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theoretisch könnte die Gleichrichterdiode durch zu hohen Strom
kaputtgehen

Autor: Klaus Bröntgen (Gast)
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faustregel ist: ein µF pro mA laststrom. durch parallelschalten erhöht
sich die kapazität und verringert sich der innenwiderstand. und ein
keramik- oder folienkondensator (100n) als letzter ist auch nie
verkehrt, da elkos recht träge sind.
jedoch ist richtig: bei zu hoher kapazität der elkos ist der
anfangsladestrom recht groß. mit ein wenig pech stirbt dabei der
gleichrichter, mit etwas mehr glück geht die trafospannung vorher in
die knie, dann isses halb so schlimm.
zuviel kapazität macht irgendwann keinen sinn mehr

Autor: Kowalkowski (Gast)
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Den Ladestrom kann man ja mit einem NTC-Widerstand begrenzen. Kommt auf
den Trafo an, ob man das braucht. Bei einem Ringkerntrafo geht die
Spannung nicht so leicht in die Knie; der fackelt bei zu hohem Strom
schlimmstenfalls ab. Bei gewöhnlichen Trafos sorgen die Streueffekte
dafür, dass die Spannung in die Knie geht wenn man sie zu stark
belastet.

Autor: Ratz (Gast)
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Danke für die Infos!

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Zum Glück haben die Feldwaldwiesen-Elkos einen relativ hohen ESR
(effektiven Serienwiderstand) sodaß normalerweise eine Diode beim
Einschalten nicht durchbrennt. Mit speziellen "low-ESR"-Kondensatoren
könnte schon eher was passieren. Ich habe mal mit einem
Impedanz-Messgerät von HP ( Messfrequenzen 50 Hz - 100 kHz)
verschiedene Elkos ausgemessen, die ESR schwanken von 1 Ohm bis 10 mOhm
bei gleicher Kapazität.

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