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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verstärkerschaltung gesucht..


Autor: EnLa (Gast)
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Hallo,

da ich in Analog-Technik nicht wirklich fit bin, möchte ich mein
aktuelles Problem mal hier im Forum anfragen.

Ich suche eine Verstärkerschaltung mit welcher ich ein vorhandenes
Eingangssignal (max. +/-1,5V Amplitude) so verstärken/impendanzwandeln
kann, das ich damit einen kleineren Lautsprecher (ca. 0.5-1W) ansteuern
kann. Die Betriebsspannung ist leider auf 3V limitiert.
An den Klang werden keine besonderen Anforderungen gestellt, da das
Signal von PWM+Tiefpass kommt.

Was für Schaltungen kommen da in Frage ? Reicht da eine einfache
Transistorstufe? Wenn ja, in welcher Betriebsart?

Danke

LG

Autor: KoF (Gast)
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ich würde dir da nen tda301 von ti (oder einen anderen aus dem
ti-fundus) empfehlen! die sind super und echt billig!!!

Autor: Alexander (Gast)
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Schau mal bei TI oder National, die haben was extra für Kopfhörer oder
kleine Speaker. Das könnte auch bei 3V noch funktionieren.
Wegen dem Klang wirst Du Dir keine Sorgen zu machen brauchen - die
Lautsprecher sind mit Sicherheit schlechter als der Verstärker.

Autor: AxelR (Gast)
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MC34119, hiess glaube so. geht ganz gut.
http://www.oselectronics.com/downloads/mc34119.pdf

Autor: Horst-Otto (Gast)
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Mit +-1,5V bekommst Du aber bei einem 8-Ohm Lautsprecher maximal 0,28W
heraus. Ein BTL-Verstärker wäre hier schon sinnvoller. Ich würde es mal
mit dem TDA7052 probieren.

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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LM386 , altbewährt, geringe Zusatzbeschaltung, aber erst ab 4 V :
http://www.national.com/pf/LM/LM386.html#Datasheet

Autor: Alexander (Gast)
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@horst-otto
Man kann den Lautsprecher aber auch gegen Masse betreiben, dann gehen
sogar 3*3 V^2 /8 Ohm = 1,125W
Wobei Kopfhörer halt 32 Ohm haben. Aber 1 W ist doch schon recht viel.

Autor: Horst-Otto (Gast)
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Alexander: deswegen sagte ich ja BTL-Verstärker. Damit kommt man auf
theoretische 1,125W. Außerdem benötigt ein BTL-Verstärker keine
riesigen Ausgangskondensatoren, im Gegensatz zum grottigen LM386. Der
TDA7052 kostet auch nur 69 Cent bei Reichelt und benötigt an externen
Bauteilen nur einen einzigen Widerstand. TDA7053 ist die
Stereo-Version.

Autor: Alexander (Gast)
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Ah ok, mir war der Begriff nicht klar. Was heißt das eigentlich?

Und stimmt, das mit dem mördergroßem Elko im Ausgangspfad habe ich auch
schon gesehen. Manchmal sind's 4700µF.

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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1/ 2*Pi*4Ohm*4700uF = 8,5 Hz
Große Elkos braucht man nur für tiefe Töne
Aber die Philips TDA70xx sind für 3V sicher richtig
BTL ist dasselbe wie Brückenverstärker, der Lautsprecher hängt zwischen
den beiden Ausgängen von zwei Verstärkern, die dasselbe Signal
gegenphasig liefern, damit erhält man doppelte Ausgangsspannung und
vierfache Leistung am Lautsprecher
Alternative: digitale Verstärker ("D-Betrieb"), die PWM auf den
Lautsprecher geben, damit steigt der Wirkungsgrad. TI.com hat sowas -
Betriebsspannung ?

Autor: Horst-Otto (Gast)
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BTL=Bridge Tied Load, Verstärker in Brückenschaltung. Vorteile: doppelte
effektive Ausgangsspannung, keine Kondensatoren notwendig.

Autor: Horst-Otto (Gast)
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Da war ich wohl zu langsam.

Autor: AxelR. (Gast)
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@Horst-Otto

Da dein Post von 11:23 gleich meinem folgte, gehe ich mal davon aus,
dass Du mit deiner eingebrachten Kritik bezgl. des BTL Verstärkers auf
den von mir vorgeschlagenen MC34119 anspielst?
Falls ja:
Der MC34119 IST ein BTL.
Falls nicht:
Ja, man könnte auch einen der neuen Class-D von MAXIM nehmen.
Jedenfalls macht ein Brückendesign auf jeden Fall Sinn bei den geringen
Betriebsspannungen.

Gruß
AxelR.

Autor: EnLa (Gast)
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danke für Eure schnellen Antworten.

Hab mal eben den MC34119 sowie TDA7052 beim R******* betellt und werde
mal diese beiden testen.

LG

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