Ach was man net alles im nachhinein erfährt.
Ich habe einen "Bordcomputer" für Opels gebaut. Und habe dafür auch ein
Dzm-Signal abgegriffen. Und zwar is des in den Corsis, Tigras, Astras
usw. ein grünes Kabel (ich gehe mal stark von aus dass das "klemme 1"
ist. Also zum ersten würde ich dir für ne saubere Messung empfehlen nen
Int zu benutzen. Am Anfang des Ints musst du unbedingt einen kleinen
Störungsfilter bauen. Angenommen, der Int wird bei steigender Flanke
angesprungen. Im Int führe ich dann ein paar (wenige!) NOPs aus und
schaue dann, ob der PIN immer noch HIGH ist. Ist es nicht mehr HIGH,
dann verlasse sofort den Int und mach im Hauptproggi weiter. Außerdem
würd ich dir abraten, eine Intervallzeitmissung von einer Flanke zur
anderen durchzuführen. In so ner unruhigen elektroischen Umgebung wie
nem Auto kommt da zwangsläufig nur Müll raus. (Erfahrung!!!!). Zähl erst
mal die Impulse pro Zeiteinheit. Wenn des gut geht, dann kannste die
Meßmethode immer noch verfeinern, kann dir bestimmt Tipps geben
(Kombinierte Tor-und Intervallzeitmessung). Außerdem würde ich den DZM
auf keinen Fall auf 1 Upm genau machen!!! Und zwar aus folgenden
Gründen: Der Motor läuft unruhig. Die letzten beiden Stellen sind extrem
Schwankend. Also 50-100 Upm Auflösung reichen völligst; wichtig ist dass
die Anzeige gut ablesbar ist. Außerdem ist es für den Fahrer unrelevant,
ob der Motor mit 2313 oder 2343 Upm läuft!!! Achte lieber drauf, dass
die Anzeige schön "spritzig" ist, um auch schnelle Lastwechsel sicher
anzeigen zu können. Habe ca. 7 Updates/sekunde genommen, und trotzdem
springt er nicht wie verrückt zwischen zwei Zahlenwerten hin - und her.
Hoffe du kannst die Tipps anwenden und gebrauchen
Gruss Cheeco