Dünner "Yellow Wire" für Nacharbeiten

OP (Firma: TU Darmstadt) #4231058
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,

welchen Draht verwendet Ihr für Nacharbeiten an Platinen mit 0.5 mm 
Pitch QFP? Mit Fädeldraht geht es einigermassen, aber er mangelt an 
Sichtbarkeit (rot/grün ggü. gelb) und der Qualm bei Löten ist auch nicht 
ohne. Selbst dünne Litze wie in 
https://embdev.net/articles/File:F4_discovery_uart.jpg ist eigentlich zu 
dick.
Gast #4231068
Lesenswert?
• ▲
▼
Kupferlackdraht.

Auf Deinem verlinkten Bild sieht man gut dass die gelbe Litze bei so 
feinen Lötarbeiten sich gerne mal wieder aufdrillt - dieses Problem hat 
man bei Kupferlackdraht nicht.

Ebenso wenig hat man das Problem dass die Isolierung zu heiß wird und 
sich "wegbiegt".

Im professionelen Bereich gibt es auch Kupferlackdraht mit 
unterschiedlichen Lackfarben...
#4231293
Lesenswert?
• ▲
▼
Definierter Schmelzpunkt, auf sowas steht die Industrie.
Privat eher egal, außer man erwischt:
Wikipedia Auszug:
"Polyesterimide sind in Europa die am häufigsten eingesetzten 
Drahtlacke. Polyesterimid-Lackdrähte sind nur teilweise, wenn dann 
jedoch erst ab 450 °C lötbar.[3]"
Gast #4231782
Lesenswert?
• ▲
▼
Marian B. schrieb:
> Fädeldrahtlack schmilzt normalerweise bei so 400 °C

Ursprungsfrage war: Was verwendet Ihr?
Habe ich beantwortet. Der bei mir verwendete CuL (ich denke der war 
seienrzeit von RS) lässt sich mit Lötstation bei etwa 370Grad gut 
abschmelzen. 0,1mm für besondere Sachen, 0,22 für alle einfchen normalen 
Angelegenheiten auch für Stromversorgung  (latürnich dann nicht 0,5m :).

rgds
Gast #4231787
Lesenswert?
• ▲
▼
würde mich auch interessieren wo man das Yellow Wire bekommt.
Siemens hat auf seinen Servoverstärkern auch viel nachverdrahtet und 
dort wurde eine Litze verwendet die sich gut löten lässt ohne das sich 
die isolation wegbiegt oder merklich schmilzt und die drillt sich auch 
nicht auf.
Es wurde auch in der 0,5mm Rasterklasse damit verdrahtet.
Einzige quelle war bisher diese von defekt Geräten abzuernten.
#4231904
Lesenswert?
• ▲
▼
Marian B. schrieb:
> Fädeldrahtlack schmilzt normalerweise bei so 400 °C

Da hat ich aber immer echt mitleid, mit den Lötspitzen :(

wirehead schrieb:
> dort wurde eine Litze verwendet die sich gut löten lässt ohne das sich
> die isolation wegbiegt oder merklich schmilzt und die drillt sich auch
> nicht auf.

Kenn ich? Hat relativ wenig Einzeladern und hat federnde 
Eigenschaften!

Ist mir, leider, bisher nur im verbauten Zustand begegnet.
Würd mir gern ne Rolle kaufen. Sieht immer sehr sauber aus, keine Knicke 
oder verbruzelte Isolierung.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.