Gast
#4247372
Die Faltung aus der Signal- und Systemtheorie ist ja ein nicht einfach
herzuleitende Operation.
Also wenn man y(t) = x(t) * h(t) berechnen will, dann muss man als
erstes die Variablen ersetzen x(t) = x(tau), h(t) = h(tau). h(tau)
spiegeln : h(-tau).
Als nächsten Schritt integrieren
_
/ oo
y(t) = | x(tau )h(t - tau )dtau
_/ oo
So wird h(t) gespiegelt und von minus unendlich bis plus unendlich über
x(t) geschoben und dabei das Integral berechnet.
Was mich aber wundert ist die Verschiebung von h(t-tau). t hat hier ein
positives Vorzeichen. Das heißt bei negativen Werten für t wird diese
Funktion zur positiven tau-Achse verschoben und bei positiven Werten für
t zur negativen hin.
Aber bei der grafischen Faltung kommt h(t-tau) immer von links. Wie kann
man das erklären. Ich kann es mir nicht klar machen wieso das so ist.
Für jede gute Erklärung wäre ich dankbar.