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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Labornetzteil


Autor: Markus Seidl (Gast)
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Hallo!


Also ich möchte mir ein Labornerteil für zuhause zusammenbauen, es gibt
dafür ja auch genügend Schaltungen.

Was ich suche ist jedoch folgenden...das Netzteil braucht nicht mehr
als 1 oder 2A liefern können...

Ich habe vor längerer Zeit mal eine Schaltung im Netz gesehen, mit der
man jede stabilisierte Gleichspannung in 2 Spannungen aufteilen
kann.Das bedetet,ich möchte einen Umschalter im Netzteil haben, bei dem
ich wählen kann ,ob an den Ausgangsklemmen eine Spannung von 0-24 bzw
-12 bis +12(als Beispiel) anliegen...

Wobei dabie natürlich 3 Klemmen vorhanden sein sollte...
Im "normalen" Betrieb" wäre dann die Versorgung an den Klemmen Masse
und Plus, Im anderen Betrieb wäre in der Mitte Masse, rechts und links
davon Plus und Minus 12V..

Eine einstellbare ,stabilisierte Spannung ist mittels geeigneten trafo
und ein paar Potis kein allzugroßes Problem. Was ich suche ist eine
Schaltung, die diese Spannung in Plus/Minus aufteilt..

Möglicherweise könnt ihr mir dabei helfen! Danke!

Autor: Marco S (Gast)
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Trafo mit Mittelanzapfung. Masse mittels Relais entweder in Mitte
(+-12V) oder an ein Ende (0-24V) des Trafos legen.

Gruß Marco

Autor: Markus Seidl (Gast)
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Hmm, ok.... Werd mal sehen, ob ich sowas zu Paier bringen kann.

Ist mir im Moment nicht ganz klar, wie das schaltungstechnisch
auszusehen hat. Aber ich werds mal versuchen, danke für den Tipp!

Autor: TriccyMan (Gast)
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Hallo Markus,

im "Elektronischem Jahrbuch 1978"(!!!) war ein Doppelnetzteil mit
folgenden Einstellmöglichkeiten:
2 getrennte Spannungen
-U|0|+U mit der Besonderheit: Der eine Regler stellt die
Ausgangsspannung ein und der andere das Verhältnis beider Spannungen.

Beispiel:
-U = 5,0V , Verhältnis 1:2 -> +U = 10,0V
-U = 5,1V                     +U = 10,2V

Beim Verhältnis 1:1 werden beide Spannungen mit 1 Regler eingestellt.

Mit Gruß vom
TriccyMan

Autor: Markus Seidl (Gast)
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Aha, auch interessant.....werd danal googlen g
Dankeschön!

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Du musst Dich von der Vorstellung trennen das 0V (also Masse)
irgendeine fixe Bedeutung hat (*). Letztendlich ist immer nur
der Spannungsunterschied zwischen 2 Klemmen entscheidend.
Ob Du also Deine Klemmen mit -12V 0  +12V  oder
mit 0V  12V  24V beschriftest ist vollkommen Jacke wie Hose.
Zwischen der linken Klemme und der mittleren hast Du eine
Differenz von 12V, zwischen der mittleren und der rechten
hast Du 12V. Zwischen der linken und der rechten hast Du daher
eine Differenz von 24V (12 + 12).


(*) galvanische Trennung am Trafo vorausgesetzt. Aber davon
geh ich mal aus. Sonst kann es Schwierigkeiten geben, wenn Du
mehrere Netzteile verwenden moechtest.

Autor: Markus Seidl (Gast)
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Das ist mir klar..

Ich überlege nun, ob ich einen trafo mit Mittelpunktanzapfung verwende
und den Mittelpunkt quasi "verschiebe", oder ob ees gleich sinnvoller
ist, zewi seperate trafos zu verwenden..

Autor: senex24 (Gast)
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Ich verstehe nicht, wo das Problem liegen soll.
Wie schon beschrieben, Trafo mit Mittelanzapfung (zwei
Sekundärwicklungen), 1 Gleichrichter, 2 Stabilisatoren. Dann habe ich
Plus- und Minusspannung (gegen Masse) oder die Summe von beiden
zwischen Plus- und Minuspol (unter Auslassung der Masse).

Autor: Transi (Gast)
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Denkbar wäre folgendes:

Du baust ein ganz normales Netzteil dessen Spannung sich z.B. zwischen
0 und 24V einstellen lässt. Dann hängst du an den Ausgang dieses
Netzteils einen Spannungsteiler mit zwei 10kOhm Widerstände und
dahinter einen (Leistungs) OP oder einen OP mit nachgeschalteter
Gegentaktendstufe als Spannungsfolger. Der Ausgang dieses OP ist dann
Masse der Pluspol deines Netzteiles + und der vormals 0V Punkt deines
Netzteils -.

---------------------------  (+) vom Netzteil
         |
  |      -               |
  |     | |              | 12V
  |     | |              |
  |      -              \ /
  |      |    |\
  | 24V  -----| \
  |      |    |  \_________ (Masse)
  |      -    |  /   |
  |     | |  -| /    |   |
  |     | | | |/     |   | 12V
  |      -  |        |   |
 \ /     |  ---------   \ /
         |
---------------------------- (-) vom Netzteil

Damit erreichst du, dass deine am konventionellen Netzteil eingestellte
Spannung immer genau halbiert wird. Der OP bzw. seine nachgeschaltete
Endstufe muss bezüglich der Verlustleitung entsprechend dimensioniert
werden. Kleiner Hinweis dazu: Wenn z.B. zwischen + und Masse 1 A
gezogen werden und zwischen Masse und - nur 0,5 A, so muss der OP
12V*0,5 A = 6 W an Verlustleistung aufnehmen. Werden in beiden Kreisen
gleich viel Strom entnommen ist die Verlustleistung im OP minimal.

Gruss

Transi

Autor: Marco S (Gast)
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Das mit dem OP würde ich verwerfen. Der müsste ja 2A am Ausgang liefern
können. Ich versteh auch den Aufwand nicht. Mach doch einfach zwei
Buchsen dabei, also -12-0-+12 (fix) und 0-24 (variabel). Und wenn
schon, dann auch 0-5V für uC. Alles um einen Trafo mit Mittelanzapfung
oder eben zwei Trafos herum.

Autor: Conlost (Gast)
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Hallo,

ich benutze zwei unabhängige 24 V Netzteile, dadurch bin ich sehr
flexibel.
Für den Fall, das ich eine positive und eine negative Spannung
benötige, wird der Ausgang vom ersten Netzteil mit dem Masseanschluß
des Zweiten Netzteils verbunden und diese Verbindung ist dann Masse.
Dadurch kann ich sowohl die negative als auch die positive Spannung
separat auf jeden gewünschten Wert einstellen.

Mein Netzteil hat einen Trafo mit zwei getrennten Sekundärwicklungen.
Dann folgt jeweils ein Brückengleichrichter und Siebelko.
Danach dann die Rregelschaltung mit Spannungsregelung und
Stromregelung.

Es grüsst,
Arno

Autor: Markus Seidl (Gast)
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Danke für alle Vorschläge, haben alle weitergeholfen, ich denke, cih
krieg das nun hin! :-)

Autor: Gast (Gast)
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Wegen der Verlustleistung am OPV könnte man zusätzlich zwei
Leistungstransistoren einbauen. Diese Schaltung hat den Vorteil, dass
man durch ein Poti das Verhältnis zwischen positiver und negativer
Spannung einstellen kann.

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