Wie Sinusamplitude mit einer Gleichspannung steuern?

#279082
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Hallo,

am besten kurz die Aufgabenstellung:

Ich muß die Amplitude eines Sinussignals (0-1000Hz, 5V fest) über einen
Spannungseingang (0-10V) steuern.

Bei Änderung der Steuerspannung dürfen im Ausgangssignal keine Sprünge
auftreten. Der Signalverlauf muß 'weich' bleiben, d.h.
Amplitudenänderungen müssen langsam ablaufen.

Die Amplitude des Ausgangssignals soll 0 - 5V betragen, muß linear zur
Steuerspannung sein und die Signalform darf möglichst nicht verzerrt
werden.

Als Lösung hab ich an einen VCA gedacht, dessen Verstärkungseingang
über einen Tiefpassfilter geglättet wird. Aber wie baut man sowas?
Einfach einen FET in den Rückkopplungszweig eines OP einschleifen,
dürfte nicht gerade linear sei und vermutlich auch das Sinussignal
verzerren.

Hat jemand einen Schaltungvorschlag oder einen anderen Lösungsansatz?
Unter dem Schlagwort VCA finde ich nur allgemeine Hinweise zur Technik
im Synthesizern u.ä., aber nichts wie man das möglichst einfach selber
baut.

Ciao,
Werner
Gast #279083
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Ich habs zwar noch nicht ausprobiert, aber schau dir mal den Baustein
XR2206 an. Damit kann man wohl Rechteckt, Sinus und auch
Dreieckspannungen erzeugen, kostet auch nicht so viel. Ist allerdings
Stromgesteuert, so wie ich das rausgelesen hab. Aber wie gesagt, habs
selber noch nicht ausprobiert.
Gast #279085
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OTA operational transconductance amplifier CA3080, LM13600/13700 sind in
der Verstärkung über einen Steuerstrom veränderbar.
VCA gibts fertig integriert, aber seltener im Einzelhandel
Analogmultiplizierer sind theoretisch perfekte Amplitudensteller, AD534

Elektronische Potentiometer von AD, Xicor, Dallas u.a. gibts sogar mit
logarithmischem also dB-linearem Verlauf
und schließlich gibts "multiplizierende" DA-Wandler
#279088
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Hallo "was'n das",

da sich die Amplitude aufgrund des Tiefpassfilters am Amplitudeneingang
nicht sprunghaft ändern kann, bleibt die Signalform stetig und solange
die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters deutlich kleiner als die
Signalfrequenz ist, bleibt das ganze auch recht gut sinusförmig.
Erst wenn die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters höher als die
Signalfrequenz wird entstehen zum Teil recht merkwürdige Signalformen.
Das ist im meinem Fall aber egal, da auch diese Signalformen keine
Sprünge aufweisen.

Ciao,
Werner

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